{"id":16120,"date":"2017-09-01T09:08:04","date_gmt":"2017-09-01T07:08:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=16120"},"modified":"2017-09-01T09:08:04","modified_gmt":"2017-09-01T07:08:04","slug":"foerderung-von-wohnraum-fuer-familien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2017\/09\/01\/foerderung-von-wohnraum-fuer-familien\/","title":{"rendered":"F\u00f6rderung von Wohnraum f\u00fcr Familien"},"content":{"rendered":"<p>Liebe GR\u00dcNE Mitglieder, liebe Interessierte,<\/p>\n<p>eine sch\u00f6ne Tradition der GR\u00dcNEN Gemeinderatsfraktion sind die \u201eSommer-Frasis\u201c, Fraktionssitzungen, die wir in der Sommerpause des Gemeinderats abhalten. Wir treffen uns abwechselnd bei Mitgliedern der Fraktion oder dem B\u00fcroteam, um in lockerem Rahmen und ohne feste Agenda \u00fcber kommunalpolitische Themen zu sprechen. Erg\u00e4nzt wird unsere Runde dabei von \u201eAlt-Fraktion\u00e4r*innen\u201c, die unsere Diskussionen immer wieder mit ihren Erfahrungen und Kompetenzen bereichern.<\/p>\n<p>Am 14. August lud uns unsere Fraktionsvorsitzende Beate Deckwart-Boller und ihre Familie ein, um \u00fcber die Wohnungspolitik in Heidelberg zu sprechen. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal f\u00fcr die Gastfreundschaft und die k\u00f6stliche Verpflegung!<\/p>\n<p>Man braucht keine Umfrageergebnisse oder Statistiken zu bem\u00fchen, um festzustellen, dass der Wohnungsmangel eines der zentralen Themen der Heidelberger Kommunalpolitik sind. Sicher kennt jede*r von uns einige Erfahrungen aus dem Bekanntenkreis, die deutlich machen, wie sehr die Heidelberger*innen von diesem Mangel betroffen sind. Steigende Mieten, unbezahlbare Eigentumswohnungen und H\u00e4user sind Begleiteffekte, die die Lebensqualit\u00e4t in unserer Stadt einschr\u00e4nken. Um diesen Problemen zu begegnen, befasst sich aktuell der gesamte Gemeinderat und die Verwaltung mit der Frage, welche M\u00f6glichkeiten es gibt den dringend ben\u00f6tigten Wohnraum zu schaffen. Auf kommunalpolitischer Ebene gibt es unterschiedliche Handlungsfelder, wie bspw. die bereits in Kraft getretene Zweckentfremdungssatzung, die Mobilisierung von Wohnungsbaufl\u00e4chen oder die Schaffung von preisg\u00fcnstigem Wohnraum.<\/p>\n<p>Ein Fokus unserer Diskussion war das Herausarbeiten der Zielgruppen, die vordringlich Bedarf an preisg\u00fcnstigem Wohnraum haben. Momentan ist vor allem f\u00fcr Familien mit einem mittleren Einkommen bezahlbarer Wohnraum Mangelware. Das kann ich auch aus meinen pers\u00f6nlichen Erfahrungen mit meiner eigenen und den Familien aus meinem Bekanntenkreis best\u00e4tigen. Kinder sind unsere Zukunft und angesichts einer allgemeinen \u00dcberalterung der Gesellschaft ist es uns GR\u00dcNEN ein zentrales Anliegen, Familien mit Kindern zu unterst\u00fctzen. Dazu geh\u00f6rt es nat\u00fcrlich auch, Wohnraum f\u00fcr sie zu schaffen und zu sichern, um der Verdr\u00e4ngung in das Umland oder in andere St\u00e4dte vorzubeugen.<\/p>\n<p>Ein weiteres Thema, mit dem wir uns intensiv besch\u00e4ftigten, war die Frage, wo sich in Heidelberg \u00fcberhaupt noch preisg\u00fcnstiger Wohnraum realisieren l\u00e4sst. Man kommt nicht umhin, sich bei dieser Frage auch mit den Grenzen des st\u00e4dtischen Wachstums auseinander zu setzen. Da f\u00fcr uns GR\u00dcNE seit jeher die Maxime Innen- vor Au\u00dfenentwicklung gilt, setzen wir weiterhin auf die Wachstumspotentiale innerhalb der bestehenden Stadtgrenzen. Aber auch hier m\u00fcssen wir kl\u00e4ren, wieviel Nachverdichtung ein Stadtteil aus stadtklimatischer Sicht, aber auch vor dem Hintergrund der Wohnungsqualit\u00e4t, vertr\u00e4gt. Da man davon ausgehen muss, dass der Wohnraumbedarf die Entwicklungspotenziale nach innen \u00fcbersteigt, m\u00fcssen wir uns ebenfalls mit der Frage besch\u00e4ftigen, wo Wachstumspotenziale au\u00dferhalb der bestehenden Stadtgrenzen aus \u00f6kologischer Sicht vertretbar w\u00e4ren. Eine besondere Bedeutung hat dabei die Entwicklungsfl\u00e4che im ehemaligen Patrick-Henry-Village. Hier k\u00f6nnte Wohnraum f\u00fcr bis zu 10.000 Menschen entstehen und somit ein wichtiger Beitrag f\u00fcr den Wohnungsmangel in Heidelberg geleistet werden.<\/p>\n<p>Ein Fazit unserer Diskussion war, dass wir zwar das Problem erkannt haben und auch die daraus resultierende Zielsetzung klar ist, wir jedoch bei der Auswahl von m\u00f6glichen Handlungsalternativen noch am Anfang stehen. Die Entscheidung, welche F\u00f6rder- und Sicherungsinstrumente dem f\u00fcr Heidelberg spezifischen Bedarf entsprechen und zielf\u00fchrend und effektiv sind, werden wir gr\u00fcndlich vorbereiten und auch mit dem gesamten Kreisverband diskutieren. Es w\u00fcrde mich freuen, wenn Ihr euch in den n\u00e4chsten Monaten in die Diskussion einbringt.<\/p>\n<p>Bis dahin w\u00fcnsche ich Euch und Euren Familien noch eine sch\u00f6ne Sp\u00e4tsommerzeit.<\/p>\n<p><em>Die Gemeindeordnung schreibt eine Karenzzeit vor Wahlen f\u00fcr die Beitr\u00e4ge der Fraktionen in den Amtsanzeigern vor. Deshalb erscheinen die \u201eStimmen aus dem Gemeinderat\u201c im Heidelberger Stadtblatt erst wieder nach der Bundestagswahl am 24. September 2017. Weil wir aber auch in der Zwischenzeit die B\u00fcrger*innen \u00fcber das informieren wollen, was uns in der Gr\u00fcnen Fraktion umtreibt, werden wir Sie in der Zwischenzeit regelm\u00e4\u00dfig mit unserem \u201eStattblatt\u201c auf dem Laufenden halten.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe GR\u00dcNE Mitglieder, liebe Interessierte, eine sch\u00f6ne Tradition der GR\u00dcNEN Gemeinderatsfraktion sind die \u201eSommer-Frasis\u201c, Fraktionssitzungen, die wir in der Sommerpause des Gemeinderats abhalten. 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