{"id":16384,"date":"2017-09-29T13:37:29","date_gmt":"2017-09-29T11:37:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=16384"},"modified":"2017-09-29T13:37:29","modified_gmt":"2017-09-29T11:37:29","slug":"dem-club-sterben-einhalt-gebieten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2017\/09\/29\/dem-club-sterben-einhalt-gebieten\/","title":{"rendered":"Dem Club-Sterben Einhalt gebieten"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: black; font-family: 'Corbel',sans-serif; font-size: 12pt;\">Nach dem H\u00e4ll und dem Schwimmbad-Club im Jahre 2015 macht nun in K\u00fcrze mit der Nachtschicht ein weiterer Traditionsclub in Heidelbergs Nachtleben die Pforten dicht. Unklar ist auch, wie es mit dem Zieglers in der Bergheimer Stra\u00dfe weitergehen wird. Wir sehen dieses Club-Sterben mit Sorge und \u00fcberlegen uns, welche Ma\u00dfnahmen wir als Gemeinderatsfraktion ergreifen k\u00f6nnen, um das Betreiben von Clubs in Heidelberg attraktiver zu machen. Ein besonderes Augenmerk m\u00f6chten wir hier auf Musikclubs richten, die \u00fcber den reinen Diskotheken-Betrieb hinaus auch Live-Musik und andere kulturelle Veranstaltungen im Programm haben. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black; font-family: 'Corbel',sans-serif; font-size: 12pt;\">Heidelberg ist eine Studierendenstadt und eine solche lebt von einer ausgewogenen und vielf\u00e4ltigen Nachtkultur, zu der neben Kneipen und soziokulturellen Zentren auch ein spannendes Club-Leben geh\u00f6rt. Zwar waren\/sind in allen oben genannten F\u00e4llen die Entscheidungen zur Schlie\u00dfung an die Immobilien und P\u00e4chter gebunden, doch stellt sich die Frage, ob eine Kommune hier nicht gegensteuern kann. Es sollte m\u00f6glich sein, Rahmenbedingungen zu schaffen, die das Betreiben eines Clubs einfacher und auch lukrativer gestalten. Musik-Clubs befinden sich meist in prek\u00e4ren Situationen \u2013 die Studie \u00fcber die volkswirtschaftliche Bedeutung der Musikbranche hat dies im Jahr 2015 belegt. Im Spannungsfeld zwischen Wirtschaftlichkeit und k\u00fcnstlerischer Leistung wird es schnell eng f\u00fcr Betreiber, die ihren Anspruch auf Kreativit\u00e4t und Innovation beibehalten wollen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black; font-family: 'Corbel',sans-serif; font-size: 12pt;\">Obwohl Musikspielst\u00e4tten Standortvorteile, Arbeitspl\u00e4tze und B\u00fchnen f\u00fcr kulturelle Erfahrungen bieten, hat Heidelberg diese Sparte noch nicht im Blick. In anderen Kommunen wurden bereits Modelle f\u00fcr eine zeitgem\u00e4\u00dfe Club-F\u00f6rderung vorgestellt. In Hamburg etwa rief in diesem Jahr die Beh\u00f6rde f\u00fcr Kultur und Medien zusammen mit der Clubstiftung bereits die neunte F\u00f6rderrunde des Live Concert Accounts (LCA) aus. Auch Stuttgart arbeitet an einem Konzept zur Verbesserung der Bedingungen f\u00fcr (kommerzielle) Spielst\u00e4tten. Um das kulturelle Angebot dieser Spielst\u00e4tten zu verbessern, w\u00e4re z.B. ein eigenst\u00e4ndiger Topf hilfreich, der bestimmte Veranstaltungen in Clubs subventioniert. Die Gr\u00fcne Fraktion schl\u00e4gt deshalb vor, dass Politik und Verwaltung mit den Heidelberger Club-Betreibern ins Gespr\u00e4ch kommen und gemeinsam M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Zukunft ausloten.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem H\u00e4ll und dem Schwimmbad-Club im Jahre 2015 macht nun in K\u00fcrze mit der Nachtschicht ein weiterer Traditionsclub in Heidelbergs Nachtleben die Pforten dicht. 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