{"id":16628,"date":"2017-11-28T12:44:24","date_gmt":"2017-11-28T11:44:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=16628"},"modified":"2017-11-28T12:44:24","modified_gmt":"2017-11-28T11:44:24","slug":"wohnen-und-gewerbe-auf-patton","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2017\/11\/28\/wohnen-und-gewerbe-auf-patton\/","title":{"rendered":"Wohnen und Gewerbe auf Patton"},"content":{"rendered":"<p><em>Stadtblattartikel von Stadtrat Felix Gr\u00e4dler, B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen\u00a0<\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: black; font-family: 'Corbel',sans-serif; font-size: 12pt;\">Unserer Ansicht nach ist ein attraktiver Innovationspark auf dem Gel\u00e4nde der ehemaligen Patton Barracks ein Gewinn f\u00fcr den Wirtschaftsstandort Heidelberg. Doch neue Arbeitspl\u00e4tze bedeuten immer auch einen zus\u00e4tzlichen Bedarf an Wohnraum. Pendlerhauptstadt zu sein ist ja nicht nur ein Zeichen f\u00fcr einen florierenden Wirtschaftsstandort, sondern auch daf\u00fcr, dass der Entwicklung von Wohnungsbau nicht gen\u00fcgend Beachtung geschenkt wird. Unsere Verkehrswege werden durch die Pendlerstr\u00f6me \u00fcber Geb\u00fchr strapaziert und der ohnehin schon extrem angespannte Wohnungsmarkt in Heidelberg wird weiter belastet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black; font-family: 'Corbel',sans-serif; font-size: 12pt;\">Laut Wohnraumbedarfsanalyse besteht schon jetzt bis 2030 in Heidelberg ein Neubedarf an 6.200 Wohnungen. Der aktuelle Baut\u00e4tigkeitsbericht zeigt, dass das st\u00e4dtische Ziel von 800 Wohneinheiten pro Jahr in den vergangenen beiden Jahren verfehlt wurde. Im Innovationspark \u2013 einem urbanen Gewerbegebiet mitten in der Stadt &#8211; wird sich, wie der Name schon sagt, innovatives Gewerbe ansiedeln, dort werden keine Schlote qualmen und keine Maschinen dr\u00f6hnen. Es ist also durchaus sinnvoll, hier Wohnen und Arbeiten gemeinsam zu entwickeln, wie das in der Bahnstadt auch schon realisiert wird. Gerade unter diesen Voraussetzungen ist unsere Forderung nach mindestens 15 Prozent Wohnbebauung auf der Fl\u00e4che des Innovationsparks sinnvoll, das entspricht etwa 645 Wohneinheiten bzw. Wohnraum f\u00fcr rund 1.130 Personen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black; font-family: 'Corbel',sans-serif; font-size: 12pt;\">Arbeitsnahes Wohnen ist zudem ein starker Standortvorteil f\u00fcr den Innovationspark und eine Chance f\u00fcr die urbane Stadt der kurzen Wege, die sich die B\u00fcrger*innen immer w\u00fcnschen. Es gab ein deutliches Votum im Bezirksbeirat Kirchheim und den ausdr\u00fccklichen Wunsch der B\u00fcrger*innen bei der B\u00fcrgerbeteiligung, auf dem Areal auch Wohnraum zu verwirklichen. Diesen Wunsch aus der Bev\u00f6lkerung h\u00e4tte die Verwaltung aufnehmen m\u00fcssen. Den Vorwurf, wir Gr\u00fcnen h\u00e4tten den Antrag auf Wohnraum auf Patton zu sp\u00e4t eingebracht, k\u00f6nnen wir so nicht stehen lassen, haben wir uns doch von Anfang an daf\u00fcr stark gemacht. Bereits in der Sitzung des Gemeinderates vom 30.03.2017 habe ich gesagt, dass wir das Thema Wohnbebauung auf Patton weiterhin kritisch begleiten werden. Unverst\u00e4ndlich, dass sich die anderen Gemeinderatsmitglieder, sogar diejenigen, die sich sonst den Wohnungsbau gro\u00df auf die Fahnen schreiben, am Zeitpunkt der Antragsstellung so sehr gest\u00f6rt haben, dass sie die historische Chance auf zus\u00e4tzlichen Wohnraum in innenstadtnaher Lage verspielt haben.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadtblattartikel von Stadtrat Felix Gr\u00e4dler, B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen\u00a0 Unserer Ansicht nach ist ein attraktiver Innovationspark auf dem Gel\u00e4nde der ehemaligen Patton Barracks ein Gewinn f\u00fcr den Wirtschaftsstandort Heidelberg. 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