{"id":17265,"date":"2018-04-24T16:40:04","date_gmt":"2018-04-24T14:40:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=17265"},"modified":"2018-04-24T16:40:04","modified_gmt":"2018-04-24T14:40:04","slug":"heidelberg-studie-schwerpunkt-digitalisierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2018\/04\/24\/heidelberg-studie-schwerpunkt-digitalisierung\/","title":{"rendered":"Heidelberg-Studie: Schwerpunkt Digitalisierung"},"content":{"rendered":"<p><em>Stadtblattartikel von Stadtrat Felix Gr\u00e4dler, Gemeinderatsfraktion B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen<\/em><\/p>\n<p>Das Thema Digitalisierung ist in aller Munde. Bislang ging es aber \u00fcberwiegend um die negativen Gesichtspunkte. Viele Arbeitspl\u00e4tze werden \u00fcberfl\u00fcssig, die \u00e4ltere Generation wird abgeh\u00e4ngt, unsere Daten werden verkauft und unsere intimsten Geheimnisse werden preisgegeben, w\u00e4hrend die globalen Unternehmen immer m\u00e4chtiger werden. Spannend, dass nun die Ergebnisse der Heidelberg-Studie zeigen, wie offen doch vor allem die j\u00fcngere Generation der Digitalisierung gegen\u00fcbersteht und welche konkreten Verbesserungen sie sich damit vorstellen kann. Die Mehrheit (52%) der 30- bis 49-j\u00e4hrigen ist zuversichtlich, dass sich durch Digitalisierung z.B. Beruf und Privatleben leichter vereinbaren lassen.<\/p>\n<p>Das l\u00e4sst auch Hoffnung keimen f\u00fcr unsere zwei meistgenannten Problemthemen: Verkehr und Wohnen. \u00dcber 53% der 16- bis 29-j\u00e4hrigen w\u00fcnschen sich eine Mobilit\u00e4ts-App. Sie sagen, da gibt es schon eine? Ja, es gibt sogar an die f\u00fcnf Apps von VRN oder RNV, aber leider nicht eine wirklich gut funktionierende. Deshalb sollte man dringend marktgetriebene L\u00f6sungen verfolgen und die Datenplattformen eher so aufstellen, dass der Markt darauf zugreifen kann (Open Source). Aufgabe von Verwaltung und Politik wird es auch bei diesem Thema sein zum einen die Grundlagen zur Verf\u00fcgung zu stellen, wie Datenschutz, Datensicherheit und Infrastruktur. Zum anderen m\u00fcssen Anreize daf\u00fcr geschaffen werden, dass attraktive und innovative L\u00f6sungen f\u00fcr die Probleme und Bed\u00fcrfnisse der Menschen dann durch den Markt angeboten werden. Ver\u00e4nderungen in der Mobilit\u00e4t werden sicher die Sharing-Modelle popul\u00e4rer machen, ebenso werden sich bestimmt attraktivere L\u00f6sungen f\u00fcr den Bereich Wohnen ergeben. Selbst wenn die ersten bekannten Modelle, wie z.B. airbnb, vorwiegend durch negative Erfahrungen in der \u00d6ffentlichkeit diskutiert werden, ist doch die Idee, leerstehenden Wohnraum sinnvoll zu nutzen, grunds\u00e4tzlich positiv. Insgesamt gilt: Am Ende muss sich der Wandel an den Menschen ausrichten und einen Mehrwert f\u00fcr sie bringen. Die Digitalisierung werden wir nicht aufhalten, wir sollten sie lieber zuversichtlich und vor allem proaktiv angehen, bevor wir von den Entwicklungen dominiert werden und sie nicht mehr steuern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ich freue mich \u00fcber ein weiteres Ergebnis der Studie, wonach 98% der Mitb\u00fcrger angeben, dass sie sich in unserer Stadt wohlf\u00fchlen, das tue ich n\u00e4mlich auch! Herzlichen Dank auch f\u00fcr die hohe Anerkennung unserer Arbeit, 27% geben an, dass ihnen die GR\u00dcNEN im Gemeinderat am besten gefallen. Das spornt uns an!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadtblattartikel von Stadtrat Felix Gr\u00e4dler, Gemeinderatsfraktion B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen Das Thema Digitalisierung ist in aller Munde. Bislang ging es aber \u00fcberwiegend um die negativen Gesichtspunkte. 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