{"id":17545,"date":"2018-06-26T11:37:33","date_gmt":"2018-06-26T09:37:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=17545"},"modified":"2018-06-26T11:37:33","modified_gmt":"2018-06-26T09:37:33","slug":"mehrwegbecher-statt-einwegbecher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2018\/06\/26\/mehrwegbecher-statt-einwegbecher\/","title":{"rendered":"Mehrwegbecher statt Einwegbecher!"},"content":{"rendered":"<p><em>Stadtblatt-Beitrag von Peter Holschuh \u2013 Ausgabe vom 27.06.2018<\/em><\/p>\n<p>Klar, die beste Methode zur Reduzierung bzw. Vermeidung von Einwegbechern (Coffee-to-go-Bechern) w\u00e4re ein generelles Verbot. Denn eines muss man wissen: Einwegbecher sind nur eingeschr\u00e4nkt recyclingf\u00e4hig. Die Papierfasern lassen sich beim Recyceln kaum von der Kunststoffinnenschicht l\u00f6sen, so dass die einmal genutzten Becher \u00fcberwiegend verbrannt werden.<\/p>\n<p>Die rechtliche Kompetenz f\u00fcr ein Verbot von Einwegbechern liegt zwar beim Bund bzw. bei der Europ\u00e4ischen Union. Dennoch blieb die Stadt Heidelberg in der Vergangenheit nicht unt\u00e4tig, sondern hat bereits einige Anstrengungen unternommen. So durften seit einiger Zeit bei Gro\u00dfveranstaltungen Speisen und Getr\u00e4nke nur in pfandpflichtigen, wiederverwendbaren Verpackungen ausgegeben werden. Gleichzeitig hat das Amt f\u00fcr Abfallwirtschaft in den letzten zw\u00f6lf Monaten eine Vielzahl von Aktivit\u00e4ten durchgef\u00fchrt, um die Flut von Einwegbechern zu vermindern. Da waren die 10.000 Euro bestimmt hilfreich, die die Gr\u00fcne Gemeinderatsfraktion in den letzten Haushaltsberatungen durchgesetzt hatte. Ganz oben auf der Liste der Aktivit\u00e4ten steht sicherlich, dass sich bereits 13 Kaffeeanbieter an einem Pfandsystem beteiligen. Nun geht es darum, dieses Pfandsystem weiter in die Bev\u00f6lkerung zu \u201etragen\u201c. Ich begr\u00fc\u00dfe ausdr\u00fccklich die Kampagne, die die Stadt in den kommenden Monaten starten wird: \u201eMehrwegbecher statt Einwegbecher\u201c. Mit Flyern, Plakaten, Informationstischen, regelm\u00e4\u00dfigen Aktionstagen u.v.m. Des Weiteren hat die Stadt den Druck eines heidelbergspezifischen Bechers in einer St\u00fcckzahl von 15.000 in Auftrag gegeben. Ich hoffe, dass die Heidelberg B\u00fcrger*innen entsprechend sensibilisiert und k\u00fcnftig auf Einweg weitgehend verzichten werden.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus wird die Stadt die Einf\u00fchrung eines Pfandsystems vorantreiben. Daf\u00fcr sollen die ersten 50 Firmen, die sich an einem Pfandsystem f\u00fcr Einwegbecher beteiligen, einen Zuschuss erhalten. Auch erfreulich, dass das Projekt 2019 weitergef\u00fchrt werden soll. Oberb\u00fcrgermeister W\u00fcrzner wird im n\u00e4chsten Haushalt entsprechende Mittel zur Verf\u00fcgung stellen. Mein Dank gilt in erster Linie dem Team des Amtes f\u00fcr Abfallwirtschaft und B\u00fcrgermeister Erichson, aber auch der NABU, der BUND, die Gr\u00fcne Hochschschulgruppe, die Gr\u00fcne Jugend sowie Studierende der PH haben sich stark eingesetzt. Mit der Stadt haben sie gemeinsam in den letzten acht Monaten in Heidelberg durch kreative und vielseitige Aktionen sehr viel bewegt. Nun genie\u00dfen Sie Ihren Kaffee \u2013 aus einem Mehrwegbecher!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadtblatt-Beitrag von Peter Holschuh \u2013 Ausgabe vom 27.06.2018 Klar, die beste Methode zur Reduzierung bzw. Vermeidung von Einwegbechern (Coffee-to-go-Bechern) w\u00e4re ein generelles Verbot. 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