{"id":17564,"date":"2018-07-03T13:14:51","date_gmt":"2018-07-03T11:14:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=17564"},"modified":"2018-07-03T13:14:51","modified_gmt":"2018-07-03T11:14:51","slug":"ein-landwirtschaftspark-fuer-heidelberg-lasst-es-uns-gemeinsam-angehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2018\/07\/03\/ein-landwirtschaftspark-fuer-heidelberg-lasst-es-uns-gemeinsam-angehen\/","title":{"rendered":"Ein Landwirtschaftspark f\u00fcr Heidelberg \u2013 lasst es uns gemeinsam angehen!"},"content":{"rendered":"<p><em>Stadtblatt-Beitrag von Manuel Steinbrenner \u2013 Ausgabe vom 04.07.2018<\/em><\/p>\n<p>Wir schreiben das Jahr 2010. Eine kleine Gruppe lokaler Gr\u00fcnplaner*innen und Architekt*innen findet sich zusammen, um ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Projekt zu initiieren. Auf dem ehemaligen Airfield sowie den umliegenden landwirtschaftlich genutzten Fl\u00e4chen m\u00f6chten sie einen Landwirtschaftspark realisieren. Ein Projekt, das es in dieser Weise noch nicht gibt. Ein Ort, an dem man lokale Lebensmittelproduktion erleben und sich wohnortnah erholen kann. Ein ehemaliger Transitraum, welcher k\u00fcnftig die Stadtteile Kirchheim, Bahnstadt, Patrick-Henry-Village und die Nachbargemeinde Eppelheim landschaftlich miteinander vernetzen soll.<\/p>\n<p>Getragen von ihrer vision\u00e4ren Idee folgen sie dem Projektaufruf der noch jungen Internationalen Bauausstellung GmbH und bringen sich mit ihrer Idee ein. Sie hoffen auf die Unterst\u00fctzung externer Expert*innen, um ihr Konzept weiter zu entwickeln und finden Geh\u00f6r. Das IBA-Kuratorium, ein Zusammenschluss international renommierter Fachleute, ist auf Anhieb begeistert und meint sogar, dass aus dem Landwirtschaftspark ein Schl\u00fcsselprojekt der Internationalen Bauausstellung werden k\u00f6nnte. Denn wie kein anderes Projekt leistet er einen Beitrag zum IBA-Leitthema \u201eStoffkreisl\u00e4ufe\u201c, da er die Stadt mit der Landschaft verbindet und vermittelt, wie nachhaltige Kreisl\u00e4ufe in urbanen Kontexten funktionieren. W\u00f6rtlich meint das Kuratorium: \u201eDer Landwirtschaftspark Heidelberg ist ein Freiraum- und Bildungsprojekt v\u00f6llig neuen Typs. Er leistet gleich auf mehreren Ebenen einen zentralen Beitrag zur Profilierung der IBA Wissen | schafft | Stadt.\u201c Seither ist viel passiert. Mit der Unterst\u00fctzung der IBA wurden ein Studentenwettbewerb, Workshops, Spazierg\u00e4nge und Fahrradtouren organisiert. Nach anf\u00e4nglicher Skepsis sind inzwischen auch die Landwirt*innen von der Idee \u00fcberzeugt und auch innerhalb der Stadtverwaltung w\u00e4chst die Zustimmung f\u00fcr das Projekt.<\/p>\n<p>So weit so gut. Was in den K\u00f6pfen weniger Querdenker*innen begann, wurde zu einer beispiellosen Erfolgsgeschichte. Jetzt fehlt nur noch ein Grundsatzbeschluss des Gemeinderats, der dem ehrenamtlichen Engagement des Kooperationsnetzwerks, das sich inzwischen aus Landwirt*innen, Anwohner*innen sowie Forschungseinrichtungen zusammensetzt, neuen Auftrieb verleihen w\u00fcrde. Wir Gr\u00fcne machen uns f\u00fcr dieses Bekenntnis stark und sind auch davon \u00fcberzeugt, dass der Landwirtschaftspark unserem Pr\u00fcfauftrag zum Betriebshof auf der bebauten Fl\u00e4che des Airfields nicht widerspricht. Die Fl\u00e4che ist gro\u00df genug, es geht hier beides.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadtblatt-Beitrag von Manuel Steinbrenner \u2013 Ausgabe vom 04.07.2018 Wir schreiben das Jahr 2010. Eine kleine Gruppe lokaler Gr\u00fcnplaner*innen und Architekt*innen findet sich zusammen, um ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Projekt zu initiieren. 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