{"id":17577,"date":"2018-07-10T12:32:09","date_gmt":"2018-07-10T10:32:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=17577"},"modified":"2018-07-10T12:32:09","modified_gmt":"2018-07-10T10:32:09","slug":"masterplan-neuenheimer-feld-dem-vertrauen-eine-chance-geben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2018\/07\/10\/masterplan-neuenheimer-feld-dem-vertrauen-eine-chance-geben\/","title":{"rendered":"Masterplan Neuenheimer Feld \u2013 dem Vertrauen eine Chance geben"},"content":{"rendered":"<p><strong><span style=\"color: black; font-family: 'Corbel',sans-serif;\"><em>Stadtblatt-Beitrag von Manuel Steinbrenner \u2013 Ausgabe vom 11.07.2018<\/em><\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: black; font-family: 'Corbel',sans-serif;\">Am 4. Juli besch\u00e4ftigten wir uns im Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschuss mit dem Masterplan (MP) f\u00fcr das Neuenheimer Feld (NF). Nach monatelanger Vorarbeit wurde uns von der Verwaltung die Aufgabenstellung des Planungsateliers vorgelegt, die auf der Grundlage einer Rahmenvereinbarung zwischen Stadt, Land und Universit\u00e4t ausgearbeitet wurde. Vier international renommierte Planungskonsortien werden sich sechs Monate mit der Zukunft des Campus besch\u00e4ftigen. Unterst\u00fctzt werden sie von qualifizierten Fachexpert*innen und den Heidelberger B\u00fcrger*innen, die mehrere M\u00f6glichkeiten haben werden, ihre Interessen in den Prozess einzubringen. Diese Ergebnisse sollen in den MP einflie\u00dfen, der im Anschluss bis Ende 2019 ausgearbeitet werden soll. Was einfach klingt, hat eine jahrzehntelange, eher konfliktbelastete Vorgeschichte. Dass es deswegen bei einigen Beteiligten an Vertrauen fehlt, war auch w\u00e4hrend der Ausschusssitzung wahrnehmbar. Erst nach einer dreist\u00fcndigen, teilweise sehr emotional gef\u00fchrten Diskussion konnten wir einen Beschluss fassen, mit dem die Mehrheit des Gemeinderats, aber auch die Verfasser der Aufgabenstellung aus den Verwaltungen, gut leben k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black; font-family: 'Corbel',sans-serif;\">Uns Gr\u00fcnen geht es darum, \u00f6kologische Belange mit den Anforderungen der Wissenschaft und den Interessen der B\u00fcrger*innen in Einklang zu bringen. Dabei wollen wir ohne Tabus ergebnisoffen auch \u00fcber Szenarien nachdenken, die wir in der Vergangenheit ausgeschlossen hatten. Wir sind der \u00dcberzeugung, dass wir einzelne Planungsvarianten erst dann glaubw\u00fcrdig ausschlie\u00dfen k\u00f6nnen, wenn wir uns zuvor ernsthaft und gewissenhaft mit ihnen besch\u00e4ftigt haben. Der MP-Prozess ist daf\u00fcr das geeignetste Verfahren und sein Erfolg h\u00e4ngt ma\u00dfgeblich von der Geduld, Kompromissbereitschaft, Diskussionskultur und dem guten Willen aller Beteiligten ab. Der Verlauf der Diskussion zeigte, dass es im Ausschuss mehr um atmosph\u00e4rische als um inhaltliche Diskrepanzen ging und der Kompromiss w\u00e4re wohl schneller gefunden worden, wenn einige Beteiligte fr\u00fcher miteinander gesprochen h\u00e4tten. Kommunikation ist die Basis f\u00fcr wechselseitiges Vertrauen und keine Planung gelingt ohne Kommunikation. Erst wenn Stadt, Land, Landwirtschaft und Wissenschaft, B\u00fcrger*innen, Nachbar*innen und Mitarbeiter*innen des NF vertrauensvoll und konstruktiv miteinander sprechen, k\u00f6nnen auch in der Zukunft tragf\u00e4hige L\u00f6sungen erarbeitet werden. Unterst\u00fctzend k\u00f6nnen hierf\u00fcr neue Formate und informelle Gespr\u00e4che sein. Der MP-Prozess ist kooperativ, offen und transparent gestartet und ich hoffe, dass wir genau so weitermachen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadtblatt-Beitrag von Manuel Steinbrenner \u2013 Ausgabe vom 11.07.2018 Am 4. Juli besch\u00e4ftigten wir uns im Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschuss mit dem Masterplan (MP) f\u00fcr das Neuenheimer Feld (NF). 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