{"id":17589,"date":"2018-07-17T17:11:10","date_gmt":"2018-07-17T15:11:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=17589"},"modified":"2018-07-17T17:11:10","modified_gmt":"2018-07-17T15:11:10","slug":"neue-ideen-im-staedtebau-oekologisch-sozial-innovativ","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2018\/07\/17\/neue-ideen-im-staedtebau-oekologisch-sozial-innovativ\/","title":{"rendered":"Neue Ideen im St\u00e4dtebau &#8211; \u00f6kologisch, sozial, innovativ"},"content":{"rendered":"<p><strong><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\"><em>Stadtblatt-Beitrag von Luitgard Nipp-Stolzenburg \u2013 Ausgabe vom 18.07.2018<\/em><\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Es gibt Veranstaltungen voller guter Ideen f\u00fcr Heidelberg \u2013 so der Abend von Theresia Bauer zu \u00f6kologischen, sozialen und innovativen Ans\u00e4tzen im St\u00e4dtebau. Sie hatte Prof. Sobek aus Stuttgart und Baub\u00fcrgermeister Soehlke aus T\u00fcbingen eingeladen. Und die Zuh\u00f6rer*innen erlebten ein Feuerwerk aus klugen Analysen, innovativen Ideen und pragmatischen Tipps. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Prof. Sobek stieg mit globalen \u00dcberlegungen ein. Beim Wachstum der Weltbev\u00f6lkerung und dem derzeitigen Materialverbrauch im Wohnungsbau k\u00f6nnen die Menschen schon bald nicht mehr mit Wohnungen versorgt werden; der Planet gibt soviel Sand, Holz und Metall nicht her. Sobeks L\u00f6sung ist Leichtbauweise: H\u00e4user, die nur 15 % des normalen Materialaufwands haben. H\u00e4user, die fast vollst\u00e4ndig aus Recycling-Material bestehen mit hoher \u00e4sthetischer Qualit\u00e4t. H\u00e4user, die komplett recyclingf\u00e4hig sind. Und H\u00e4user, die Energie-\u00dcberschuss produzieren. Und da die energetische Sanierung von Altbauten oft ineffizient und architektonisch bedenklich ist, kann ein solches Plus-Haus im Datenaustausch mit Altbauten einen energieneutralen Verbund bilden. Beim Energie-Konzept f\u00fcr Hospital diskutieren wir derzeit \u00fcber gute Alternativen zum Passivhaus-Standard. Wenn man die graue Energie, die bereits in der Produktion der Baumaterialien steckt, in die Bilanz einbezieht, klingt Leichtbauweise nach einem wirklich innovativen Ansatz.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Im zweiten Teil berichtete BM Soehlke \u00fcber die T\u00fcbinger Strategie, auf den Konversionsfl\u00e4chen lebendige und architektonisch vielf\u00e4ltige Quartiere zu entwickeln. Es wurde relativ dicht gebaut mit klug definierten Freifl\u00e4chen. Die Grundst\u00fccke wurden kleinteilig vergeben unter Einbeziehung vieler Partner, auch vieler privater Baugemeinschaften. Letztere bauten 25 \u2013 30 % billiger als Bautr\u00e4ger und lieferten eine gro\u00dfe Bandbreite an Konzepten. Die Gruppen bringen eine hohe Identifikation der Bewohner*innen ins Quartier und sorgen f\u00fcr gute soziale Mischung. Die Grundst\u00fccke wurden zum Festpreis ausgeschrieben; den Zuschlag bekam das beste Konzept. Und dabei wurde sehr auf Nutzungsmischung im Quartier geachtet. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">In Heidelberg wurden die Bahnstadt und die Konversionsfl\u00e4chen bisher gro\u00dffl\u00e4chig entwickelt \u2013 und leider sieht man das den Quartieren auch an. F\u00fcr die weiteren Planungen brauchen wir den Mut, auch ungew\u00f6hnliche Wege zu gehen. Wenn wir die Konversionsfl\u00e4chen weiterhin im derzeitigen Standard bebauen, verschwenden wir viel Material und erhalten nicht wirklich gemischte Quartiere. Und Heidelberg wird auf Jahrzehnte von gro\u00dfen wei\u00dfen W\u00fcrfeln umgeben sein.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadtblatt-Beitrag von Luitgard Nipp-Stolzenburg \u2013 Ausgabe vom 18.07.2018 Es gibt Veranstaltungen voller guter Ideen f\u00fcr Heidelberg \u2013 so der Abend von Theresia Bauer zu \u00f6kologischen, sozialen und innovativen Ans\u00e4tzen im [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":-1,"featured_media":17590,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-17589","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17589","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17589"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17589\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17590"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17589"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17589"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17589"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}