{"id":18012,"date":"2018-11-06T16:36:50","date_gmt":"2018-11-06T15:36:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=18012"},"modified":"2018-11-06T16:36:50","modified_gmt":"2018-11-06T15:36:50","slug":"regionalvermarktung-in-heidelberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2018\/11\/06\/regionalvermarktung-in-heidelberg\/","title":{"rendered":"Regionalvermarktung in Heidelberg"},"content":{"rendered":"<p><em><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Stadtblatt-Beitrag von Frank Wetzel\u2013 Ausgabe vom 07.11.2018<\/span><\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Wochenm\u00e4rkte, Hofl\u00e4den und Marktst\u00e4nde werden immer beliebter. Der Begriff \u201eregional\u201c ist damit eng verkn\u00fcpft. Er ist positiv belegt und impliziert hohe ethische, soziale und umweltrelevante Werte. Doch was ist \u00fcberhaupt so wertvoll an \u201eregional\u201c? Heidelberg will mit dem Masterplan Klimaschutz bis 2050 seine CO2-Emissionen um 95% reduzieren. Auch die Art der Ern\u00e4hrung tr\u00e4gt stark zur CO2-Bilanz bei. So verursachen biologische, regionale und saisonal genossene Lebensmittel nur einen Bruchteil der umweltrelevanten Belastungen, als es importierte und konventionell produzierte Lebensmittel tun. Der Einkaufsf\u00fchrer \u201ebio.regional.fair \u2013 Nachhaltig genie\u00dfen in Heidelberg\u201c von 2016 ist ein klares Bekenntnis der Stadt Heidelberg zur F\u00f6rderung dieser regionalen Produkte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Doch der Konsum ist nur die eine Seite, die Erzeugung der Nahrungsmittel die andere. Dazu f\u00fchrte im Oktober das Agenda-B\u00fcro eine Veranstaltung mit Landwirten, G\u00e4rtnern, B\u00e4ckern, Metzgern, Imkern, Saftherstellern und anderen Verarbeitern von Lebensmitteln durch. Mit dabei waren auch Vertreter*innen der Wochenm\u00e4rkte, des Lebensmitteleinzelhandels, der Lebensmittelm\u00e4rkte sowie von den zust\u00e4ndigen \u00c4mtern. Und es gibt sie tats\u00e4chlich, die Erzeuger*innen, die in Heidelberg oder in der Region wohnen, wirtschaften und sich eine gemeinsame Regionalvermarktung w\u00fcnschen. Damit sie weiterhin in der Region leben und arbeiten k\u00f6nnen. Damit weiterhin die Versorgung der Bev\u00f6lkerung regional erfolgen kann. Damit die Kund*innen auf kurzen Wegen frische Lebensmittel kaufen k\u00f6nnen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Das geht aber nur, wenn die landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen erhalten bleiben. Klar &#8211; in einer wachsenden Stadt wie Heidelberg wird jede gewerblich genutzte Fl\u00e4che h\u00f6here Ertr\u00e4ge f\u00fcr den Besitzer und f\u00fcr die steuereinnehmende Kommune generieren. Doch die landwirtschaftliche Produktion ist an die Fl\u00e4che gebunden und die ist in Heidelberg f\u00fcr viele g\u00e4rtnerische und landwirtschaftliche Kulturen geradezu ideal. Wenn wir regionale Produkte bewusst bevorzugt konsumieren wollen, m\u00fcssen wir daf\u00fcr zwingend die notwendigen landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen sch\u00fctzen. Nur so bleiben Freifl\u00e4chen f\u00fcr die regionale Erzeugung erhalten, die wir f\u00fcr den Schutz unseres regionalen Kleinklimas so dringend ben\u00f6tigen. Die politische Entscheidung \u00fcber die Nutzung der bisher landwirtschaftlich genutzten Fl\u00e4chen in der Umgebung des Airfields und der Wolfsg\u00e4rten wird zeigen, wer tats\u00e4chlich bereit ist, die Landwirtschaft und somit die Regionalvermarktung zu f\u00f6rdern.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadtblatt-Beitrag von Frank Wetzel\u2013 Ausgabe vom 07.11.2018 Wochenm\u00e4rkte, Hofl\u00e4den und Marktst\u00e4nde werden immer beliebter. Der Begriff \u201eregional\u201c ist damit eng verkn\u00fcpft. 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