{"id":18175,"date":"2018-11-23T11:58:41","date_gmt":"2018-11-23T10:58:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=18175"},"modified":"2018-11-23T11:58:41","modified_gmt":"2018-11-23T10:58:41","slug":"echo-aus-dem-gemeinderat-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2018\/11\/23\/echo-aus-dem-gemeinderat-10\/","title":{"rendered":"Echo aus dem Gemeinderat"},"content":{"rendered":"<p>Am Donnerstag, 22. November, tagte der Heidelberger Gemeinderat. Diesmal ging es vor allem um die Einbringung der \u00c4nderungsantr\u00e4ge der Fraktionen zum Haushaltsplan der Verwaltung. An die drei Stunden legten die jeweiligen Redner*innen die \u00c4nderungsantr\u00e4ge ihrer Fraktionen dar. Doch das war nicht der einzige H\u00f6hepunkt dieser Gemeinderatssitzung. Es ging mal wieder um den Standort f\u00fcr den Betriebshof. Die Diskussion war hitzig und langwierig und dann doch letztendlich ergebnislos. An den Gr\u00fcnen hat es nicht gelegen, wir waren die einzigen, die sich bewegten.<\/p>\n<p>Mehr zu diesen Tagesordnungspunkten und die Reaktionen der GR\u00dcNEN Fraktion gibt es hier in unserem Echo aus dem Gemeinderat.<\/p>\n<p>**********<\/p>\n<p><strong>TOP 6 Haushalt 2019\/2020<\/strong><\/p>\n<p><strong>Stellungnahmen zum Haushaltsentwurf &#8211; Einbringung der \u00c4nderungsantr\u00e4ge<\/strong><\/p>\n<p>In der Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 22. November, stand der Haushaltsplanentwurf 2019\/20 der Stadtverwaltung im Fokus. Stadtrat Felix Gr\u00e4dler nahm Stellung zum Haushaltsentwurf und\u00a0<strong>erl\u00e4uterte im Namen der Fraktion die gr\u00fcnen \u00c4nderungsantr\u00e4ge.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eIch bin in der gl\u00fccklichen Lage, in einer Zeit an einem Doppelhaushalt mitzuwirken, in der es uns mehr als gut geht. Die Einnahmen florieren, die Stadt w\u00e4chst, die Zufriedenheit der B\u00fcrger*innen ist so gut wie nie. Aus diesen so guten Bedingungen erw\u00e4chst auch die gro\u00dfe Verantwortung, daf\u00fcr zu sorgen, dass die Lebensumst\u00e4nde der kommenden Generationen mindestens genauso gut sind bzw. noch besser werden\u201c, erkl\u00e4rt der gr\u00fcne Stadtrat Felix Gr\u00e4dler.<\/p>\n<p>\u201eDabei d\u00fcrfen wir nicht nur die kurzfristige Entwicklung dieser Stadt im Blick behalten, sondern m\u00fcssen immer auch die langfristigen und nachhaltigen sowie finanziellen Auswirkungen im Auge behalten. Dieser Verantwortung sind wir uns als gr\u00fcne Gemeinderatsfraktion sehr bewusst. Wir haben 82 \u00c4nderungsantr\u00e4ge eingebracht, von denen wir denken, dass sie diese Stadt besser machen. Hierbei liegt unser Fokus auf: Bezahlbaren Wohnraum schaffen, nachhaltige Stadtentwicklung gestalten, Digitalisierung voranbringen, Rad- und Fu\u00dfverkehr verbessern, Kinderbetreuung ausbauen, Kultur- und Kreativwirtschaft f\u00f6rdern und die sozialen Bereiche und Teilhabe st\u00e4rken. Unsere \u00c4nderungsantr\u00e4ge sind nicht nur inhaltlich sinnvoll, sondern bieten auch ein Einsparpotential in H\u00f6he von \u00fcber 3 Millionen Euro\u201c, so Gr\u00e4dler.<\/p>\n<p>Hier finden Sie Ausz\u00fcge aus der Rede zu den einzelnen Themenbereichen (komplette Rede <a href=\"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/haushaltsrede\/\">hier<\/a>):<\/p>\n<p><strong>Bezahlbaren Wohnraum und nachhaltige Stadtentwicklung\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>\u201eEs ist uns wichtig, dass das\u00a0<strong>Wohnen<\/strong>\u00a0in unserer Stadt f\u00fcr alle Menschen bezahlbar bleibt. Daher haben wir als Leitantrag eine aktive Bodenpolitik und die Einf\u00fchrung eines Vergabesystems auf Erbpachtbasis formuliert. Des Weiteren regen wir die Schaffung einer verantwortlichen Stelle f\u00fcr Wohnen an. Auch wollen wir die Erweiterung des \u201aMietpreiskonzepts Hospital\u2018 auf den gesamten Wohnungsbestand der GGH &#8211; also Mietpreise von maximal 30 Prozent des Nettolohns. Zudem stehen wir f\u00fcr eine gr\u00fcne und\u00a0<strong>nachhaltige<\/strong>\u00a0<strong>Stadtentwicklung<\/strong>. Jede st\u00e4dtebauliche Entwicklung bietet die Chance, Wohnraum so zu gestalten, dass hohe \u00f6kologische Kriterien umgesetzt werden k\u00f6nnen. Hier m\u00fcssen wir auch neue M\u00f6glichkeiten in Betracht ziehen, die sich aufgrund neuer Materialien, neuer Mobilit\u00e4tskonzepte und neuer Energiekonzepte ergeben. Deshalb forcieren wir die Weiterentwicklung des Passivhausstandards hin zu CO2-bilanzierten Standards als \u201aHeidelberger Energiekonzept\u2018: nachhaltig und innovativ bauen!\u201c<\/p>\n<p><strong>Digitalisierung voranbringen<\/strong><\/p>\n<p>\u201eWir Gr\u00fcne fordern eine umfassende\u00a0<strong>Digitalstrategie<\/strong>\u00a0f\u00fcr die gesamte Stadt, die wir mit unseren B\u00fcrger*innen und Partner*innen aus Wirtschaft und Wissenschaft umsetzen k\u00f6nnen. Es ist zudem unerl\u00e4sslich, dass <strong>Schulen<\/strong>\u00a0mit Breitband und schnellem Internet sowie geeigneter und zeitgem\u00e4\u00dfer Hardware ausgestattet werden. Wir wollen zudem als\u00a0<strong>Modellprojekt Medienberater*innen<\/strong>\u00a0in die Schulen bringen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Rad- und Fu\u00dfverkehr verbessern<\/strong><\/p>\n<p>\u201eWir fordern den weiteren Ausbau des\u00a0<strong>Radverkehrsnetzes<\/strong>\u00a0und auch der\u00a0<strong>Fu\u00dfverkehr<\/strong>\u00a0muss in Heidelberg eine h\u00f6here Priorit\u00e4t bekommen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Kinderbetreuung ausbauen\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>\u201eEin zentrales Thema f\u00fcr uns ist nach wie vor die\u00a0<strong>Kinderbetreuung<\/strong>! Wer die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern und ernsthaft erreichen m\u00f6chte, dass M\u00fctter und V\u00e4ter ihrem Beruf nachgehen k\u00f6nnen, muss als Ziel haben, einen Betreuungsplatz f\u00fcr jedes Kind im eigenen Stadtteil zur Verf\u00fcgung stellen zu k\u00f6nnen \u2013 auch f\u00fcr die unter Dreij\u00e4hrigen. Die Kosten f\u00fcr die Betreuungspl\u00e4tze m\u00fcssen fair und das Vergabesystem einfach und transparent sein.\u201c<\/p>\n<p><strong>Soziale Bereiche und Teilhabe st\u00e4rken<\/strong><\/p>\n<p>\u201eIm Bereich\u00a0<strong>Soziales<\/strong>\u00a0wollen wir sinnvoll investieren, um das Leben miteinander in unserer Stadt fairer zu gestalten,\u00a0<strong>Teilhabe<\/strong>\u00a0voranzubringen und pr\u00e4ventiv auf die Ver\u00e4nderungen unserer Zeit zu reagieren.\u201c<\/p>\n<p><strong>Kultur- und Kreativwirtschaft f\u00f6rdern<\/strong><\/p>\n<p>\u201eWir wollen die\u00a0<strong>Kreativwirtschaft<\/strong>\u00a0st\u00e4rken und leerstehende Geb\u00e4ude zug\u00e4nglich machen, um sie kreativ und innovativ zu nutzen. Die\u00a0<strong>vielf\u00e4ltige Kultur<\/strong>\u00a0unserer Stadt wollen wir weiter f\u00f6rdern. Uns ist es wichtig, dass Kultur f\u00fcr alle Altersgruppen und Interessen in der Stadt mit hoher Qualit\u00e4t angeboten werden kann, aber auch, dass niedrigschwellige Angebote geschaffen werden.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWir sind bereit, mit den anderen Fraktionen und Gruppierungen gute L\u00f6sungen im Sinne unserer B\u00fcrger*innen und B\u00fcrger zu finden. Wir freuen uns auf konstruktive Gespr\u00e4che und eine erfolgreiche und faire Zusammenarbeit!\u201c<\/p>\n<p>Nun beginnen die Haushaltsverhandlungen zwischen den Fraktionen und Gruppierungen im Gemeinderat. Der Haushalt wird am 20. Dezember vom Gemeinderat verabschiedet.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><em><a href=\"https:\/\/www.heidelberg.de\/site\/Heidelberg_ROOT\/get\/documents_E-1815526790\/heidelberg\/Objektdatenbank\/20\/PDF\/20_pdf_181008_Haushaltsplanentwurf_2019_2020_Web.pdf\">Hier<\/a> geht&#8217;s zum \u00dcberblick \u00fcber den aktuellen Haushaltsplanentwurf 2019\/20.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><em>Den Zeitplan und weitere Infos zum Doppelhaushalt 2019\/2020 finden Sie <a href=\"https:\/\/www.heidelberg.de\/hd,Lde\/35048.html\">hier<\/a>. <\/em><\/p>\n<p>**********<\/p>\n<p><strong>TOP 9 Betriebshof<\/strong><\/p>\n<p><strong>Abstimmung zum Standort Betriebshof: Gr\u00fcne haben sich um Einigung bem\u00fcht<\/strong><\/p>\n<p>Um Bewegung in die Pattsituation um den Standort f\u00fcr den Betriebshof zu bringen, hatte die Fraktion von B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen einen Antrag auf Pr\u00fcfung des Standortes Recyclinghof am Oftersheimer Weg vorgelegt. Leider fand dieser Antrag keine Mehrheit im Gemeinderat, gleichzeitig gab es aber auch f\u00fcr den bisherigen Standort sowie den Ochsenkopf keine Mehrheit.<\/p>\n<p>Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christoph Rothfu\u00df erl\u00e4utert: \u201eUnser Kompromissvorschlag f\u00fcr das Airfield\/Recyclinghof konnte sich leider nicht durchsetzen. \u00a0Wir haben mit unserem Antrag Bewegung in die Sache gebracht und Kompromissbereitschaft gezeigt. Wir Gr\u00fcne sind die einzige Fraktion, die sich intensiv <a href=\"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/airfield\/\">Gedanken \u00fcber eine zukunftsf\u00e4hige L\u00f6sung f\u00fcr den Betriebshof <\/a>gemacht hat. Wenn sich andere Kr\u00e4fte im Gemeinderat auf ihre anscheinend in Beton gegossene Haltung zur\u00fcckziehen, ist das schade und dem Stadtwohl nicht dienlich. Es ist sehr verwunderlich, dass gerade die CDU dagegen stimmte. Sie hatte schlie\u00dflich selbst den Recyclinghof ins Spiel gebracht. Wenn nun die CDU nicht zustimmt, tr\u00e4gt sie Mitverantwortung daf\u00fcr, dass es erstmal keine Entscheidung gibt.\u201c<\/p>\n<p>Der stadtentwicklungspolitische Sprecher der Fraktion, Manuel Steinbrenner, erg\u00e4nzt: \u201eUns eine Position als Z\u00fcnglein an der Waage zuzuschreiben, geht an der Realit\u00e4t vorbei. Es ist nicht unsere Aufgabe, \u00fcber das St\u00f6ckchen der Standortoptionen anderer Fraktionen zu springen, wir haben vielmehr die Aufgabe eigene Ideen f\u00fcr die Stadtentwicklung zu erarbeiten. Das haben wir mit dem Airfield gemacht und dar\u00fcber hinaus aber auch echte Verhandlungsbereitschaft f\u00fcr die Standortvariante Recyclinghof bewiesen. An uns liegt es also definitiv nicht.\u201c<\/p>\n<p>Hintergrund: Ein Standort auf dem Airfield\/ Recyclinghof h\u00e4tte gleich mehrere Vorteile: Die Ochsenkopfwiese kann als Gr\u00fcnfl\u00e4che erhalten bleiben und das jetzige Areal des Betriebshofs kann st\u00e4dtebaulich weiterentwickelt werden. Im Herzen Bergheims soll dadurch ein \u00f6kologisch anspruchsvolles und sozial gemischtes urbanes Quartier mit qualitativ hochwertige Gr\u00fcnfl\u00e4chen entstehen. Au\u00dferdem gibt es im Bereich des Airfields genug Fl\u00e4che f\u00fcr die zuk\u00fcnftigen Anforderungen eines modernen \u00d6PNV. Ein zus\u00e4tzlicher Vorteil ist es, die Verlagerung des Betriebshofs mit einer Stra\u00dfenbahnanbindung von neuer Gro\u00dfsporthalle, PHV und perspektivisch auch Schwetzingen zu verbinden. Eine Trassenf\u00fchrung entlang der Speyrer Stra\u00dfe oder des Baumschulenwegs w\u00e4re eine Win-Win-Situation. Dadurch k\u00f6nnte das Patrick-Henry-Village an das Stra\u00dfenbahnnetz angeschlossen und die dringend ben\u00f6tigte \u00d6PNV-Anbindung der neuen Gro\u00dfsporthalle realisiert werden.<\/p>\n<p>**********<\/p>\n<p><strong>TOP 10 Rad- und Fu\u00dfverbindung \u00fcber den Neckar\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcne bef\u00fcrworten Radbr\u00fccke \u00fcber den Neckar<\/strong><\/p>\n<p>Die Fahrradbr\u00fccke \u00fcber den Neckar muss kommen, um den Radverkehr aus der unzumutbaren Mittermaierstra\u00dfe abzuleiten, um die Fahrradanbindung des Neuenheimer Feldes zu gew\u00e4hrleisten und dort den Verkehrsinfarkt zu kurieren, um den L\u00fcckenschluss zu den Fahrradtrassen in die s\u00fcdlichen Stadtteile herzustellen und durch all diese Vorz\u00fcge schlussendlich mehr Menschen vom Auto aufs Fahrrad zu holen.<\/p>\n<p>Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und verkehrspolitische Sprecher Christoph Rothfu\u00df sagt: \u201eWir h\u00e4tten uns eine schnellere Umsetzung gew\u00fcnscht, aber dies scheint wohl laut Stadtverwaltung nicht m\u00f6glich zu sein. Fakt ist, dass die Br\u00fccke kommen muss und auch kommen wird und jetzt geht es darum, erstens einen architektonisch hochwertigen Entwurf zu realisieren und zweitens die Anbindungen der Br\u00fcckenk\u00f6pfe durchdacht und \u00fcber den reinen Horizont der Br\u00fccke hinaus zu planen.\u201c<\/p>\n<p>**********<\/p>\n<p><strong>TOP 13 Mark Twain Center\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcne stimmen Konzept des Mark-Twain-Centers zu<\/strong><\/p>\n<p>Die Gr\u00fcne Fraktion steht voll und ganz zum inhaltlichen Konzepts des Mark-Twain-Centers. Allein das Finanzierungskonzept bereitet Skepsis.<\/p>\n<p>Stadtr\u00e4tin Luitgard Nipp-Stolzenburg sagt dazu: \u201eStatt der urspr\u00fcnglich in Aussicht gestellten Sponsorengelder gibt es nur vage Hoffnungen auf Spenden. Das l\u00e4sst hohe Folgekosten auf Dauer bef\u00fcrchten und erfordert evtl. eine Modifizierung des Konzepts. Aber Heidelberg ist der Ort, an dem die deutsch-amerikanische Nachkriegsgeschichte in all ihren Facetten reflektiert werden kann. Der Aufgabe m\u00fcssen wir uns stellen.\u201c<\/p>\n<p>**********<\/p>\n<p><strong>TOP 24 Masterplan &#8222;Nachhaltige Mobilit\u00e4t f\u00fcr die Stadt&#8220; (Green City Plan)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Saubere Luft in Heidelberg: Gr\u00fcne begr\u00fc\u00dfen Masterplan \u201eNachhaltige Mobilit\u00e4t f\u00fcr die Stadt\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Der Heidelberger Gemeinderat verabschiedete mit dem Masterplan \u201eNachhaltige Mobilit\u00e4t\u201c ein umfangreiches Ma\u00dfnahmenpaket, durch das die Luft in Heidelberg sauberer werden soll. Der Fokus liegt hierbei auf der Digitalisierung kommunaler Verkehrssystem sowie einer Intelligenten und umweltorientierten Verkehrsteuerung.<\/p>\n<p>\u201eWir begr\u00fc\u00dfen den Masterplan \u201aNachhaltige Mobilit\u00e4t\u2018 und halten die Ma\u00dfnahmen f\u00fcr sinnvoll. Wir werden streng darauf achten, dass es nicht bei vollmundigen Ank\u00fcndigungen bleibt, sondern die Ma\u00dfnahmen wirklich in die Tat umgesetzt werden \u2013 und zwar mit messbarem Erfolg!\u201c, so Stadtrat Christoph Rothfu\u00df.<\/p>\n<p>Hintergrund: Der gemeinsame Masterplan \u201eNachhaltige Mobilit\u00e4t f\u00fcr die Stadt\u201c wurde von den St\u00e4dten Heidelberg, Ludwigshafen und Mannheim mit Unterst\u00fctzung der Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH, der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH und der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH nach den Vorgaben des \u201eSofortprogramms Saubere Luft 2017-2020\u201c der Bundesregierung erarbeitet. Er enth\u00e4lt alle Ma\u00dfnahmen, die geeignet sind, die Emissionen des Verkehrs in der Metropolregion Rhein-Neckar nachhaltig zu minimieren und ist Voraussetzung f\u00fcr die Beantragung von Bundesf\u00f6rdermitteln.<\/p>\n<p>**********<\/p>\n<p><strong>TOP 31 Anpassung der Parkgeb\u00fchren an Parkscheinautomaten<\/strong><\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcne f\u00fcr Erh\u00f6hung der Parkgeb\u00fchren<\/strong><\/p>\n<p>Die Tarife f\u00fcr den \u00d6PNV steigen, die Geb\u00fchren f\u00fcr Parkh\u00e4user werden auf 2 Euro pro Stunde angehoben und nun die Geb\u00fchren f\u00fcr Parkscheinautomaten anzupassen ist genau der richtige Schritt. Allerdings sind die Gr\u00fcnen der Meinung, dass der Vorschlag der Verwaltung zur Erh\u00f6hung auf 1,80\/Stunde nicht genau passt. Leider bekam ein entsprechender Antrag der Gr\u00fcnen keine Mehrheit.<\/p>\n<p>Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und verkehrspolitische Sprecher Christoph Rothfu\u00df erkl\u00e4rt den Hintergrund: \u201eDie Parkh\u00e4user kosten 2 Euro die Stunde und dies sollte dann auch bei den Parkscheinautomaten mindestens so hoch sein. Da die Automaten aber mit einer 20-Minuten-Taktung programmiert sind, ist eine Erh\u00f6hung auf 2 Euro nicht m\u00f6glich. Deshalb haben wir eine Erh\u00f6hung auf 2,10 Euro vorgeschlagen, dann w\u00fcrden 20 Minuten 0,70 Euro kosten. Wir finden es auch richtig, dass das Parken im Parkhaus g\u00fcnstiger ist als auf der Stra\u00dfe. Letzteres verursacht Parksuchverkehr und verf\u00fchrt zu illegalem Parken. Dieses Lenkungsinstrument wollte die Verwaltung aber nicht nutzen.\u201c<\/p>\n<p>**********<\/p>\n<p><strong>TOP 37 Wickeltische und Still-R\u00e4ume<\/strong><\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcne setzen durch: Wickeltische in jedem \u00f6ffentlichen WC!<\/strong><\/p>\n<p>Die Stadt Heidelberg richtet k\u00fcnftig bei jedem Neu- und Umbau von st\u00e4dtischen Geb\u00e4uden und \u00f6ffentlichen WC-Anlagen (Damen und Herren-Toiletten) eine Wickelm\u00f6glichkeit ein. Das forderten die Gr\u00fcnen in einem Antrag.<\/p>\n<p>\u201eHeidelberg sollte es als familienfreundliche Stadt ein wichtiges Anliegen sein, dass es im gesamten Stadt ausreichend \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Wickeltische und Stillr\u00e4ume f\u00fcr M\u00fctter und V\u00e4ter gibt\u201c, begr\u00fcndet gr\u00fcne Stadtrat Felix Gr\u00e4dler den Vorsto\u00df.<\/p>\n<p>**********<\/p>\n<p><strong>TOP 39.1 Anschl\u00fcsse Trinkwasserbrunnen Konversionsfl\u00e4chen<\/strong><\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcne fordern Trinkwasserbrunnen<\/strong><\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnen haben den Antrag gestellt, dass die Verwaltung Standorte pr\u00fcft, an denen Trinkwasserbrunnen realisiert werden k\u00f6nnen und hierf\u00fcr eine Liste mit den geeigneten Orten erstellt. Dabei soll der Schwerpunkt auf stark frequentierten Orten sowie auf Pl\u00e4tzen, wo sich viele Kinder aufhalten, liegen. Au\u00dferdem hat die Fraktion f\u00fcr den Betrieb von Trinkwasserbrunnen 40.000 Euro f\u00fcr 2020 in den Haushalt eingestellt.<\/p>\n<p>Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Felix Gr\u00e4dler erl\u00e4utert: \u201eDie Sommer werden immer hei\u00dfer und dann ausreichend zu trinken ist lebensnotwendig. Der Zugang zu Trinkwasser sollte deshalb f\u00fcr Einwohner*innen und Tourist*innen eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit sein. Mit unserem Haushaltsantrag verschaffen wir der Stadtverwaltung das n\u00f6tige Budget, um Trinkwasserbrunnen im wahrsten Sinne des Wortes am Laufen zu halten.\u201c<\/p>\n<p>**********<\/p>\n<p><strong>TOP 47.6 Gemeinder\u00e4tliche Anfrage von Stadtrat Christoph Rothfu\u00df zu Ampel\u00fcbergang Gaisbergstra\u00dfe \/ Adenauerplatz<\/strong><\/p>\n<p>Die Radfahrer-Z\u00e4hlstelle vor dem Ampel\u00fcbergang Gaisbergstra\u00dfe \/ Adenauerplatz z\u00e4hlt von Montag bis Freitag im Tagesschnitt fast 4.400 Radfahrer*innen, in der Spitze bis zu 7.200. Auf die Fragen, wie viele Autos die Ampel vor dem Gaisbergtunnel t\u00e4glich von Montag bis Freitag passieren, wie lange die Gr\u00fcnzeiten jeweils f\u00fcr Autos und Radfahrerenden geschaltet sind und ob nicht eine Gr\u00fcnzeitanpassung zugunsten der Radfahrenden angebracht w\u00e4re, erteilte die Verwaltung folgende Antwort.<\/p>\n<p>Nach Z\u00e4hlungen aus dem Jahr 2014 fahren t\u00e4glich von Montag bis Freitag circa 10.300 Kraftfahrzeuge in Richtung Tunnel. Die querenden Fu\u00dfg\u00e4nger*innen sowie Radfahrer*innen erhalten etwa alle 40 &#8211; 50 Sekunden f\u00fcr ca. 7 \u2013 10 Sekunden gr\u00fcn, je nach Tageszeit und Signalplan. Eine Verl\u00e4ngerung der Gr\u00fcnzeit f\u00fcr die Fu\u00dfg\u00e4nger*innen sowie Radfahrer*innen kann zu einer Beeintr\u00e4chtigung des Gesamtknotens Adenauerplatz f\u00fchren. Sachlich ist kein Grund f\u00fcr eine Verl\u00e4ngerung der Gr\u00fcnphase geboten, da stets alle Verkehrsteilnehmer, die an der Ampel warten, im ersten Umlauf die Kreuzung passieren k\u00f6nnen und die Wartezeit nicht unangemessen lang ist.<\/p>\n<p>Dazu Christoph Rothfu\u00df: \u201eAn diesem Ampel\u00fcbergang erhalten weniger als doppelt so viele Autos f\u00fcnfmal so viel Gr\u00fcnzeit wie Fu\u00dfg\u00e4nger*innen und Radfahrer*innen. Von Angemessenheit kann man da nicht mehr sprechen. Und dann geht es an der Kreuzung Sofienstra\u00dfe \/ Friedrich-Ebert-Anlage wieder auf Stopp. Denn kurz nachdem die Radampel am Tunnel auf Gr\u00fcn umschaltet, schaltet die Radampel am Europ\u00e4ischen Hof auf Rot. Und das bremst dann sogar nicht nur die die Radler*innen geradeaus ab, sondern auch noch die, die rechts abbiegen wollen. Die Aufstellfl\u00e4che ist hier viel zu klein. So macht man keine Lust aufs Radfahren in Heidelberg.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Donnerstag, 22. November, tagte der Heidelberger Gemeinderat. Diesmal ging es vor allem um die Einbringung der \u00c4nderungsantr\u00e4ge der Fraktionen zum Haushaltsplan der Verwaltung. 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