{"id":18189,"date":"2018-11-28T17:11:43","date_gmt":"2018-11-28T16:11:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=18189"},"modified":"2018-11-28T17:11:43","modified_gmt":"2018-11-28T16:11:43","slug":"10-jahre-kod-wolfgang-erichson-zieht-positive-bilanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2018\/11\/28\/10-jahre-kod-wolfgang-erichson-zieht-positive-bilanz\/","title":{"rendered":"10 Jahre KOD: Wolfgang Erichson zieht positive Bilanz"},"content":{"rendered":"<p>Jubil\u00e4um f\u00fcr ein Heidelberger Erfolgskonzept: Seit zehn Jahren sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) im Stadtbild fest verankert. Sie unterst\u00fctzen die Polizei in dem Ziel, dass Heidelberg eine Stadt bleibt, in der sich B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sowie G\u00e4ste wohl und sicher f\u00fchlen k\u00f6nnen. Die Leitgedanken des KOD sind B\u00fcrgern\u00e4he, Pr\u00e4senz und Deeskalation. Die KOD-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter k\u00fcmmern sich auf Stra\u00dfen und Pl\u00e4tzen um St\u00f6rungen der \u00f6ffentlichen Sicherheit sowie um Ordnungswidrigkeiten.<\/p>\n<p>Im Laufe der Jahre sind die Aufgaben des KOD stetig gewachsen, und damit auch die Zahl der ben\u00f6tigten Einsatzkr\u00e4fte. In den Anfangstagen gab es nur zwei Besch\u00e4ftigte, im Jahr 2019 werden es 23 sein.<\/p>\n<p>Bei einem Pressetermin am Donnerstag, 22. November 2018, zogen Oberb\u00fcrgermeister Prof. Dr. Eckart W\u00fcrzner, B\u00fcrgermeister Wolfgang Erichson und Bernd K\u00f6ster, Leiter des B\u00fcrger- und Ordnungsamtes, eine positive Bilanz. Polizeipr\u00e4sident Thomas K\u00f6ber hat den KOD als Vertreter des Polizeipr\u00e4sidiums Mannheim gew\u00fcrdigt \u2013 die Polizei ist enger Kooperationspartner des Kommunalen Ordnungsdienstes. Zu dem Termin im Heidelberger Rathaus waren auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes eingeladen \u2013 ihnen galt der besondere Dank des Oberb\u00fcrgermeisters.<\/p>\n<p>Oberb\u00fcrgermeister Prof. Dr. Eckart W\u00fcrzner sagte: \u201eIch danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des KOD f\u00fcr ihren t\u00e4glichen Einsatz. Der KOD tr\u00e4gt durch seine Ma\u00dfnahmen und die verst\u00e4rkte Pr\u00e4senz wesentlich zur Erh\u00f6hung der Sicherheit im Stadtgebiet bei. Meine Entscheidung vor zehn Jahren, einen Kommunalen Ordnungsdienst aufzubauen, war richtig und notwendig. Daher ist es nur konsequent, den KOD in Anbetracht der steigenden Aufgaben best\u00e4ndig aufzustocken.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie Zusammenarbeit zwischen Polizei und KOD funktioniert bestens. Die Teams erg\u00e4nzen sich bei ihrer t\u00e4glichen Arbeit sehr gut\u201c, lobte Polizeipr\u00e4sident Thomas K\u00f6ber. \u201eDieser Schulterschluss ist f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger ein echter Gewinn. Aus der Sicherheitsarchitektur in Heidelberg ist der KOD nicht mehr wegzudenken.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie Arbeit des KOD hat sich bew\u00e4hrt. Der KOD hat sich \u00fcber die Jahre hinweg eine hohe Akzeptanz bei den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern erworben\u201c, betonte B\u00fcrgermeister Wolfgang Erichson. \u201eInsbesondere auf dem Neckarvorland hat der Einsatz des KOD die Lage erheblich befrieden k\u00f6nnen. Im gesamten Stadtgebiet sind die KOD-Teams als kompetente und b\u00fcrgernahe Ansprechpartner f\u00fcr die Sicherheit Heidelbergs unterwegs.\u201c<\/p>\n<p><strong>Wunsch der B\u00fcrgerschaft nach mehr st\u00e4dtischem Engagement beim Thema Sicherheit<\/strong><\/p>\n<p>Die Einrichtung des KOD im Jahr 2008 war notwendig geworden, da der Bedarf an Kontrollen st\u00e4ndig gestiegen war. Die Stadt Heidelberg hatte auf diese Weise dem Wunsch der B\u00fcrgerschaft nach mehr st\u00e4dtischem Engagement beim Thema Sicherheit Rechnung getragen. In den Anfangsjahren konzentrierten sich die Aufgaben und T\u00e4tigkeiten des KOD auf die Altstadt. Hier galt es, die Sperrzeiten zu \u00fcberwachen, gegen illegale Sondernutzung vorzugehen, jugendschutzrechtliche Kontrollen durchzuf\u00fchren und jedwede Art von L\u00e4rmbel\u00e4stigungen zu unterbinden. \u00dcber die Jahre weitete sich der Aktionsradius des KOD erheblich aus. Neben der Altstadt werden inzwischen das Neckarvorland, der Hauptbahnhof und die umliegenden Br\u00fccken, die Schwanenteichanlage in Bergheim, Kinderspielpl\u00e4tze im gesamten Stadtgebiet und der Bismarckplatz verst\u00e4rkt bestreift. Gemeinsam mit der Polizei gibt es zudem bedarfs- und lageorientierte Schwerpunktaktionen an anderen st\u00e4dtischen Standorten.<\/p>\n<p><strong>Arbeit im Zwei-Schicht-Modell<\/strong><\/p>\n<p>Bei allen Eins\u00e4tzen geht der KOD deeskalierend vor: Pr\u00e4senz zeigen, pr\u00e4ventiv kontrollieren, in kritischen Situationen besonnen reagieren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter m\u00fcssen also nicht nur \u00fcber hohe pers\u00f6nliche und soziale Kompetenz sowie Geschick in der Gespr\u00e4chsf\u00fchrung verf\u00fcgen, sondern dar\u00fcber hinaus belastbar und flexibel sein. Denn die Teams arbeiten in einem Zwei-Schicht-Modell zwischen 7 und 23.30 Uhr, bei besonderen Problemlagen auch dar\u00fcber hinaus. An den Wochenenden liegt der Fokus des KOD auf den sp\u00e4ten Abendstunden, sodass situativ auf Problemlagen reagiert werden kann. Die Teams stehen immer in engem Kontakt zur Polizei und zu anderen \u00f6ffentlichen Stellen. Diese enge Vernetzung garantiert eine schnelle und effektive Gefahrenabwehr.<\/p>\n<p>Dirk Geist geh\u00f6rt zu den \u201eGr\u00fcndungsmitarbeitern\u201c \u2013 er arbeitete von Beginn an beim KOD. Sein bisheriges Res\u00fcmee: \u201eHeidelberg braucht einen KOD, weil die Aufgabenf\u00fclle und die Bed\u00fcrfnisse der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger im Bereich der \u00f6ffentlichen Sicherheit stark angewachsen sind. Wir arbeiten Hand in Hand mit den \u00f6rtlichen Revieren und den Kr\u00e4ften der Sicherheitspartnerschaft. Oft sind wir als erste vor Ort und k\u00f6nnen Probleme beheben, sodass ein Einschreiten durch die Polizei in vielen F\u00e4llen erst gar nicht n\u00f6tig wird. Wir sind f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger unmittelbar vor Ort und erster Ansprechpartner.\u201c<\/p>\n<p>Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KOD sind in der Regel jeweils zu zweit unterwegs. Sie tragen blaue Uniformen mit dem Stadtwappen und der Aufschrift \u201ePolizeibeh\u00f6rde\u201c auf dem R\u00fccken. Ab 2019 werden die vier Dienstfahrzeuge des KOD an das Aussehen der Polizeifahrzeuge angepasst. Zudem ist die Ausr\u00fcstung mit gelben Rundumleuchten geplant \u2013 die Fahrzeuge sind dann pr\u00e4senter und vielseitiger einsetzbar.<\/p>\n<p><strong>Kontrollen des KOD und Ordnungswidrigkeitenverfahren<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>2018 (bis September):<\/strong> 8.315 Kontrollen mit insgesamt 1.854 Ordnungswidrigkeitenverfahren und 5.089 Ma\u00dfnahmen (zum Beispiel Platzverweise, Aufforderungen, Personalienfeststellung)<\/li>\n<li><strong>2017:<\/strong> insgesamt 8.030 Kontrollen mit 1.806 Ordnungswidrigkeitsverfahren und 4.720 Ma\u00dfnahmen<\/li>\n<li><strong>2016:<\/strong> insgesamt 5.569 Kontrollen mit 1.180 Ordnungswidrigkeitsverfahren und 4.734 Ma\u00dfnahmen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der KOD ist von 1. Januar 2018 bis Ende September 2018 bereits mehr als 28.700 Stunden Streife gelaufen.<\/p>\n<p><strong>Bildunterschrift:<\/strong> <em>Unterwegs f\u00fcr Sicherheit und Ordnung: Ein gro\u00dfer Teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) der Stadt Heidelberg beim Pressetermin zum zehnten Geburtstag der KOD-Gr\u00fcndung. Es gratulierten und bedanken sich Oberb\u00fcrgermeister Prof. Dr. Eckart W\u00fcrzner (unten links), Polizeipr\u00e4sident Thomas K\u00f6ber (unten rechts), B\u00fcrgermeister Wolfgang Erichson (oben 3. v. l.) und Bernd K\u00f6ster, der Leiter des B\u00fcrger- und Ordnungsamtes (unten 4. v. r.). (Foto: Rothe)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jubil\u00e4um f\u00fcr ein Heidelberger Erfolgskonzept: Seit zehn Jahren sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) im Stadtbild fest verankert. 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