{"id":18237,"date":"2018-12-04T12:17:07","date_gmt":"2018-12-04T11:17:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=18237"},"modified":"2018-12-04T12:17:07","modified_gmt":"2018-12-04T11:17:07","slug":"flexible-quote-fuer-mehr-bezahlbaren-wohnraum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2018\/12\/04\/flexible-quote-fuer-mehr-bezahlbaren-wohnraum\/","title":{"rendered":"Flexible Quote f\u00fcr mehr bezahlbaren Wohnraum"},"content":{"rendered":"<p><em><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Stadtblatt-Beitrag von Manuel Steinbrenner \u2013 Ausgabe vom 05.12.2018<\/span><\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig einen Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten beantragten wir die Pr\u00fcfung einer flexiblen Quote. Der Vorschlag bekam in den entsprechenden Fachaussch\u00fcssen eine Mehrheit und wird auch von der Stadtverwaltung positiv bewertet. Mit einer flexiblen Quote k\u00f6nnte die Stadt preiswerten Wohnraum schaffen und sichern sowie Bauprojekte f\u00f6rdern, die einen gleicherma\u00dfen sozialen, \u00f6konomischen und \u00f6kologischen Nutzen aufweisen.Weiterhin hatte die gr\u00fcne Fraktion bereits im Juli die Pr\u00fcfung beantragt, ob man eine flexible Quote f\u00fcr preisg\u00fcnstigen Wohnraum mit einem Anreizsystem f\u00fcr Bauherren in Verbindung bringen kann. Konkret hei\u00dft das: F\u00fcr alle neuen Wohnbau-Projekte soll ein Anteil von mindestens einem Drittel der Fl\u00e4che als bezahlbarer Wohnraum nach Landeswohnraumf\u00f6rderung im unteren und mittleren Segment umgesetzt werden (vgl. Karlsruhe 30%, T\u00fcbingen 33%, Stuttgart 20%, M\u00fcnchen 30%). <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Ausnahmen sind m\u00f6glich, wenn ein besonderer Beitrag zum Gemeinwohl geleistet wird. Das k\u00f6nnte beispielsweise sein: Infrastruktur-Ausgleichszahlungen, Bau von \u00f6ffentlichen Kitas oder Spielpl\u00e4tzen oder Bereitstellung von R\u00e4umlichkeiten f\u00fcr soziale Nutzungen. Dar\u00fcber hinaus schlagen die Gr\u00fcnen vor, dass die intensivere Ausnutzung von Grundst\u00fccken \u00fcber das \u00fcbliche Ma\u00df ohne die Versiegelung von Gr\u00fcnfl\u00e4chen (z.B. mehr Geschosse und Dachausbau) hinausgehen kann, wenn ein h\u00f6herer Anteil an preisg\u00fcnstigem Wohnen geschaffen wird. Dies k\u00f6nnte f\u00fcr Investoren sogar einen Anreiz darstellen mehr g\u00fcnstigen Wohnraum zu schaffen, als sie m\u00fcssten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Die Antwort der Stadtverwaltung auf unseren Antrag besagt, dass der im Pr\u00fcfauftrag enthaltene Vorschlag, einen Ausgleich f\u00fcr die Erh\u00f6hung der Quote in Form von Anreizen f\u00fcr Investoren zu schaffen, ein grunds\u00e4tzlich gangbarer Weg ist. Denn Anreize k\u00f6nnten grunds\u00e4tzlich zu dem gew\u00fcnschten Ergebnis f\u00fchren. Daf\u00fcr w\u00e4re ein flexibles Anreizsystem sinnvoll, das je nach \u00f6rtlichen Gegebenheiten und sozialem Umfeld auf den spezifischen Bedarf reagieren kann. Im Zusammenhang der Fortschreibung des Baulandmanagements sollen die Sachverhalte vertiefend gepr\u00fcft werden. Wir freuen uns, dass unsere Initiative eine Mehrheit bekommen hat und die Stadtverwaltung zu einem positiven Pr\u00fcfergebnis kommt. Das ist vielversprechend und wir werden uns weiter f\u00fcr die Einf\u00fchrung einer flexiblen Quote einsetzen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadtblatt-Beitrag von Manuel Steinbrenner \u2013 Ausgabe vom 05.12.2018 Um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig einen Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten beantragten wir die Pr\u00fcfung einer flexiblen Quote. 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