{"id":18377,"date":"2019-01-29T14:05:43","date_gmt":"2019-01-29T13:05:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=18377"},"modified":"2019-01-29T14:05:43","modified_gmt":"2019-01-29T13:05:43","slug":"willkommen-im-handschuhsheimer-feld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2019\/01\/29\/willkommen-im-handschuhsheimer-feld\/","title":{"rendered":"Willkommen im Handschuhsheimer Feld"},"content":{"rendered":"<p><em><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Stadtblatt-Beitrag von Frank Wetzel \u2013 Ausgabe vom 30.01.2019 \/\/<\/span><\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Nutzen Sie die sch\u00f6nen Wintertage zu einem Besuch im Handschuhsheimer Feld. Sie werden viele Gr\u00fcnde sehen, warum es sich f\u00fcr ganz Heidelberg lohnt diese Kulturlandschaft zu erhalten. Die Mischung aus Neckarlehm und L\u00f6\u00df ergibt einen typischen Boden, der f\u00fcr alle Obst- und Gem\u00fcsekulturen hervorragend geeignet ist. Der Kamm des Odenwaldes h\u00e4lt den kalten und trockenen Ostwind ab und sorgt so f\u00fcr reichlich Niederschlag. Die Infrastruktur ist optimal geschaffen: die Felder sind fast alle eben und rechtwinklig zwischen befestigten Wirtschaftswegen gelegen. Im Gebiet liegt der Gro\u00dfmarkt, die zentrale Vermarktungseinrichtung f\u00fcr die genossenschaftlich organisierten G\u00e4rtner*innen. Gleich daneben ist ein landwirtschaftliches Lagerhaus f\u00fcr Betriebsmittel. Es gibt direktabsetzende Betriebe im Feld, die Hofl\u00e4den versorgen sowie Betriebe, die direkt an Gro\u00dfh\u00e4ndler liefern oder Wochenmarktst\u00e4nde betreiben als auch Kombinationen davon. Diese gro\u00dfe Diversifizierung in der Vermarktung spiegelt sich in der gro\u00dfen Palette der angebauten Kulturen wieder. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Die Wasserversorgung durch den Nutzwasserverband sichert die f\u00fcr die Gem\u00fcsekulturen notwendige Zusatzbew\u00e4sserung, so dass selbst im Extremsommer 2018 die Kultur von regionalen Lebensmitteln m\u00f6glich war. Durch die kleinteiligen Besitzverh\u00e4ltnisse sind intensiver und extensiver Gartenbau und verwilderte Grundst\u00fccke auf engem Raum in bester Nachbarschaft verbunden. Dieser Dreiklang schafft die Vielfalt im Handschuhsheimer Feld. Und macht die Naherholung m\u00f6glich. Die zwischen den Wirtschaftswegen gelegenen extensiv genutzten Grundst\u00fccke sind R\u00fcckzugsorte und Nahrungsquellen f\u00fcr wilde Tier- und Pflanzenarten und erm\u00f6glichen ersteren die freie Bewegung im Feld. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Dies alles also erm\u00f6glicht Heidelberg ein sehr gro\u00dfes Entstehungsgebiet f\u00fcr Kaltluft, f\u00fcr die Natur R\u00fcckzugsort und Nahrungsquelle, f\u00fcr den Erwerbsgartenbau und die regionale Versorgung ein ideales Kulturland, f\u00fcr den Freizeitgartenbau und die vielen Naherholungssuchenden ein gut zu erreichender, eintrittsfreier und stets begehbarer Ort. Dies macht das Handschuhsheimer Feld unverzichtbar f\u00fcr alle Heidelberg*innen. Wer die freie Fahrt von PKWs oder einen Busverkehr durch das Handschuhsheimer Feld leiten will, nimmt dessen Sch\u00e4digung in Kauf. Jeder weitere entzogene Quadratmeter Kulturfl\u00e4che, jede weitere Behinderung der Erwerbsg\u00e4rtner*innen ist ein Schritt weg von der regionalen Kultur von Obst und Gem\u00fcse, der regionalen Versorgung mit frischen Lebensmittel und dem Erhalt des Handschuhsheimer Feldes.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadtblatt-Beitrag von Frank Wetzel \u2013 Ausgabe vom 30.01.2019 \/\/ Nutzen Sie die sch\u00f6nen Wintertage zu einem Besuch im Handschuhsheimer Feld. 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