{"id":19156,"date":"2019-05-17T13:35:44","date_gmt":"2019-05-17T11:35:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=19156"},"modified":"2019-05-17T13:35:44","modified_gmt":"2019-05-17T11:35:44","slug":"gruene-fordern-einbindung-von-eventkultur-bei-foerderkonzept","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2019\/05\/17\/gruene-fordern-einbindung-von-eventkultur-bei-foerderkonzept\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcne fordern Einbindung von EventKultur bei F\u00f6rderkonzept"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000; font-family: Times New Roman;\"><strong><em>Pressemitteilung der Gr\u00fcnen Gemeinderatsfraktion Heidelberg vom 17.05.2019 \/\/<\/em><\/strong><\/span><span style=\"color: #000000; font-family: Times New Roman;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Times New Roman;\">Heidelberg ist die j\u00fcngste Stadt Deutschlands. 27,4 % der Bev\u00f6lkerung sind hier unter 25 Jahre alt. Doch das (Sub-)kultur- und Clubleben entspricht diesem Trend leider nicht. Im Gegenteil: in den letzten Jahren mussten vermehrt Clubs aus verschiedenen Gr\u00fcnden schlie\u00dfen, Neuer\u00f6ffnungen sind nicht in Sicht. Dabei ist eine lebendige Clublandschaft wichtig f\u00fcr das kulturelle Leben innerhalb der Stadt und f\u00fcr die gesamte Stadtentwicklung. Der Clubverband der Region EventKultur e.V. wurde im vergangenen Jahr aktiv und stellte dem Gemeinderat ein Konzept zur F\u00f6rderung von Live-Musik in Heidelberger Musikspielst\u00e4tten vor. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Times New Roman;\">Aktuell wird nun das geeignete Vergabekonzept f\u00fcr den Betrag diskutiert, den der Gemeinderat im letzten Haushalt hierf\u00fcr eingestellt hat. Der erste Vorschlag des Kulturamts wurde von EventKultur kritisiert. Auch der zweite Vorschlag, der am Donnerstag im Ausschuss f\u00fcr Bildung und Kultur diskutiert wurde, geht dem Verein nicht weit genug. Die Gr\u00fcne Gemeinderatsfraktion beantragte deshalb, den weiteren Prozess in die H\u00e4nde des Vereins zu geben und ihn unter Einbeziehung der Clubs in der Region mit der Erarbeitung eines zukunftsf\u00e4higen Vergabekonzepts zu beauftragen. Ziel ist zun\u00e4chst eine Heidelberger und im zweiten Schritt eine \u00fcberregionale Clubf\u00f6rderung, die die Erfahrungen anderer St\u00e4dte miteinbezieht und in die \u00fcber EventKultur alle relevanten und auch k\u00fcnftigen Clubs eingebunden sind. Im Kulturausschuss wurde dieser Antrag mit leichten Modifizierungen angenommen: Auch die Wirtschaftsf\u00f6rderung soll in den weiteren Prozess mit eingebunden werden und gemeinsam mit EventKultur und dem Kulturamt eine Tagung mit externer Expertise zur k\u00fcnftigen Clubf\u00f6rderung in Heidelberg organisieren. Um die Gelder f\u00fcr 2019 nicht verfallen zu lassen, wurde das vom Kulturamt favorisierte Konzept beschlossen, bis das neue Konzept vorliegt. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Times New Roman;\">&#8222;Es liegt auf der Hand, dass eine F\u00f6rderung nur dann zielf\u00fchrend ist, wenn sie den Bed\u00fcrfnissen der Betroffenen Rechnung tr\u00e4gt. Deshalb ist es wichtig, die Expertise des Club-Verbands EventKultur und auch Erfahrungen aus anderen St\u00e4dten mit einflie\u00dfen zu lassen&#8220;, erkl\u00e4rt Kathrin Rabus, kulturpolitische Sprecherin der Gr\u00fcnen Fraktion und d\u00e4mpft auch gleich zu hohe Erwartungen: &#8222;Die Probleme der Clubs wird die neue F\u00f6rderung aber nicht komplett l\u00f6sen, sondern nur verringern. Denn es gibt noch viel zu tun. Eine pulsierende, junge Club- und Musikstadt zeichnet sich durch bereits gef\u00f6rderte Kulturh\u00e4user und gro\u00dfe, etablierte Clubs genauso aus wie durch kleine Initiativen, Aktionen, Nischenformate, L\u00e4den, Konzerte und Partys. Hier werden die neuen Trends gesetzt und k\u00fcnftige Formate entwickelt und ausprobiert. Deshalb ist genau an dieser Stelle eine Erm\u00f6glichungskultur von Seiten der Stadt so elementar wichtig. Zwischennutzungen sollen m\u00f6glich gemacht werden. Es fehlt in Heidelberg schon immer an Fl\u00e4chen f\u00fcr Open-Air-Veranstaltungen oder andere besondere Aktionen. Raum zum Experimentieren und Ausprobieren.&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Times New Roman;\">F\u00fcr die bestehenden Clubs braucht es eine*n Ansprechpartner*in innerhalb der Verwaltung, die\/der in der Schnittstelle zwischen Kultur und Wirtschaft auch mit anderen \u00c4mtern kommunizieren kann, wenn es um Auflagen geht. So kann schnell und beh\u00f6rden\u00fcbergreifend Hilfestellung gegeben werden, wenn es brennt. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Times New Roman;\">&#8222;Heidelbergs Nachtleben darf nicht weiter einschlafen. Die Studierenden dieser Stadt und alle anderen jungen Menschen brauchen Raum f\u00fcr Austausch und Vernetzung, aber auch f\u00fcr inspirierende Konzerte und durchtanzte Clubn\u00e4chte. Nur so bleibt Heidelberg attraktiv&#8220;, betont Marilena Geugjes, Gr\u00fcne Kandidatin auf Platz 3.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pressemitteilung der Gr\u00fcnen Gemeinderatsfraktion Heidelberg vom 17.05.2019 \/\/\u00a0 Heidelberg ist die j\u00fcngste Stadt Deutschlands. 27,4 % der Bev\u00f6lkerung sind hier unter 25 Jahre alt. 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