{"id":19400,"date":"2019-07-30T12:17:48","date_gmt":"2019-07-30T10:17:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=19400"},"modified":"2019-07-30T12:17:48","modified_gmt":"2019-07-30T10:17:48","slug":"wohnen-in-heidelberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2019\/07\/30\/wohnen-in-heidelberg\/","title":{"rendered":"Wohnen in Heidelberg"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Stadtblatt-Beitrag von Manuel Steinbrenner \u2013 Ausgabe vom 31.07.2019 \/\/<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Heidelberg ist eine attraktive Stadt. Es wollen mehr Menschen hier wohnen, als die Stadt Wohnraum zu bieten hat. Dieser Trend wird auch in den n\u00e4chsten Jahren so bestehen bleiben. Daher hat es sich die Gr\u00fcne Fraktion zur Aufgabe gemacht, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.<\/p>\n<p><strong>\u2026 f\u00fcr Familien, Alleinerziehende, Auszubildende, Studenten und Haushalte mit einem durchschnittlichen Einkommen!<\/strong><\/p>\n<p>Selbst gut ausgebildete Doppelverdiener k\u00f6nnen sich Wohnungen in vielen Teilen der Stadt nicht mehr leisten. Wir m\u00fcssen uns daher mit der Frage besch\u00e4ftigen, f\u00fcr welche Zielgruppen wir Wohnraum schaffen m\u00f6chten. Die soziale Durchmischung ist f\u00fcr uns Gr\u00fcne das Modell, das fair Chancen erm\u00f6glicht und den sozialen Zusammenhalt in den Stadtteilen st\u00e4rkt. Wir m\u00f6chten daher besonders Wohnraum schaffen f\u00fcr: Familien mit Kindern, Auszubildende, Studierende und sonstige Haushalte, die zwar genug verdienen, um keine weiteren Unterst\u00fctzungen (wie z.B. Wohngeld) vom Staat zu erhalten, aber dennoch Schwierigkeiten haben eine f\u00fcr sie bezahlbare Wohnung in Heidelberg zu finden.<\/p>\n<p><strong>\u2026f\u00fcr Baugruppen und Wohnprojekte!<\/strong><\/p>\n<p>Wir wollen mehr Fl\u00e4chen f\u00fcr Baugruppen und Wohnprojekte bereitstellen. Solche Projekte bilden oft schon in der Phase der Projektentwicklung eine Nachbarschaft und setzen modellhafte Wohnformen um, die Vielfalt und Qualit\u00e4t in die Stadt bringen. Au\u00dferdem leisten sie einen Beitrag zu preiswertem Wohnraum, da bei diesen Projekten die Gewinnerzielungsabsicht der gewerblichen Bautr\u00e4ger entf\u00e4llt.<\/p>\n<p><strong>Wohnungswirtschaft zum Gemeinwohl verpflichten!<\/strong><\/p>\n<p>Immer wenn die Gemeinde neues Baurecht schafft, also etwa einen neuen Bebauungsplan aufstellt, hat sie die M\u00f6glichkeit einen Teil der Grundst\u00fcckswertsteigerung abzusch\u00f6pfen. Diese Spielr\u00e4ume muss die Stadt konsequenter als in der Vergangenheit nutzen, um die Wohnungswirtschaft dazu zu bringen, mehr bezahlbaren Wohnraum zu realisieren. Wir halten es f\u00fcr wirtschaftlich zumutbar 1\/3 der Fl\u00e4che f\u00fcr gef\u00f6rderten Wohnraum vorzuhalten. Eigentumswohnungen sollen g\u00fcnstig verkauft und Mietwohnraum mithilfe einer Mietpreisbindung f\u00fcr mindestens 25 Jahre g\u00fcnstig vermietet werden. Wir m\u00f6chten die Bauherren aber nicht nur verpflichten, einen Beitrag f\u00fcrs Gemeinwohl zu leisten, sondern auch Anreize schaffen. Daher haben wir die Einf\u00fchrung der \u201eflexiblen Quote\u201c beantragt, deren Umsetzung die Stadt gerade pr\u00fcft und durch die Bauherren dazu gebracht werden sollen, freiwillig in beispielsweise Kitas, Spielpl\u00e4tze, hochwertige Freianlagen, soziale Infrastrukturprojekte oder eben preiswerten Wohnraum zu investieren. Das Wohnraumproblem kann nur gel\u00f6st werden, wenn Politik, Wirtschaft und Verwaltung an einem Strang ziehen. Davon w\u00fcrden nicht nur die Verk\u00e4ufer*innen oder die k\u00fcnftigen Nutzer*innen der Wohnanlagen, sondern die gesamte Stadtgesellschaft profitieren.<\/p>\n<p><strong>Qualit\u00e4tsvoll mehr Wohnraum schaffen!<\/strong><\/p>\n<p>Es geht uns nicht nur darum MEHR Wohnraum zu schaffen, sondern auch um die Frage, WIE wir k\u00fcnftig in der Stadt zusammenleben wollen. Die gro\u00dfen anstehenden Bauaufgaben in der Stadt bieten viele Chancen, die Attraktivit\u00e4t der Stadt zu erhalten und in einigen Bereichen auch zu erh\u00f6hen. Heidelberg hat viele Stadtteile, von denen wir lernen k\u00f6nnen, was attraktive Wohngebiete ausmacht. Besonderes Augenmerk legen wir auf die Gestaltung der Freifl\u00e4chen, die hochwertig, offen und einladend entwickelt werden sollen.<\/p>\n<p><strong>Nutzungsdurchmischung wagen!<\/strong><\/p>\n<p>Attraktive Quartiere zeichnen sich dadurch aus, dass sie nutzungsdurchmischt sind, d.h. dass auf engem Raum Wohnen, Gewerbe, Handel und Gastronomie nebeneinander m\u00f6glich sind. Die Stadt der kurzen Wege ist f\u00fcr uns Gr\u00fcne \u00f6kologisch und lebenswert zugleich, wenn die wichtigsten Nutzungen des t\u00e4glichen Bedarfs fu\u00dfl\u00e4ufig erreichbar sind!<\/p>\n<p>Wir freuen uns darauf in den kommenden Jahren gemeinsam mit Ihnen, den anderen Fraktionen der Verwaltung und der freien Wirtschaft den Wohnraummangel in Heidelberg zu verringern. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, k\u00f6nnen Sie sich jederzeit gerne mit uns in Verbindung setzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadtblatt-Beitrag von Manuel Steinbrenner \u2013 Ausgabe vom 31.07.2019 \/\/ Heidelberg ist eine attraktive Stadt. Es wollen mehr Menschen hier wohnen, als die Stadt Wohnraum zu bieten hat. Dieser Trend wird [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":-1,"featured_media":19401,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-19400","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19400","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19400"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19400\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19401"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19400"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19400"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19400"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}