{"id":19661,"date":"2019-10-11T09:15:00","date_gmt":"2019-10-11T07:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=19661"},"modified":"2019-10-11T09:15:00","modified_gmt":"2019-10-11T07:15:00","slug":"umgebauter-czernyring-relikt-aus-alten-zeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2019\/10\/11\/umgebauter-czernyring-relikt-aus-alten-zeiten\/","title":{"rendered":"Umgebauter Czernyring Relikt aus alten Zeiten"},"content":{"rendered":"<p><strong>PRESSEMITTEILUNG 10.10.2019 \u2013 GR\u00dcNE Gemeinderatsfraktion Heidelberg ****<\/strong><\/p>\n<p>Nun ist der Czernyring in beide Richtungen auf vier Spuren befahrbar. Eine \u00fcber 20m breite Schneise erwartet k\u00fcnftig Zugfahrg\u00e4ste, Kongressbesucher*innen und Bahnstadtpendler*innen. Der Ausbau des Czernyring ist geradezu aus der Zeit gefallen. Im Rahmenplan war noch eine zweispurige Verkehrsf\u00fchrung vorgesehen. Die Verwaltung lie\u00df jedoch ein Gutachten erstellen, das eine Steigerung des Verkehrs um 80% prognostizierte und damit war ein vierspuriger Ausbau gerade eben m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Der stellvertretende Gr\u00fcne Fraktionsvorsitzende Christoph Rothfu\u00df legt dar: \u201eWir Gr\u00fcne haben diesen vierspurigen Ausbau von Anfang an in Frage gestellt, zumal er mit erheblichen Mehrkosten verbunden war, allein 7,4 Mio. Euro f\u00fcr provisorische St\u00fctzw\u00e4nde, in Summe ann\u00e4hernd 20 Mio. Euro mehr. Damit wird der Czernyring zur teuersten Stra\u00dfe Heidelbergs. Dabei hat die ein halbes Jahr dauernde Totalsperrung, aber auch die bis gestern w\u00e4hrende Zweispurigkeit eindrucksvoll gezeigt, dass der Ausbau schlichtweg \u00fcberfl\u00fcssig war.\u201c<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnen h\u00e4tten dagegen eine leicht querbare zweispurige Stra\u00dfe mit Tempo 30 pr\u00e4feriert. Nun aber ist ein Monstrum mit einer der h\u00f6chsten Ampeldichten in Heidelberg geschaffen (alle 160m eine Ampel) worden.<\/p>\n<p>&#8222;Wenn wir die Entscheidung zum Klimanotstand ernst nehmen, m\u00fcssen wir auch in Heidelberg anfangen die Verkehrswende einzul\u00e4uten. Ein vierspuriger Ausbau l\u00e4sst leider nicht erkennen, dass wir dem Radverkehr eine Priorit\u00e4t einr\u00e4umen und den \u00d6PNV attraktiv halten m\u00f6chten,\u201c erkl\u00e4rt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Felix Gr\u00e4dler und f\u00e4hrt fort: \u201eDass sich die CDU Bahnstadt nun gegen die Unterbrechung des Langen Angers mit dem Argument des Klimaschutzes ausspricht, wundert mich, wo die Fraktion doch gegen innerst\u00e4dtische vierspurige Autostra\u00dfen nichts einzuwenden hat.\u201c<\/p>\n<p>Der Gr\u00fcne Bezirksbeirat in der Bahnstadt, Dr. Felix Berschin, erg\u00e4nzt: \u201eWir Gr\u00fcne sind gespannt, ob die l\u00e4ngeren Gr\u00fcnphasen f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger*innen von der Stra\u00dfenbahnhaltestelle zum Bahnhof jetzt Realit\u00e4t werden. In den Planungen waren urspr\u00fcnglich nur 8% f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger*innen zugestanden. Es wurde aber behauptet, dass mit den vielen Autospuren mehr Gr\u00fcnzeit f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger*innen m\u00f6glich w\u00e4re. Jetzt muss die Stadt liefern!\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PRESSEMITTEILUNG 10.10.2019 \u2013 GR\u00dcNE Gemeinderatsfraktion Heidelberg **** Nun ist der Czernyring in beide Richtungen auf vier Spuren befahrbar. Eine \u00fcber 20m breite Schneise erwartet k\u00fcnftig Zugfahrg\u00e4ste, Kongressbesucher*innen und Bahnstadtpendler*innen. 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