{"id":20440,"date":"2020-05-26T12:22:43","date_gmt":"2020-05-26T10:22:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=20440"},"modified":"2020-05-26T12:22:43","modified_gmt":"2020-05-26T10:22:43","slug":"schulen-schnell-oeffnen-heidelberger-gruene-fordern-rueckkehr-zum-regelunterricht-nach-den-pfingstferien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2020\/05\/26\/schulen-schnell-oeffnen-heidelberger-gruene-fordern-rueckkehr-zum-regelunterricht-nach-den-pfingstferien\/","title":{"rendered":"Schulen schnell \u00f6ffnen &#8211; Heidelberger Gr\u00fcne fordern R\u00fcckkehr zum Regelunterricht nach den Pfingstferien"},"content":{"rendered":"<p><strong>PRESSEMITTEILUNG 26.05.2020 &#8211; Kreisverband B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen Heidelberg<\/strong><\/p>\n<p><strong>+++++++++++++++<\/strong><\/p>\n<p><strong>Schulen schnell \u00f6ffnen &#8211; Heidelberger Gr\u00fcne fordern R\u00fcckkehr zum Regelunterricht nach den Pfingstferien<\/strong><\/p>\n<p>Seit vielen Wochen findet an den Schulen f\u00fcr die meisten Kinder kein Pr\u00e4senzunterricht statt. F\u00fcr Eltern, Kinder und Lehrer*innen stellt das eine gro\u00dfe Belastung und eine wesentliche Einschr\u00e4nkung von Bildungschancen dar, die es nach Ansicht der Heidelberger Gr\u00fcnen schnell zu \u00fcberwinden gilt. Das Kultusministerium hat nun ank\u00fcndigt, Schulen und Kitas in Baden-W\u00fcrttemberg bis Ende Juni wieder vollst\u00e4ndig zu \u00f6ffnen. Die Heidelberger Gr\u00fcnen sehen allerdings keinen Grund, hier l\u00e4nger als n\u00f6tig zu warten und fordern eine R\u00fcckkehr zum Regelunterricht bereits nach den Pfingstferien.<\/p>\n<p>Dazu erkl\u00e4rt der Kreisvorsitzende Florian Kollmann: &#8222;Es gibt keinen Grund bis Ende Juni zu warten. Die Schulen brauchen jetzt Planungssicherheit. Wir fordern Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) auf, nach den Pfingstferien einen Regelbetrieb an Schulen zu erm\u00f6glichen, bei dem auf die Abstandsregeln in der konkreten Unterrichtssituation verzichtet wird. Mitte Juni im eingeschr\u00e4nkten Regelbetrieb zu starten, nur um zwei Wochen sp\u00e4ter zum Normalbetrieb \u00fcberzugehen, bringt erneut gro\u00dfe, vermeidbare Belastungen insbesondere f\u00fcr Schulleitungen mit sich &#8211; und ist den Eltern, die seit Wochen darauf warten, dass ihre Kinder wieder normal in die Schule gehen, nicht vermittelbar!&#8220; Den Gr\u00fcnen ist dabei bewusst: Die Pandemie ist alles andere als vorbei. Die zweite Welle kann jederzeit kommen. Aber: die Infektionszahlen in Baden-W\u00fcrttemberg sind trotz der vor einigen Wochen begonnenen \u00d6ffnungen stabil. In Heidelberg gibt es derzeit nur noch acht Infizierte. Gleichzeitig sind Restaurants und Spielpl\u00e4tze offen, das gesellschaftliche Leben hat wieder begonnen \u2013 bisher ohne fatale Folgen f\u00fcr die Reproduktionszahl. &#8222;Aber gerade weil wir nicht wissen, wie lang die Infektionszahlen so niedrig bleiben, muss die \u00d6ffnung so schnell wie m\u00f6glich kommen &#8211; direkt nach den Pfingstferien!&#8220;, so Kollmann weiter.<\/p>\n<p>Dabei m\u00fcssen Angeh\u00f6rige von Risikogruppe bei den Lehrer*innen, den Kindern und auch in deren Familien besonders gesch\u00fctzt werden. Aber all den Kindern und Lehrer*innen, die keinem besonderen Risiko ausgesetzt sind, sollte nach Ansicht der Heidelberger Gr\u00fcnen erlaubt werden, ann\u00e4hernd normal miteinander zu arbeiten. Damit verbunden seien eine intelligente Teststrategie sowie ein transparenter und verbindlicher Mechanismus zu entwickeln, um sicherzustellen, dass schnellstm\u00f6glich durch Schlie\u00dfung oder Einschr\u00e4nkungen reagiert werden kann, wenn an einer\u00a0 Einrichtung F\u00e4lle auftreten oder auf Ebene des Stadt- oder Landkreises die Infektionszahlen wieder relevant steigen. &#8222;Beides geh\u00f6rt f\u00fcr uns zusammen: der z\u00fcgige Einstieg in den Regelunterricht sofort nach den Pfingstferien und der klare Mechanismus f\u00fcr eine R\u00fcckkehr zu Einschr\u00e4nkungen, wenn diese erforderlich ist&#8220;, betont Kollmann.<\/p>\n<p>In den letzten Wochen wurden in Bezug auf die Digitalisierung an den Schulen gro\u00dfe Fortschritte gemacht. Dies ist insbesondere den Lehrer*innen zu verdanken, die mit viel Herzblut und Engagement L\u00f6sungen gefunden haben, wie Unterrichten auch in Corona-Zeiten funktionieren kann. Das ist gro\u00dfartig und darf nicht verloren gehen \u2013 f\u00fcr eine eventuell R\u00fcckkehr ins Homeschooling, aber auch \u00fcber die Krise hinaus f\u00fcr das Unterrichten in einer digitalen Gesellschaft. &#8222;F\u00fcr uns Gr\u00fcne ist daher die weitere Unterst\u00fctzung der Schulen bei der Schaffung eines qualitativ hochwertigen digitalen Fernunterrichts die dritte S\u00e4ule der Strategie, die wir von der Kultusministerin erwarten&#8220;, erg\u00e4nzt Kollmann. Dazu geh\u00f6re die Ausstattung mit technischer Infrastruktur ebenso wie der weitere Kompetenzaufbau in den Kollegien, die Entlastung der Lehrer*innen mit digitalem Kompetenzvorsprung von anderen Aufgaben sowie eine Unterst\u00fctzung der Kommunen beim Ausbau von Support-Angeboten. Die Bereitschaft des Landes, 65 Millionen Euro f\u00fcr die digitale Ausstattung von Familien bereitzustellen, war dabei ein wichtiger Baustein. Dabei allein kann es jedoch nicht bleiben.<\/p>\n<p>&#8222;Dieser Dreiklang: schneller Regelbetrieb; transparente Verfahren f\u00fcr die R\u00fcckkehr zu erneuten Einschr\u00e4nkungen; konsequente St\u00e4rkung des digitalen Arbeitens \u2013 dies sollte aus gr\u00fcner Sicht die n\u00e4chsten Wochen pr\u00e4gen&#8220;, so Kollmann abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PRESSEMITTEILUNG 26.05.2020 &#8211; Kreisverband B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen Heidelberg +++++++++++++++ Schulen schnell \u00f6ffnen &#8211; Heidelberger Gr\u00fcne fordern R\u00fcckkehr zum Regelunterricht nach den Pfingstferien Seit vielen Wochen findet an den Schulen f\u00fcr [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":-1,"featured_media":20441,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9,11],"tags":[],"class_list":["post-20440","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-land","category-stadt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20440","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20440"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20440\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/20441"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20440"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=20440"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=20440"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}