{"id":21000,"date":"2020-11-24T09:19:13","date_gmt":"2020-11-24T08:19:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=21000"},"modified":"2020-11-24T09:19:13","modified_gmt":"2020-11-24T08:19:13","slug":"gruene-loben-ggh-fuer-ihr-engagement-fordern-aber-weitere-anstrengungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2020\/11\/24\/gruene-loben-ggh-fuer-ihr-engagement-fordern-aber-weitere-anstrengungen\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcne loben GGH f\u00fcr ihr Engagement &#8211; fordern aber weitere Anstrengungen"},"content":{"rendered":"<p>In Heidelberg fehlt g\u00fcnstiger Wohnraum. Die st\u00e4dtische Wohnungsbaugesellschaft GGH unternimmt bereits viel, um dem entgegenzuwirken. Dennoch braucht es weitere gemeinsame Anstrengungen von Politik, Wirtschaft und Stadtverwaltung, um das Wohnraumproblem in Heidelberg zu entspannen.<\/p>\n<p>&#8222;Wir haben mit der GGH eine engagierte und gemeinwohlorientierte Akteurin auf dem Heidelberger Wohnungsmarkt&#8220;, betont Gr\u00fcnen-Stadtrat Manuel Steinbrenner. Die GGH ist mit rund 7.000 Wohnungen gr\u00f6\u00dfte Vermieterin in Heidelberg und damit enorm wichtig f\u00fcr das Preisgef\u00fcge auf dem lokalen Wohnungsmarkt. Aktuell plant und baut die GGH 1.500 neue Wohnungen (80 Prozent davon mit Mietpreis-\/Belegungsbindung).<\/p>\n<p>Trotz aller Anstrengungen: Die Wohnungen und Pl\u00e4nen der GGH (u.a. H\u00f6llenstein, Hospital, PHV) reichen nicht aus. Bis 2035 fehlen laut aktueller Wohnraumbedarfsanalyse zus\u00e4tzliche etwa 13.000 Wohnungen in Heidelberg &#8211; in allen Segmenten. &#8222;Um mehr preiswerten Wohnraum zu schaffen, muss das Engagement der st\u00e4dtischen Wohnungsbaugesellschaft GGH ausgeweitet werden. Daf\u00fcr muss der Gemeinderat die GGH mit ausreichend Ressourcen ausstatten (z.B. durch eine signifikante Aufstockung des Eigenkapitals), damit sie den st\u00e4dtischen Wohnungsbestand erh\u00f6ht und so den gesellschaftlichen Auftrag zur Schaffung von gef\u00f6rdertem Wohnraum noch st\u00e4rker umsetzen kann&#8220;, sagt Steinbrenner.<\/p>\n<p>Der Gr\u00fcnen-Stadtrat gibt au\u00dferdem zu bedenken: &#8222;Gemeinn\u00fctzige Unternehmen k\u00f6nnen den Mangel an bezahlbarem Wohnraum nicht alleine beseitigen. Hierzu m\u00fcssen auch privatwirtschaftliche Unternehmen st\u00e4rker verpflichtet werden.&#8220; Aktuell steht die \u00dcberarbeitung des Baulandmanagements zur Diskussion. Mit dem Baulandmanagement wird \u00fcberall dort wo Baurecht neu geschaffen wird die Quote der Wohnfl\u00e4che geregelt, die preisgebunden angeboten werden muss.<\/p>\n<p>In einem <a href=\"https:\/\/ww1.heidelberg.de\/buergerinfo\/vo0050.asp?__kvonr=28422&amp;voselect=6230\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">gemeinsamen Antrag von Gr\u00fcnen, SPD, Linke, Bunte-Linke und GAL<\/a> wird die Stadt aufgefordert darzustellen, wie m\u00f6glichst viel bezahlbarer Wohnraum in der Stadt geschaffen werden kann. &#8222;Wir sind davon \u00fcberzeugt, dass in einzelnen Stadtteilen mehr als die von der Stadt vorgeschlagenen 30 Prozent preisgebundenen Wohnraum wirtschaftlich realisiert werden k\u00f6nnen. Die Stadt muss zudem mehr Fl\u00e4chen f\u00fcr Baugruppen und Wohnprojekte bereitstellen. Diese bringen nicht nur Gemeinschaft, Vielfalt und Qualit\u00e4t in die Stadt, sondern leisten auch einen Beitrag zu preiswertem Wohnraum, da bei diesen Projekten die Gewinnerzielungsabsicht der gewerblichen Bautr\u00e4ger entf\u00e4llt&#8220;, so Steinbrenner.<\/p>\n<p>Zudem k\u00f6nnte nach Ansicht der Gr\u00fcnen das Modellprojekt der st\u00e4dtische Gesellschaft f\u00fcr Grund- und Hausbesitz (GGH) auf dem Hospital-Gel\u00e4nde sich auch bei weiteren Bauprojekten durchsetzen. Dort werden 40 Prozent der 616 entstehenden Wohnungen nach dem Grundsatz vermietet, dass die Bewohner*innen nicht mehr als 30 Prozent ihres verf\u00fcgbaren Einkommens f\u00fcr die Warmmiete bezahlen m\u00fcssen. Die Miete ist zudem flexibel. Das hei\u00dft: Sinkt das Einkommen, wird die Wohnung st\u00e4rker gef\u00f6rdert, steigt es, wird sie teurer.<\/p>\n<p>&#8222;Das Wohnraumproblem kann nur entspannt werden, wenn Politik, Wirtschaft und Verwaltung gemeinsam an einem Strang ziehen&#8220;, ist sich Steinbrenner sicher. &#8222;Wir Gr\u00fcne setzen uns daher nach wie vor f\u00fcr konstruktive L\u00f6sungen ein.&#8220;<\/p>\n<p><em>Foto: Das Quartier H\u00f6llenstein in Kirchheim. Seit 2013 hat die GGH hier 335 Wohnungen mit unterschiedlichen Grundrissen f\u00fcr breite Schichten der Bev\u00f6lkerung errichtet. \/ Quelle: <a href=\"https:\/\/www.ggh-heidelberg.de\/hoellenstein\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">GGH<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Heidelberg fehlt g\u00fcnstiger Wohnraum. Die st\u00e4dtische Wohnungsbaugesellschaft GGH unternimmt bereits viel, um dem entgegenzuwirken. 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