{"id":21036,"date":"2020-11-27T15:57:57","date_gmt":"2020-11-27T14:57:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=21036"},"modified":"2020-11-27T15:57:57","modified_gmt":"2020-11-27T14:57:57","slug":"nachtwaechter-statt-nachtbuergermeister-gruene-bedauern-entscheidung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2020\/11\/27\/nachtwaechter-statt-nachtbuergermeister-gruene-bedauern-entscheidung\/","title":{"rendered":"Nachtw\u00e4chter statt Nachtb\u00fcrgermeister: Gr\u00fcne bedauern Entscheidung"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Pressemitteilung der Gemeinderatsfraktion vom 26.11.2020 \/\/<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Die Gr\u00fcne-Fraktion zeigt sich entt\u00e4uscht \u00fcber die Entscheidung des Haupt- und Finanzausschuss zum*r \u201cNachtb\u00fcrgermeister*in\u201d. Bis zuletzt hatte sich die Fraktion daf\u00fcr eingesetzt, dass die Stelle in der Gemeinderatssitzung am 17. Dezember besetzt und das Aufgabengebiet, wie im Februar vom Gemeinderat mit gro\u00dfer Mehrheit beschlossen, umgesetzt wird.<\/p>\n<p>\u201eDurch die Debatten der letzten Monate und den HAFA-Beschluss wurde der Nachtb\u00fcrgermeister zu einem Nachtw\u00e4chter. Die urspr\u00fcngliche Idee ist aber eine umfassendere: Die*der Nachtb\u00fcrgermeister*in soll die Nacht- und Clubkultur in Heidelberg st\u00e4rken, repr\u00e4sentieren und Verbindungsstelle zwischen Szene und Politik sein, Akteur*innen der Nachtkultur untereinander und mit der Wirtschaftsf\u00f6rderung vernetzen, gesamtst\u00e4dtische Nachtkulturkonzepte erarbeiten, die mittel- und langfristig die Altstadt entlasten k\u00f6nnen, die Nachtmobilit\u00e4t weiterentwickeln und bei der Erarbeitung von Sicherheitskonzepten helfen\u201c, erkl\u00e4rt Marilena Geugjes.<\/p>\n<p>\u201eVor allem die Stadtr\u00e4t*innen von CDU und SPD missachten mit ihrem Rumreiten auf der L\u00e4rm-Thematik die vielen anderen strukturellen Probleme, die die Nachkultur hat, und verkennen damit die Bedeutung der Nacht\u00f6konomie f\u00fcr die jungen Menschen in Heidelberg\u201c, sagt Felix Gr\u00e4dler. Es sei einer einzigen Person zudem unm\u00f6glich, alleine die komplexe L\u00e4rmproblematik in der Altstadt zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p>Ein*e Nachtb\u00fcrgermeister*in ist aus Sicht der Gr\u00fcnen-Fraktion gerade jetzt wichtiger denn je. Denn die Corona-Krise hat die generell schwierige Situation f\u00fcr Einrichtungen der Nacht- und Subkultur noch verst\u00e4rkt. Seit mehreren Jahren gibt es ein internationales \u201enight mayor movement\u201c, das 2003 in Amsterdam startete. Die Gr\u00fcnen hatten beantragt, eine Stelle nach diesem Vorbild zu schaffen und im n\u00e4chsten Gemeinderat am 17. Dezember aus dem Kreis der drei Bewerber zu besetzen, die sich im urspr\u00fcnglichen Verfahren im Juni durchgesetzt hatten. Diese wurden nach einem aufwendigen Auswahlverfahren mit Jury, Online-Abstimmung und digitaler Vorstellung aus 19 Bewerbungen ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcne-Fraktion kritisiert vor allem, dass die Stelle nun erneut ausgeschrieben werden soll \u2013 trotz der bereits ausgew\u00e4hlten Bewerber. Die Neuausschreibung wurde am Dienstagabend mit nur einer Stimme Mehrheit beschlossen. \u201eWir haben tolle Leute gehabt, die sich als Nachtb\u00fcrgermeister*innen beworben haben, und wir sind etwas verst\u00e4ndnislos, warum es nicht m\u00f6glich war, sich f\u00fcr die geeignetsten Bewerber*innen zu entscheiden und eine ihnen eine angemessene und rechtssicherer Verg\u00fctung anzubieten\u201c, erkl\u00e4rt Geugjes.<\/p>\n<p>Und so best\u00e4rken die Bedenkentr\u00e4ger der anderen Fraktionen ein l\u00e4ngst \u00fcberholtes Vorurteil gegen\u00fcber der Verwaltung: \u201eWer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gr\u00fcnde.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pressemitteilung der Gemeinderatsfraktion vom 26.11.2020 \/\/ Die Gr\u00fcne-Fraktion zeigt sich entt\u00e4uscht \u00fcber die Entscheidung des Haupt- und Finanzausschuss zum*r \u201cNachtb\u00fcrgermeister*in\u201d. 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