{"id":21108,"date":"2020-12-07T12:44:34","date_gmt":"2020-12-07T11:44:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=21108"},"modified":"2020-12-07T12:44:34","modified_gmt":"2020-12-07T11:44:34","slug":"stichwort-heidelberger-heldinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2020\/12\/07\/stichwort-heidelberger-heldinnen\/","title":{"rendered":"Stichwort Heidelberger Held*innen"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Stadtblatt-Beitrag von <a href=\"https:\/\/gruen4hd.de\/fraktion\/julian-sanwald\/\">Julian Sanwald<\/a> \u2013 Ausgabe vom 09.12.2020 \/\/<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Die Coronakrise fordert uns allen einiges ab und stellt viele von uns vor gro\u00dfe Herausforderungen, insbesondere w\u00e4hrend der Weihnachtszeit. Dennoch m\u00f6chte ich heute die Leistung der Mitarbeiter*innen in den Heidelberger Krankenh\u00e4user besonders hervorheben. Wie schon im Fr\u00fchling dieses Jahres leisten sie Au\u00dfergew\u00f6hnliches, um eine bestm\u00f6gliche Versorgung der Patient*innen zu erm\u00f6glich. Insbesondere die Mitarbeiter*innen auf den Normal- und Intensivstationen, die sich speziell um Covid-19-infizierte Patient*innen k\u00fcmmern, stehen an vorderster Front, wenn es um die Bek\u00e4mpfung der Pandemie geht. Allen voran die Pflegenden, die tagt\u00e4glich langen Patientenkontakt haben.<\/p>\n<p>Aus meinen Intensiveins\u00e4tzen am Uniklinikum Heidelberg wei\u00df ich, dass schon teilweise der normale Stationsalltag den Mitarbeiter*innen einiges abverlangt. Hinzu kommt aktuell die schwierige Beatmungssituation von ateminsuffizienten Corona-Patienten sowie das extrem sorgsame hygienische Arbeiten und Tragen einer kompletten Schutzausr\u00fcstung w\u00e4hrend der gesamten Schicht, um das eigene Infektionsrisiko m\u00f6glichst gering zu halten. W\u00e4hrend auf der einen Seite einige wenige \u00fcber das einfache Tragen von Stoffmasken diskutieren, arbeiten meine Kolleg*innen bis zu acht Stunden mit FFP3-Masken, Schutzbrillen, speziellen Iso-Kitteln und Handschuhen. Gleichzeitig erleben sie nat\u00fcrlich auch Einschr\u00e4nkungen in ihrem Privatleben. Wer t\u00e4glich Kontakt zu infizierten Personen hat, muss sich genau \u00fcberlegen, wie und ob er \u00fcberhaupt Freunde und Familie treffen kann, insbesondere wenn diese Risikogruppen angeh\u00f6ren. F\u00fcr diese Leistungen geb\u00fchrt ihnen nat\u00fcrlich unser Dank und auch allen anderen, die sich aktuell um die Versorgung von Corona-Patienten k\u00fcmmern. Daher ist es mehr als \u00fcberf\u00e4llig, dass endlich eine angemessene Corona-Pr\u00e4mie f\u00fcr alle Pflegende gezahlt wird, zumindest f\u00fcr die, die sich t\u00e4glich um die Versorgung von Corona-Patient*innen k\u00fcmmern.<\/p>\n<p>Aber auch wir als Gesellschaft k\u00f6nnen aktuell unseren Beitrag leisten, um das Personal in den Krankenh\u00e4usern zu entlasten. Gerade ist eigentlich die Zeit, wo Weihnachtsm\u00e4rkte und -feiern auf dem Programm st\u00fcnden, doch wir m\u00fcssen uns weiterhin an die aktuellen Corona-Bestimmungen des Landes und der Stadt halten, das ist wichtiger denn je. Jede verhinderte Infektion kann Entlastung f\u00fcr unsere Kliniken bedeuten. Und auch Silvester sollten wir dieses Jahr mit \u00e4u\u00dferster Vorsicht feiern. Nicht zuletzt verletzen sich in keiner anderen Nacht so viele Menschen wie in der zwischen den Jahren. Daher mein Appell an Sie, Feuerwerk nur mit \u00e4u\u00dferster Vorsicht abzubrennen oder aus Solidarit\u00e4t dieses Jahr sogar ganz darauf zu verzichten!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadtblatt-Beitrag von Julian Sanwald \u2013 Ausgabe vom 09.12.2020 \/\/ Die Coronakrise fordert uns allen einiges ab und stellt viele von uns vor gro\u00dfe Herausforderungen, insbesondere w\u00e4hrend der Weihnachtszeit. 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