{"id":21944,"date":"2021-07-05T12:40:26","date_gmt":"2021-07-05T10:40:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=21944"},"modified":"2021-07-05T12:40:26","modified_gmt":"2021-07-05T10:40:26","slug":"es-reicht-noch-nicht-klimaschutzaktionsplan-mit-leben-fuellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2021\/07\/05\/es-reicht-noch-nicht-klimaschutzaktionsplan-mit-leben-fuellen\/","title":{"rendered":"Es reicht noch nicht &#8211; Klimaschutzaktionsplan mit Leben f\u00fcllen"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Stadtblatt-Beitrag von <a href=\"https:\/\/gruen4hd.de\/fraktion\/luitgard-nipp-stolzenburg\/\">Dr. Luitgard Nipp-Stolzenburg<\/a> und <a href=\"https:\/\/gruen4hd.de\/fraktion\/ursula-roeper\/\">Dr. Ursula R\u00f6per<\/a> Ausgabe vom 07.07.2021 \/\/<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Vor zwei Jahren erkl\u00e4rte der OB auf Initiative der gr\u00fcnen Fraktion den Klimanotstand f\u00fcr Heidelberg. Der Klimaschutz-Aktions-Plan vom November 2019 war ein erster Aufschlag und damit Grundlage f\u00fcr Ma\u00dfnahmen, die angesichts des schnell fortschreitenden Klimawandels immer dringlicher werden.<\/p>\n<p>Welche dieser Ma\u00dfnahmen sind nun am dringendsten, wichtigsten, effektivsten? Daf\u00fcr wurde &#8211; leider erst im Herbst 2020 &#8211; eine Prognose beauftragt. Das Gutachten liegt jetzt vor und zeigt f\u00fcr den zentralen Bereich W\u00e4rme, dass die bisherigen Anstrengungen und auch die jetzigen Planungen bei weitem nicht ausreichen, um die von der Stadt selbst gesteckten Ziele zu erreichen. W\u00e4rme macht in Heidelberg einen relativ hohen Anteil des CO2-Fu\u00dfabdrucks aus und ist daher ein zentraler Baustein der Klimaschutzma\u00dfnahmen. Die besten Erfolge k\u00f6nnen offenbar in der Altbausanierung und mit der Umstellung auf gr\u00fcne Fernw\u00e4rme erzielt werden.<\/p>\n<p>Um die Fernw\u00e4rme k\u00fcmmern sich die Stadtwerke Heidelberg gemeinsam mit der MVV. Die Abh\u00e4ngigkeit vom Steinkohlekraftwerk in Mannheim wurde schon reduziert durch W\u00e4rme aus einem Holzheizkraftwerk, aus mehreren Biomethan-Blockheizkraftwerken und durch Nutzung der Abw\u00e4rme aus der M\u00fcllverbrennung auf der Friesenheimer Insel. Geplant sind, um zwei Beispiele aus einem umfangreichen Programm der Stadtwerke zu nennen, weitere Blockheizkraftwerke und kombinierte Luftw\u00e4rmepumpen.<\/p>\n<p>Man kann den Anteil gr\u00fcner Fernw\u00e4rme durch Gro\u00dfw\u00e4rmepumpen und Kollektorfelder noch deutlich erh\u00f6hen. Wir haben beantragt, dass die M\u00f6glichkeit von Flussw\u00e4rme aus dem Neckar gepr\u00fcft wird. Auch Geothermie sollte genutzt werden, um unser Fernw\u00e4rmenetz von fossilen Energietr\u00e4gern unabh\u00e4ngig zu machen. Und wenn der Anteil der mit Fernw\u00e4rme beheizten Geb\u00e4ude erh\u00f6ht wird, hat auch das Auswirkung auf die CO2-Reduzierung.<\/p>\n<p>Fernw\u00e4rme zentral umzustellen ist schon nicht leicht, ungleich herausfordernder ist es, die Sanierungsrate der Altbauten zu erh\u00f6hen. Hier brauchen wir die Mitwirkung vieler Institutionen, Firmen und, wichtig, der privaten Heidelberger Hauseigent\u00fcmer*innen. Wir dr\u00e4ngen darauf, dass die vorgesehenen Haushaltsmittel f\u00fcr Sanierungsberatung, umfangreiche Unterst\u00fctzung und F\u00f6rderung von Modernisierungsprojekten gezielt und rasch eingesetzt werden. W\u00e4rme, die nicht durch d\u00fcnne W\u00e4nde oder undichte Fenster entweicht, muss gar nicht erst produziert werden. Und jede \u00d6lheizung, die durch Fernw\u00e4rme, neue Energietr\u00e4ger oder W\u00e4rmepumpen ersetzt wird, spart viel CO2 und auf die Dauer auch viel Geld. Das lohnt sich f\u00fcr Gro\u00dfeltern, Eltern und Enkelkinder. Wir unterst\u00fctzen alle Generationen, die vereint in eine gute Zukunft investieren.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadtblatt-Beitrag von Dr. Luitgard Nipp-Stolzenburg und Dr. Ursula R\u00f6per Ausgabe vom 07.07.2021 \/\/ Vor zwei Jahren erkl\u00e4rte der OB auf Initiative der gr\u00fcnen Fraktion den Klimanotstand f\u00fcr Heidelberg. 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