{"id":21964,"date":"2021-07-12T17:41:44","date_gmt":"2021-07-12T15:41:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=21964"},"modified":"2021-07-12T17:41:44","modified_gmt":"2021-07-12T15:41:44","slug":"wende-in-der-wohnungspolitik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2021\/07\/12\/wende-in-der-wohnungspolitik\/","title":{"rendered":"Wende in der Wohnungspolitik"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Stadtblatt-Beitrag von <a href=\"https:\/\/gruen4hd.de\/fraktion\/manuel-steinbrenner\/\">Manuel Steinbrenner<\/a> Ausgabe vom 14.07.2021 \/\/<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Der Heidelberger Wohnungsmarkt ist stark angespannt. Preiswerter Wohnraum ist rar \u2013 insbesondere f\u00fcr Menschen mit geringem Einkommen und f\u00fcr Schwellenhaushalte. Heidelberg steht nun aber kurz vor einer Wende in der Wohnungspolitik. Ein wichtiger Baustein dabei ist die Reform des Baulandmanagements (BLM).<\/p>\n<p><strong>Mit Baulandmanagement die Wende einleiten<\/strong><\/p>\n<p>Kluges und nachhaltiges BLM ist ein geeignetes Instrument, um bezahlbaren Wohnraum f\u00fcr alle Bev\u00f6lkerungsgruppen zu schaffen, die soziale Durchmischung von Wohnquartieren zu gew\u00e4hrleisten und die st\u00e4dtebauliche Qualit\u00e4t zu sichern. Die Grunds\u00e4tze des BLM in Heidelberg: Bei allen Neubauprojekten soll der Anteil von preisgebundenem Wohnraum von 20 auf 50 Prozent angehoben werden. Davon profitieren Haushalte mit geringem Einkommen, Schwellenhaushalte (gerade junge Familien) sowie Wohn- und Baugruppen. Durch eine flexible Regelung k\u00f6nnen passgenaue L\u00f6sungen f\u00fcr unterschiedliche Bauaufgaben und f\u00fcr den spezifischen Bedarf in den Stadtteilen entwickelt werden. S\u00e4mtliche Verpflichtungen der Bautr\u00e4ger werden k\u00fcnftig in einer Grundvereinbarung mit der Stadt vor Projektbeginn vertraglich festgeschrieben. Das sorgt f\u00fcr maximale Transparenz.<\/p>\n<p>Nicht nur die bisherigen Ergebnisse sind wegweisend, sondern auch der Dialogprozess. Das Dialogforum Wohnen und die Arbeit des Gremiums wurden j\u00fcngst von der UN als Best Practice f\u00fcr das Erreichen der globalen Ziele f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals &#8211; SDGs) ausgezeichnet. Die aktuelle Beschlussvorlage der Stadt ist ein ausgewogener Kompromiss, der in vielen Gespr\u00e4chen mit Vertreter*innen der Verwaltung, der Stadtpolitik, sozialer Tr\u00e4ger und der Wohnungswirtschaft erarbeitet wurde.<\/p>\n<p><strong>Fairer Ausgleich zwischen den unterschiedlichen Interessen<\/strong><\/p>\n<p>Innerhalb des Dialogforums gibt es aber auch Bedenken gegen\u00fcber dem BLM. Ein Kompromiss f\u00fchrt nicht immer dazu, dass alle Beteiligten zufrieden sind. Daher wollen wir den konstruktiven Austausch innerhalb des Forums kontinuierlich fortf\u00fchren, um f\u00fcr einen fairen Ausgleich zwischen den unterschiedlichen Interessen zu sorgen.<\/p>\n<p>Wir sind \u00fcberzeugt, dass wir gemeinsam mit den anderen politischen Kr\u00e4ften auf einem guten Weg sind, mehr bezahlbaren Wohnraum f\u00fcr eine vielf\u00e4ltige Stadtgesellschaft zu realisieren. Nun wollen wir die weiteren politischen Debatten mit dem gemeinsamen Ziel f\u00fchren, das BLM auf der Grundlage des aktuell vorliegenden Verwaltungsvorschlags zu optimieren. F\u00fcr einen gerechteren und durchmischteren Wohnungsmarkt in ganz Heidelberg!<\/p>\n<p><em>Foto: Florian Freundt<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadtblatt-Beitrag von Manuel Steinbrenner Ausgabe vom 14.07.2021 \/\/ Der Heidelberger Wohnungsmarkt ist stark angespannt. 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