{"id":22822,"date":"2022-03-18T09:38:00","date_gmt":"2022-03-18T08:38:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=22822"},"modified":"2022-03-18T09:38:00","modified_gmt":"2022-03-18T08:38:00","slug":"heidelberger-gruene-wollen-flusswaerme-als-erneuerbare-fernwaermequelle-nutzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2022\/03\/18\/heidelberger-gruene-wollen-flusswaerme-als-erneuerbare-fernwaermequelle-nutzen\/","title":{"rendered":"Heidelberger Gr\u00fcne wollen Flussw\u00e4rme als erneuerbare Fernw\u00e4rmequelle nutzen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Lukas Weber, Kreisvorstand Gr\u00fcne Heidelberg und Ursula R\u00f6per, Stadtr\u00e4tin Gr\u00fcne: \u201eDie W\u00e4rme des Neckars kann einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz und Energiesicherheit in Heidelberg leisten.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>In einer Online-Veranstaltung haben die Heidelberger Gr\u00fcnen den Umstieg der Heidelberger Fernw\u00e4rme von fossilen auf erneuerbare W\u00e4rmequellen und die Bedeutung der Flussw\u00e4rme hierf\u00fcr diskutiert. An der Diskussion mit Vertretern von \u201eWien Energie\u201c und \u201eMannheim Kohlefrei\u201c nahmen rund 30 interessierte B\u00fcrger*innen teil.<\/p>\n<p>Dazu erkl\u00e4rt Lukas Weber, Mitglied im Gr\u00fcnen Kreisvorstand: \u201eAktuell kommt der L\u00f6wenanteil der Heidelberger Fernw\u00e4rme noch aus dem Steinkohlekraftwerk in Mannheim, das alleine fast ein Zehntel des CO2-Aussto\u00dfes Baden-W\u00fcrttembergs verursacht. F\u00fcr den Klimaschutz und die Energiesicherheit in Heidelberg ist es entscheidend, verst\u00e4rkt W\u00e4rme aus erneuerbaren Quellen hier in Heidelberg zu gewinnen. Die W\u00e4rme des Neckars ist hierf\u00fcr ein wichtiger Baustein \u2013 mit ihr k\u00f6nnen wir bis tief in den Winter unsere Geb\u00e4ude beheizen.&#8220;<\/p>\n<p>Andreas H\u00e4user und Arnulf Quentin von der Initiative \u201eMannheim Kohlefrei\u201c stellten eine Studie des BUND zur Zukunft der Fernw\u00e4rmeversorgung der Region Mannheim-Heidelberg vor. Diese betont, dass der Ausstieg aus der Steinkohle-W\u00e4rmenutzung ein Zusammenspiel verschiedener erneuerbarer W\u00e4rmequellen erfordere. Einen wichtigen Beitrag leiste hierbei die Flussw\u00e4rme. An Rhein und Neckar k\u00f6nne an mehreren Standorten W\u00e4rme aus dem Fluss gewonnen werden. Rusbeh Rezania vom Energieunternehmen \u201eWien Energie\u201c zeigte auf, wie ein Flussw\u00e4rmekraftwerk in der Praxis umgesetzt werden kann. Am Kraftwerksstandort Wien-Simmering wurde 2019 eine Gro\u00dfw\u00e4rmpumpe in Betrieb genommen.<\/p>\n<p>In der anschlie\u00dfenden Diskussion stand die Frage im Mittelpunkt, wie ein Flussw\u00e4rmekraftwerk in Heidelberg realisiert werden kann. Die Gr\u00fcne Gemeinder\u00e4tin Ursula R\u00f6per erkl\u00e4rte hierzu: \u201eDer Gemeinderat hat Ende 2021 einen Pr\u00fcfauftrag zur Flussw\u00e4rmenutzung an die Stadtverwaltung gestellt. Hier wurde bereits wichtige Arbeit geleistet und konkrete Optionen gepr\u00fcft. Wir hoffen, dass die Verwaltung diese Pr\u00fcfergebnisse nun zeitnah in den Gemeinderat einbringen wird.\u201c<\/p>\n<p>Als Heidelberger Gr\u00fcne werden wir den Dialog mit interessierten B\u00fcrger*innen zu m\u00f6glichen Standortvorschl\u00e4gen und der Gestaltung des Flussw\u00e4rmekraftwerks fortsetzen, sobald konkrete Vorschl\u00e4ge vorliegen.<\/p>\n<p><em>Foto: Florian Freundt<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lukas Weber, Kreisvorstand Gr\u00fcne Heidelberg und Ursula R\u00f6per, Stadtr\u00e4tin Gr\u00fcne: \u201eDie W\u00e4rme des Neckars kann einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz und Energiesicherheit in Heidelberg leisten.\u201c In einer Online-Veranstaltung haben die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":-1,"featured_media":22704,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-22822","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22822","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22822"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22822\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/22704"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22822"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22822"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22822"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}