{"id":22976,"date":"2022-04-11T16:25:24","date_gmt":"2022-04-11T14:25:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=22976"},"modified":"2022-04-11T16:25:24","modified_gmt":"2022-04-11T14:25:24","slug":"gemeinsam-zum-gesundheitsstandort-heidelberg-mannheim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2022\/04\/11\/gemeinsam-zum-gesundheitsstandort-heidelberg-mannheim\/","title":{"rendered":"Gemeinsam zum Gesundheitsstandort Heidelberg-Mannheim"},"content":{"rendered":"<p><strong>Stadtblattartikel von <a href=\"https:\/\/gruen4hd.de\/fraktion\/dorothea-kaufmann\/\">Dr. Dorothea Kaufmann<\/a> und <a href=\"https:\/\/gruen4hd.de\/fraktion\/julian-sanwald\/\">Julian Sanwald<\/a>, B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen \u2013 Ausgabe vom 13.04.2022\/\/<\/strong><\/p>\n<p>\u201cIst die Klinikfusion gescheitert?\u201d, werden wir aktuell sehr oft gefragt. Ja, es wird zun\u00e4chst keine Fusion zwischen den Universit\u00e4tsklinika Heidelberg und Mannheim geben, stattdessen wird als erster Schritt ein \u201cpartnerschaftlicher Verbund\u201d eingerichtet und die beiden Medizinischen Fakult\u00e4ten zusammengef\u00fchrt. Das ist nicht Wortklauberei, sondern eine zukunftssichere Perspektive. Denn nicht die Fusion ist das vorrangige Ziel, sondern eine einheitliche Universit\u00e4tsmedizin in Heidelberg und Mannheim. So k\u00f6nnen die Finanzierungen der notwendigen Investitionen gesichert und der Rahmen f\u00fcr die strategische gemeinsame Steuerung von Kliniken und Fakult\u00e4ten ab sofort gesetzt werden. Dies ist notwendig, damit Parallelstrukturen und Konkurrenzen \u00fcberwunden werden k\u00f6nnen. Diese gemeinsame Perspektive schafft einen echten Mehrwert, da so die Forschungs- und Innovationspotenziale der Allianz gehoben, eine innovative Gesundheitsversorgung in der ganzen Metropolregion Rhein-Neckar aufgebaut und die finanziellen F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten optimal genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der Innovationscampus ist ein vielversprechendes Leuchtturmprojekt, das international Strahlkraft entwickelt \u2013 heute schon und in Zukunft noch viel mehr. Als Schl\u00fcsselbereich verspricht dieser auch neue Arbeitskr\u00e4fte und Wirtschaftskraft, was Top-Talente sowie forschungsnahe Unternehmen, StartUps und private Investoren anziehen wird. Die gemeinsame Universit\u00e4tsmedizin HD-MA st\u00e4rkt dieses Innovations\u00f6kosystem und gibt ihm R\u00fcckenwind. Mit der hohen Zahl \u201eklinischer Betten\u201c spielen wir auf Augenh\u00f6he mit Berlin (Charit\u00e9) und M\u00fcnchen im Bereich Lebenswissenschaften. Dieses Potential bietet die unvergleichliche Chance, den Transfer von Forschung in die Praxis und Industrie zu st\u00e4rken und so am Medizinstandort Rhein-Neckar ein \u201cHealth Valley\u201d, analog zum T\u00fcbinger Cyber Valley, entstehen zu lassen.<\/p>\n<p>Der erste Schritt hin zu dieser hervorragenden Zukunftsperspektive ist nun getan, auch wenn gewisse Erwartungen zun\u00e4chst nicht erf\u00fcllt wurden und einige Kompromisse eingegangen werden mussten. Doch solche Gro\u00dfprojekte verlaufen selten linear. Es bedarf unz\u00e4hliger Gespr\u00e4che, Kompromissbereitschaft, \u00dcberzeugungsarbeit sowie Pragmatismus bei der Umsetzung von L\u00f6sungen. Insbesondere ist es jetzt Aufgabe der Kommunalpolitik, sich nicht im Klein-Klein zu verlieren oder das gesamte Projekt und dessen Protagnonist*innen schlechtzureden, sondern gemeinsam den Weg f\u00fcr einen exzellenten Gesundheitsstandort HD-MA zu ebnen.<\/p>\n<p><strong>Terminhinweis:<\/strong> Online-Diskussion zu &#8222;,Cancel Culture\u2019 und postkoloniale Rassismus-Kritik in Forschung und Lehre\u201d am 26. April, 20:00 Uhr; Anmeldung \u00fcber u.s. Mailadresse<\/p>\n<p><em>Foto: Daniel Kubirski \/ Lichtorte<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadtblattartikel von Dr. Dorothea Kaufmann und Julian Sanwald, B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen \u2013 Ausgabe vom 13.04.2022\/\/ \u201cIst die Klinikfusion gescheitert?\u201d, werden wir aktuell sehr oft gefragt. 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