{"id":23455,"date":"2022-09-14T08:00:41","date_gmt":"2022-09-14T06:00:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=23455"},"modified":"2022-09-14T08:00:41","modified_gmt":"2022-09-14T06:00:41","slug":"fassadenbegruenung-leistet-wertvollen-beitrag-zur-bekaempfung-des-klimawandels","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2022\/09\/14\/fassadenbegruenung-leistet-wertvollen-beitrag-zur-bekaempfung-des-klimawandels\/","title":{"rendered":"Fassadenbegr\u00fcnung leistet wertvollen Beitrag zur Bek\u00e4mpfung des Klimawandels"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>StaTtblatt* von <a href=\"https:\/\/gruen4hd.de\/fraktion\/frank-wetzel\/\">Frank Wetzel<\/a> vom 14.09.2022 \/\/<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Nicht erst seit diesem Sommer, dem zweithei\u00dfesten Sommer in der Rhein-Neckar-Region seit Beginn der Aufzeichnungen, erleben wir in Heidelberg die Auswirkungen von zunehmend starker Sonne und anhaltender Hitze. Ich werde nicht m\u00fcde, in diesem Zusammenhang auf die Wirkung von Fassadenbegr\u00fcnungen hinzuweisen. Fassadenbegr\u00fcnung beschattet und k\u00fchlt die Umgebung durch Verdunstung, bietet Tieren Lebensraum, Nahrung und R\u00fcckzugsm\u00f6glichkeiten. Sie f\u00f6rdert somit die Biodiversit\u00e4t \u2013 mitten in der Stadt. Fassadenbegr\u00fcnung sch\u00fctzt die Fassade vor Umwelteinfl\u00fcssen, sie filtert Staub und gasf\u00f6rmige Partikel aus der Umgebungsluft und bindet nat\u00fcrlich CO2. Au\u00dferdem versch\u00f6nert sie unser Stadtbild, pr\u00e4sentiert sich st\u00e4ndig neu, zeigt die Jahreszeiten auf und macht graue Fassaden ansehnlich. Zudem k\u00f6nnen Kletterpflanzen k\u00f6nnen auch leckere Fr\u00fcchte bieten, wie Weintrauben, Klettergurke und Kiwi, ebenso die einj\u00e4hrigen Bohnen. \u00dcbrigens richten die allermeisten Pflanzen hierbei keinen Schaden an der Fassade an.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4536\" src=\"https:\/\/gruen4hd.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Stattblatt-4-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p><em>Begr\u00fcnung kann grauen Fassaden das gewisse Etwas verleihen<\/em><\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich der Radtour von Theresia Bauer unter dem Titel \u201eHeidelberg atmet auf\u201c am 8. September konnte ich den zahlreichen Teilnehmer*innen im Neuenheimer Feld viele Anwendungen von Fassadenbegr\u00fcnungen zeigen. Das Land geht hier im Gegensatz zur Stadt Heidelberg mit gutem Beispiel voran.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4537\" src=\"https:\/\/gruen4hd.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Stattblatt-6-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p><em>Eine Glycinie berankt an d\u00fcnnen Stahlseilen ein Parkhaus im Neuenheimer Feld<\/em><\/p>\n<p>Wichtig ist die Bodengebundenheit der Begr\u00fcnung. Nur wenn die Pflanze auch in der Erde wachsen kann, hat sie eine dauerhafte \u00dcberlebenschance \u2013 und sei das Fleckchen Erde noch so klein. Dann ist auch nur ein Minimum an g\u00e4rtnerischer Pflege notwendig. Pflanzen in Tr\u00f6gen oder sonstigen Beh\u00e4ltnissen hingegen m\u00fcssen st\u00e4ndig mit zu wenig oder zu viel Wasser klarkommen und bekommen keinerlei D\u00fcngung, dies schaffen nur wenig Pflanzen. Begr\u00fcnungen, die in sogenannten Bew\u00e4sserungstaschen an der Fassade h\u00e4ngen, sind sehr aufw\u00e4ndig bei der Pflanzung und in der Pflege. Auch muss das Gewicht des Substrates von der Wand und den Befestigungsteilen getragen werden. Im Gegensatz dazu brauchen in der Erde wachsende Pflanzen kein technisches Beiwerk wie Bew\u00e4sserungsgef\u00e4\u00dfe und Pumpen, die das Wasser in die H\u00f6he f\u00f6rdern. Deshalb ist es wichtig, bereits bei der Planung am Geb\u00e4ude entlang einen kleinen Streifen f\u00fcr die Begr\u00fcnung freizulassen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4538\" src=\"https:\/\/gruen4hd.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Stattblatt-2-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p><em>Diese Rankpflanze bew\u00e4chst einen Treppenhausschacht bis ganz nach oben und kommt dabei mit minimalem Bodenkontakt aus<\/em><\/p>\n<p>Ein gro\u00dfes Plus der Fassadenbegr\u00fcnung ist auch, dass sie nicht in Fl\u00e4chenkonkurrenz zu Geb\u00e4uden steht. Der starke Zuzug in Ballungsgebiete sorgt f\u00fcr Nachverdichtungen und dies meist zum Nachteil von Stadtgr\u00fcn. Hier kann das Gr\u00fcn an der Au\u00dfenwand Abhilfe schaffen. Und es gibt so gut wie keine Fassade, f\u00fcr die es nicht eine Begr\u00fcnungsm\u00f6glichkeit gibt.<\/p>\n<p>Zusammenfassend m\u00f6chte ich mein Unverst\u00e4ndnis ausdr\u00fccken, warum in Heidelberg nicht alle Geb\u00e4ude, an denen Fassadenbegr\u00fcnung nur irgendwie m\u00f6glich ist, begr\u00fcnt sind. Die M\u00f6glichkeit, mit so wenig Aufwand derart viel zu erreichen, gibt es selten und schon gar nicht im Bereich Klima- und Artenschutz. Ich hoffe, ich konnte Ihr Interesse wecken und vielleicht kann ich dann auf einer Radtour in den n\u00e4chsten Jahren auch Ihr Geb\u00e4ude, Ihre Garage etc. als gelungenes Beispiel f\u00fcr eine erfolgreiche Fassadenbegr\u00fcnung pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p><strong>*StaTtblatt statt Stadtblatt: Das offizielle Stadtblatt der Stadt Heidelberg erscheint aufgrund der Karenzzeit vor der Oberb\u00fcrgermeisterwahl derzeit ohne die Stimmen aus dem Gemeinderat, wo sich die Gr\u00fcnen-Gemeinderatsfraktion jeden Mittwoch zu kommunalen Themen \u00e4u\u00dfert. Da die gr\u00fcne Fraktion aber nat\u00fcrlich weiter aktiv ist und es genug zu berichten gibt, ver\u00f6ffentlichen wir jeden Mittwoch unseren &#8222;Stattblatt&#8220;-Beitrag sowohl hier auf unserer Homepage als auch \u00fcber Facebook, Twitter und Instagram.<\/strong><\/p>\n<p><em>Fotos: Gr\u00fcne Heidelberg<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>StaTtblatt* von Frank Wetzel vom 14.09.2022 \/\/ Nicht erst seit diesem Sommer, dem zweithei\u00dfesten Sommer in der Rhein-Neckar-Region seit Beginn der Aufzeichnungen, erleben wir in Heidelberg die Auswirkungen von zunehmend [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":-1,"featured_media":23456,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-23455","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23455","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23455"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23455\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/23456"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23455"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23455"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23455"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}