{"id":23575,"date":"2022-12-06T09:09:00","date_gmt":"2022-12-06T08:09:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=23575"},"modified":"2022-12-06T09:09:00","modified_gmt":"2022-12-06T08:09:00","slug":"energiekrise-und-fachkraeftemangel-unterstuetzung-fuer-heidelberger-betriebe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2022\/12\/06\/energiekrise-und-fachkraeftemangel-unterstuetzung-fuer-heidelberger-betriebe\/","title":{"rendered":"Energiekrise und Fachkr\u00e4ftemangel: Unterst\u00fctzung f\u00fcr Heidelberger Betriebe"},"content":{"rendered":"<p><strong>Stadtblattartikel von <a href=\"https:\/\/gruen4hd.de\/fraktion\/sahin-karaaslan\/\">Sahin Karaaslan<\/a>, Fraktion B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen \u2013 Ausgabe vom 07.12.2022<\/strong><\/p>\n<p>Steigende Energiepreise, hohe Inflation: F\u00fcr Menschen in Heidelberg wird das Leben noch teurer. Gut, dass im Notfall Unterst\u00fctzung von Stadt bzw. Stadtwerke m\u00f6glich ist. Niemand soll im Winter im Dunkeln und Kalten sitzen. Aber auch kleineren Unternehmen vor Ort machen steigende Gas- und Strompreise massiv zu schaffen. Trotz Energieeinsparungen k\u00f6nnen Betriebe im Handel, Handwerk, Gastronomie und Hotellerie nicht einfach Heizung, Beleuchtung, K\u00fcche und K\u00fchlh\u00e4user abschalten. Im Wirtschaftsausschuss hat sich die Gr\u00fcnen-Fraktion daf\u00fcr eingesetzt, dass die Unternehmens- und Standortsicherung in der Energiekrise in Heidelberg gew\u00e4hrleistet sein muss.<\/p>\n<p>Wir unterst\u00fctzen die Schaffung eines Nothilfefonds f\u00fcr Betriebe vor Ort, die durch die Energiekrise in Existenznot geraten sind. Auch eine enge und kompetente Energie-Beratung f\u00fcr besonders betroffene Branchen ist unerl\u00e4sslich. Gleichzeitig ist eine langfristige Unterst\u00fctzung unserer Betriebe notwendig, damit sie ihre Klimabilanz nachhaltig verbessern k\u00f6nnen. Es muss f\u00fcr Betriebe leichter werden, in nachhaltige Energie zu investieren, z.B. durch einfachere Planungen und Genehmigungsverfahren. Wir haben uns daf\u00fcr eingesetzt, dass die Stadt diesen Weg jetzt entschlossen angeht und der Dach-Photovoltaik mehr Vorrang einger\u00e4umt wird.<\/p>\n<p>Auch der Fachkr\u00e4ftemangel stellt Unternehmen vor gro\u00dfe Herausforderungen. Die Nachfrage nach W\u00e4rmepumpen und Solaranlagen ist derzeit enorm &#8211; neben Lieferschwierigkeiten fehlen Fachkr\u00e4fte in der Sanit\u00e4r- und Solarbranche: Ohne Handwerk keine Solaranlage. Die Stadt braucht eine Ausbildungsoffensive und muss gezielt junge Menschen f\u00fcr die Handwerksausbildung gewinnen. Zudem muss die Fortbildung von Fachkr\u00e4ften f\u00fcr Photovoltaik und damit der Ausbau von PV-Anlagen durch einen Subventions-Fonds beschleunigt werden.<\/p>\n<p>Fachkr\u00e4ftemangel gibt es nicht nur im Handwerk, sondern auch in Pflege- und Gesundheitsberufe sowie Kinderbetreuung. Nicht zuletzt durch fehlenden Wohnraum und extrem hohe Mieten. Weitere Ausbildungsh\u00e4user stellen einen wichtigen Baustein dar. Hier k\u00f6nnen Auszubildende zu g\u00fcnstigen Konditionen wohnen. Wir haben k\u00fcrzlich zusammen mit der Bunten Linken den Antrag \u201cF\u00f6rderung von Betriebswohnungen in Heidelberg\u201d gestellt. Eine gezielte F\u00f6rderung schafft mehr bezahlbaren Wohnraum f\u00fcr Fachkr\u00e4fte und ist eine M\u00f6glichkeit, die Verkehrsstr\u00f6me durch Einpendler*innen zu reduzieren und somit einen Beitrag zu mehr Klimaschutz zu leisten. Wir m\u00fcssen Unternehmen in der Energiekrise unterst\u00fctzen, aber auch daf\u00fcr sorgen, dass sich Handwerker*innen, Erzieher*innen und Pflegekr\u00e4fte das Leben in Heidelberg auch weiterhin leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><em>Bild: Ricardo Gomez Angel \/ unsplash.com<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadtblattartikel von Sahin Karaaslan, Fraktion B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen \u2013 Ausgabe vom 07.12.2022 Steigende Energiepreise, hohe Inflation: F\u00fcr Menschen in Heidelberg wird das Leben noch teurer. 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