{"id":23862,"date":"2023-06-12T10:43:50","date_gmt":"2023-06-12T08:43:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=23862"},"modified":"2023-06-12T10:43:50","modified_gmt":"2023-06-12T08:43:50","slug":"erneuerbare-energien-sinnvoll-nutzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2023\/06\/12\/erneuerbare-energien-sinnvoll-nutzen\/","title":{"rendered":"Erneuerbare Energien sinnvoll nutzen"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Stadtblatt-Beitrag der Gemeinderatsfraktion von <a href=\"https:\/\/gruen4hd.de\/fraktion\/luitgard-nipp-stolzenburg\/\">Luitgard Nipp-Stolzenburg<\/a> und <a href=\"https:\/\/gruen4hd.de\/fraktion\/ursula-roeper\/\">Ursula R\u00f6per<\/a> &#8211; Ausgabe vom 14.06.2023 \/\/<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Kommunen stehen bereit, ihren Anteil auf dem Weg zur Klimaneutralit\u00e4t zu leisten. Konkrete Umsetzungspl\u00e4ne sind jedoch oft mit Zielkonflikten verbunden. So auch das Vorhaben des Windparks auf dem Lammerskopf.<\/p>\n<p>Die Ausweisung von Standorten f\u00fcr die Windenergie in der Region ist seit Jahren v\u00f6llig zum Stillstand gekommen. Die Kommunen haben jahrelang vers\u00e4umt, selbst geeignete Fl\u00e4chen (sogenannte Konzentrationszonen) auszuweisen. Daher schreibt das Landwirtschaftsministerium nun landeseigene Fl\u00e4chen aus und bringt damit Tempo in den Windkraftausbau. Stadtwerke und B\u00fcrger-Energiegenossenschaften haben ein beeindruckendes Konzept f\u00fcr einen B\u00fcrgerwindpark vorgelegt. Der Heidelberger OB und die gro\u00dfe Mehrheit des Gemeinderates unterst\u00fctzen das Projekt. Die Klimaschutzwirkung k\u00f6nnte beachtlich sein: Nach Sch\u00e4tzungen k\u00f6nnten 15 Windr\u00e4der bis zu 90 % des j\u00e4hrlichen Strombedarfs der privaten Haushalte Heidelbergs erzeugen.<\/p>\n<p>Wir Gr\u00fcne begr\u00fc\u00dfen den Ausbau der Erneuerbaren, gleichzeitig nehmen wir die Belange des Arten- und Naturschutzes sehr ernst. Der Windpark ist teilweise in einem sensiblen, gesch\u00fctzten FFH-(Flora, Fauna, Habitat)Gebiet vorgesehen. Hier muss eine genaue natur- und artenschutzfachliche Untersuchung erfolgen. Die exakte Dimensionierung des Projektes muss dann entsprechend angepasst werden.<\/p>\n<p>Ein Windpark auf den bewaldeten H\u00f6hen kostet Waldfl\u00e4che, das ist unbestritten. Aber ohne effiziente und schnelle Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energiequellen besteht die Gefahr, dass der Wald sehr viel gro\u00dffl\u00e4chiger durch den Klimawandel vernichtet wird.<\/p>\n<p>Wir brauchen aber nicht nur Strom, sondern auch W\u00e4rme. In Heidelberg sind wir in der gl\u00fccklichen Situation, dass knapp die H\u00e4lfte der Wohnungen bereits per Fernw\u00e4rme versorgt wird. In den n\u00e4chsten Jahren soll das Fernw\u00e4rmenetz weiter ausgebaut werden. Fernw\u00e4rme kann zentral auf erneuerbare Quellen umgestellt werden. Derzeit wird in Mannheim eine Flussw\u00e4rmepumpe gebaut und auch in Heidelberg wollen wir dem Neckar etwas W\u00e4rme entziehen und ins Netz einspeisen. Die W\u00e4rmepumpe k\u00f6nnte ca. 10% des Heidelberger Fernw\u00e4rmebedarfs abdecken. Nach Pr\u00fcfung mehrerer Standorte wird jetzt die Gr\u00fcnfl\u00e4che in der westlichen Auffahrtsschleife zur Ernst-Walz-Br\u00fccke bevorzugt.<\/p>\n<p>Wir verstehen die Bedenken, dass f\u00fcr eine Flussw\u00e4rmepumpe Gr\u00fcnfl\u00e4che verloren geht. Aber wir werden uns bei der detaillierten Planung daf\u00fcr einsetzen, dass der Fl\u00e4chenverbrauch so klein und das Projekt f\u00fcr den Stadtteil Bergheim so vertr\u00e4glich wie m\u00f6glich bleibt, ggf. sogar Vorteile bietet. Bei allen Projekten bleibt eine intensive Einbindung der B\u00fcrgerschaft unverzichtbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadtblatt-Beitrag der Gemeinderatsfraktion von Luitgard Nipp-Stolzenburg und Ursula R\u00f6per &#8211; Ausgabe vom 14.06.2023 \/\/ Die Kommunen stehen bereit, ihren Anteil auf dem Weg zur Klimaneutralit\u00e4t zu leisten. 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