{"id":24031,"date":"2023-08-28T10:37:54","date_gmt":"2023-08-28T08:37:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=24031"},"modified":"2023-08-28T10:37:54","modified_gmt":"2023-08-28T08:37:54","slug":"radfahren-in-heidelberg-wo-es-laeuft-und-wo-es-klemmt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2023\/08\/28\/radfahren-in-heidelberg-wo-es-laeuft-und-wo-es-klemmt\/","title":{"rendered":"Radfahren in Heidelberg: Wo es l\u00e4uft und wo es klemmt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Verkehrspolitische Tour durch die Stadt machte vieles deutlich und sorgte f\u00fcr Gemeinschaftsgef\u00fchl<\/strong><\/p>\n<p>Klimafreundlich, schnell und sicher: so sollte Fahrradfahren in Heidelberg sein. Doch bis dahin ist es<br \/>\nnoch weit. Und das obwohl die Zunahme des Radverkehrs zu Lasten des motorisierten<br \/>\nIndividualverkehrs ein wichtiger Hebel in Sachen Klimaschutz darstellt.<\/p>\n<p>Wo klappt es schon gut? Wo gibt es Handlungsbedarf? Wo tut sich etwas? All das erlebten die rund<br \/>\n30 Teilnehmenden der \u201eVerkehrspolitischen Radtour\u201c an einem sommerlichen Augustabend.<br \/>\nGr\u00fcnen-Stadtrat Christoph Rothfuss, selbst passionierter Radler, zeigte auf der rund zweist\u00fcndigen<br \/>\nTour Positivbeispiele des Radwegenetzes, aber auch neuralgische Punkte und berichtete, wo sich die<br \/>\nRadstrategie 2030 unter Leitung der Stadtverwaltung gerade befindet. Fazit: es ist schon einiges<br \/>\npassiert, aber es bleibt noch enorm viel zu tun.<\/p>\n<p>Startpunkt war auf dem Landfried-Areal in Bergheim dann ging es kreuz und quer durch die Stadt.<br \/>\nWichtige Erfahrung dabei: der eigene Augenschein macht vieles deutlich. Au\u00dferdem tut es gut, sich<br \/>\nauszutauschen und gemeinsam Ideen zu entwickeln. Wenn dann noch jemand Fachkundiges f\u00fchrt,<br \/>\nerschlie\u00dfen sich die Zusammenh\u00e4nge viel besser und es wird verst\u00e4ndlich, warum manches geht und<br \/>\nmanches eben nicht. Und: eine radelnde Gruppe kommt ins Gespr\u00e4ch mit allen m\u00f6glichen Menschen,<br \/>\ndie in der Stadt wohnen, sich dort zu Fu\u00df oder radelnd bewegen. So gesehen, ist so eine Tour auch<br \/>\nein St\u00fcck \u00d6ffentlichkeitsarbeit.<\/p>\n<p>Wo ging es hin?<\/p>\n<p>Station 1: Ecke Bergheimer Stra\u00dfe\/Czernybr\u00fccke: Derzeit sieht hier alles noch ziemlich<br \/>\nun\u00fcbersichtlich aus. Vor allem f\u00fcr linksabbiegende Radelnde auf den Czernyring fehlt die Radspur.<br \/>\nDas soll sich mit Abschluss der Bauarbeiten bessern, k\u00fcnftig wird es wohl eine rote Aufstellfl\u00e4che f\u00fcr<br \/>\nFahrr\u00e4der geben.<\/p>\n<p>Station 2: Mittermaierstra\u00dfe: Der seit vielen Jahren geforderte Verkehrsversuch soll im kommenden<br \/>\nJahr starten. Daf\u00fcr f\u00e4llt dann eine Autospur weg (vermutlich die in Richtung Hauptbahnhof), was die<br \/>\nStrecke mit dem Fahrrad dann deutlich weniger gef\u00e4hrlich machen d\u00fcrfte als derzeit, denn die<br \/>\nRadspur ist gerade mal einen Meter breit. Der Gemeinderat entscheidet in dieser Sache nach den<br \/>\nSommerferien. Schon heute kann man, wenn man mit dem Rad aus der Alten Eppelheimer Stra\u00dfe<br \/>\nkommt, den gr\u00fcnen Pfeil zum Abbiegen n\u00fctzen.<\/p>\n<p>Station 3: Vangerowstra\u00dfe: Endlich, werden viele denken: Im n\u00e4chsten Jahr soll diese Stra\u00dfe zur<br \/>\nFahrradstra\u00dfe werden. Daf\u00fcr f\u00e4llt eine Parkreihe weg, denn eine Fahrradstra\u00dfe braucht eine Breite<br \/>\nvon 3,50 Meter. \u00dcber die Vo\u00dfstra\u00dfe geht es dann z\u00fcgig in Richtung Bismarckplatz, der muss dann<br \/>\nallerdings auf dem letzten St\u00fcck wieder \u00fcber die Bergheimer Stra\u00dfe angesteuert werden.<\/p>\n<p>Station 4: Poststra\u00dfe: Hier ist es derzeit vor allem an der Einm\u00fcndung vom Bismarckplatz kommend<br \/>\nun\u00fcbersichtlich und gef\u00e4hrlich. M\u00f6glich, dass die Einfahrt hier f\u00fcr Autos in Zukunft verboten wird.<br \/>\nDas bedeutet dann aber auch, dass die Zufahrt zum Parkhaus Poststra\u00dfe ver\u00e4ndert werden muss. An<br \/>\nder Kniffligkeit des \u00dcbergangs von und zur Kleinen Pl\u00f6ck wird das alles wohl nichts \u00e4ndern: es bleibt<br \/>\nschwierig. Die einzige M\u00f6glichkeit w\u00e4re wohl, den ganzen Bereich dort als \u00dcberweg zu markieren.<\/p>\n<p>Station 5: Adenauerplatz\/Gaisbergstra\u00dfe: Seit 2020 ist die Gaisbergstra\u00dfe Fahrradstra\u00dfe und rege<br \/>\nfrequentiert. Hier startete Christoph Rothfuss mit den Teilnehmenden der Verkehrstour einen<br \/>\nkleinen Verkehrsversuch. Ergebnis: Die Autos haben 25 Sekunden Gr\u00fcnphase, mit dem Rad sind es<br \/>\nlediglich zehn. In ihrer jeweiligen Phase passieren f\u00fcnf Autos die Ampel und neun Radfahrende.<\/p>\n<p>Station 6: Gaisbergstra\u00dfe\/Alois-Link-Platz: Auch hier wird es kompliziert. Wer mit dem Rad kommt,<br \/>\nmuss sich derzeit recht m\u00fchsam gen Eisengreinweg durch den hoch und runter rollenden Verkehr<br \/>\nschl\u00e4ngeln. Christoph Rothfuss r\u00e4t lieber nach rechts abzubiegen und dann links auf die Rohrbacher<br \/>\nStra\u00dfe zu fahren und anschlie\u00dfend in den Kreisel Richtung Bahnhof Weststadt\/S\u00fcdstadt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verkehrspolitische Tour durch die Stadt machte vieles deutlich und sorgte f\u00fcr Gemeinschaftsgef\u00fchl Klimafreundlich, schnell und sicher: so sollte Fahrradfahren in Heidelberg sein. Doch bis dahin ist es noch weit. 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