{"id":24481,"date":"2024-03-04T12:49:16","date_gmt":"2024-03-04T11:49:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=24481"},"modified":"2024-03-04T12:49:16","modified_gmt":"2024-03-04T11:49:16","slug":"tag-der-artenvielfalt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2024\/03\/04\/tag-der-artenvielfalt\/","title":{"rendered":"Tag der Artenvielfalt"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Stadtblatt-Beitrag der Gemeinderatsfraktion von <a href=\"https:\/\/gruen4hd.de\/fraktion\/nicola-lutzmann\/\">Nicol\u00e1 Lutzmann<\/a> und <\/em><\/strong><a href=\"https:\/\/gruen4hd.de\/fraktion\/ursula-roeper\/\"><strong><em>Ursula R\u00f6per<\/em><\/strong><\/a><strong><em> &#8211; Ausgabe vom 06.03.2024 \/\/<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Am Sonntag war Tag der Artenvielfalt. Viele denken dabei an Regenw\u00e4lder, an seltene Orchideen oder Elefanten. Ja, diese sind gef\u00e4hrdet und wir leisten in Heidelberg mit den Artenschutzprogrammen des Zoos, des Botanischen Gartens oder dem Heidelberger W\u00e4ldchen in Brasilien wichtige Arbeit. Doch Artenschutz beginnt auch vor unserer Haust\u00fcr. Viele bedrohte Arten kommen (noch) in Heidelberg vor, z.B. Feuersalamander, Uhu, Bitterling, Hirschk\u00e4fer&#8230;<\/p>\n<p>Wir alle k\u00f6nnen hier in Heidelberg zum Artenschutz beitragen. Die Fl\u00e4che der deutschen Privatg\u00e4rten ist gr\u00f6\u00dfer als die Fl\u00e4che aller Naturschutzgebiete zusammen! Das bedeutet: Jede*r mit einem Garten kann aktiv beitragen. Lassen Sie wilde Ecken in Ihren G\u00e4rten wachsen. Wussten Sie, dass Forsythien keine Pollen oder Nektar f\u00fcr Insekten in ihren gelben Bl\u00fcten haben? Pflanzen Sie lieber einen fr\u00fch bl\u00fchenden Obstbaum. Machen Sie mit beim Energie- und Artenschutzprojekt \u201cNachtretter\u201d des BUND gegen die Lichtverschmutzung in Heidelberg. Helfen Sie dem NABU bei der gerade stattfindenden Amphibienwanderung. Achten Sie auf die Stra\u00dfenschilder, fahren Sie langsam und vorsichtig um die Tiere herum. Oder denken Sie beim Einkaufen dar\u00fcber nach: Billiges Obst und Gem\u00fcse ist meist mit vielen Pestiziden gespritzt worden. Wir haben die Wahl und es gibt Alternativen.<\/p>\n<p>In der Kommunalpolitik sind wir oft mit Projekten konfrontiert, die in Konflikt mit dem Artenschutz stehen. Sei es im Bereich Verkehr, Bauen und Wohnen, selbst beim Klimaschutz. Fl\u00e4chen, die verloren gehen, m\u00fcssen vollumf\u00e4nglich ausgeglichen werden. Alte B\u00e4ume brauchen einen h\u00f6heren Schutz. In Einzelf\u00e4llen muss sehr genau abgewogen werden und das Pendel zugunsten des Artenschutzes ausschlagen. Es gibt hier auch gute Nachrichten. Im Heidelberger Wald ist der Totholz-Anteil in den letzten Jahren angestiegen oder einheimische Baumarten, wie wilde Kirschen, wurden angepflanzt. Mit dem OASIS-Projekt werden in Bergheim viele neue Baumstandorte geschaffen. Wir konnten beim SRH Masterplan verhindern, dass die gesamte Fl\u00e4che \u201cIm Rittel\u201d einem ebenerdigen Parkplatz geopfert wird. Der au\u00dfergew\u00f6hnliche Heckenbestand dort bleibt nun bestehen. Zudem wird gepr\u00fcft, ob durch Verzicht auf eine neue Stra\u00dfe ein gr\u00f6\u00dferer Baumbestand erhalten werden kann.<\/p>\n<p>Die Artenvielfalt ist unsere (\u00dcber-)Lebensversicherung! Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass unsere Natur und unsere Ressourcen eng mit der Artenvielfalt verbunden sind. Daher ist es nicht nur wissenschaftlich geboten oder Selbstzweck, sondern auch in unserem ureigenen Interesse, die Biodiversit\u00e4t zu sch\u00fctzen. Denn ohne Artenvielfalt gibt es kein sauberes Trinkwasser, keine gesunde Luft, keine fruchtbaren B\u00f6den.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadtblatt-Beitrag der Gemeinderatsfraktion von Nicol\u00e1 Lutzmann und Ursula R\u00f6per &#8211; Ausgabe vom 06.03.2024 \/\/ Am Sonntag war Tag der Artenvielfalt. Viele denken dabei an Regenw\u00e4lder, an seltene Orchideen oder Elefanten. 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