{"id":26318,"date":"2025-09-15T12:30:20","date_gmt":"2025-09-15T10:30:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=26318"},"modified":"2025-09-15T12:30:20","modified_gmt":"2025-09-15T10:30:20","slug":"haushalt-schwierige-entscheidungen-unter-zeitdruck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2025\/09\/15\/haushalt-schwierige-entscheidungen-unter-zeitdruck\/","title":{"rendered":"Haushalt: Schwierige Entscheidungen unter Zeitdruck"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Stadtblatt-Beitrag der Gemeinderatsfraktion von <a href=\"https:\/\/gruen4hd.de\/fraktion\/ursula-roeper\/\">Ursula R\u00f6per<\/a> \u2013 Ausgabe vom 17.09.2025 \/\/ <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Das Regierungspr\u00e4sidium hat den Haushalt 25\/26 nur unter strikten Auflagen genehmigt. F\u00fcr 2025 m\u00fcssen 30 Mio. Euro, f\u00fcr 2026 40 Mio. Euro eingespart werden, bis Ende 2026 muss konsolidiert sein. Diese Kurzfristigkeit verursacht Druck.<\/p>\n<p>Die Ursachen: gesetzliche Vorgaben und die allgemeine Wirtschaftsschw\u00e4che, aber auch teure Wahlgeschenke &#8211; und Signale wurden \u00fcberh\u00f6rt. Auch wir als Gemeinderat haben Forderungen gestellt und es gab hohe Erwartungen aus der B\u00fcrgerschaft. Der Haushalt wurde sp\u00e4t eingereicht. Jetzt ist Konsolidierung angesagt, neue Perspektiven entwickeln, grunds\u00e4tzlich durchaus positiv, g\u00e4be es keinen Zeitdruck.<\/p>\n<p>Eine weitblickende Strategie ist gefordert, selbst wenn dies f\u00fcr 2025 fast unm\u00f6glich ist &#8211; wir haben nur noch drei Monate, f\u00fcr die wir Gelder einsparen k\u00f6nnen. Auch 2026 m\u00fcssen wir relativ kurzfristig Ziele festlegen, dies wird alles andere als einfach. Uns Gr\u00fcnen ist wichtig, dass funktionierende Strukturen und tragf\u00e4hige Tr\u00e4gerlandschaften nun nicht mit einem Federstrich vernichtet werden. Die Institutionen brauchen die M\u00f6glichkeit, sich vorzubereiten. Sonst w\u00fcrden wir unsere zuk\u00fcnftige Entwicklung und den Zusammenhalt aufs Spiel setzen. Einschnitte m\u00fcssen fair und transparent sein, zukunftsorientierte Investitionen weiterhin m\u00f6glich sein. Neben den freiwilligen Leistungen, die nun kritisch gepr\u00fcft werden, m\u00fcssen wir uns auch die Pflichtaufgaben anschauen. Viele sogenannte freiwillige Leistungen sind dem Grunde nach keine, sondern erf\u00fcllen Pflichtaufgaben und sind nicht einfach zu streichen. Synergien m\u00fcssen genutzt, Regelungen vereinfacht und Verwaltung gestrafft werden.<\/p>\n<p>Wir erwarten vom Oberb\u00fcrgermeister zusammen mit der K\u00e4mmerei L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge und einen bedachten Weg aus der Misere. Wir sind im Krisenmodus, entsprechende Prozesse sind n\u00f6tig, externe Begleitung zwingend. Sehr viel mehr Transparenz ist vonn\u00f6ten. Die Verwaltung muss aktiv auf B\u00fcrgerschaft und Betroffene zugehen und den Dialog suchen, gro\u00dfe Sch\u00e4den verhindern und gut kommunizieren. Wir als Gr\u00fcnen-Fraktion unterst\u00fctzen gerne und bieten an, gemeinsam mit den anderen Fraktionen sowie der Verwaltung Ziele neu festzulegen und Schwerpunkte an die aktuelle Situation anzupassen. Die Einsparma\u00dfnahmen werden uns einiges abverlangen.<\/p>\n<p>Dennoch: Lebensqualit\u00e4t und wichtige Zukunftsziele wollen wir erhalten. Wir werden auf die Erf\u00fcllung sozialer Aufgaben, den Klimaschutz und kulturelle Vielfalt achten. Der Ball liegt jetzt im Feld von OB und Verwaltung. Ganz Heidelberg ist gefordert und kann es schaffen, konstruktiv diese Aufgabe zu stemmen.<\/p>\n<p><em>Foto<\/em><em>:\u00a0<\/em><em>Florian Freundt<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadtblatt-Beitrag der Gemeinderatsfraktion von Ursula R\u00f6per \u2013 Ausgabe vom 17.09.2025 \/\/ Das Regierungspr\u00e4sidium hat den Haushalt 25\/26 nur unter strikten Auflagen genehmigt. F\u00fcr 2025 m\u00fcssen 30 Mio. 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