{"id":26515,"date":"2019-02-26T12:39:19","date_gmt":"2019-02-26T11:39:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=18469"},"modified":"2019-02-26T12:39:19","modified_gmt":"2019-02-26T11:39:19","slug":"kostenlose-kitas-fuer-wen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2019\/02\/26\/kostenlose-kitas-fuer-wen\/","title":{"rendered":"Kostenlose Kitas &#8211; f\u00fcr wen?"},"content":{"rendered":"<p><em><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Stadtblatt-Beitrag von Beate Deckwart-Boller \u2013 Ausgabe vom 27.02.2019 \/\/<\/span><\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">In Heidelberg zahlen Eltern, die ein sehr geringes Einkommen haben oder Transferleistungen erhalten, keine Geb\u00fchren f\u00fcr den Besuch der Kindertagesst\u00e4tte ihrer Kinder. Lediglich das Mittagessen kostet einen Euro, also eher ein symbolischer Beitrag. Eltern mit einem h\u00f6heren Einkommen dagegen zahlen Kitageb\u00fchren. Und wer hohe Geb\u00fchren zahlt, hat sicherlich ein monatliches Einkommen, das diese Geb\u00fchren rechtfertigt. Denn wer in Heidelberg sein Kind in einer st\u00e4dtischen oder in einer kirchlichen Kindertagesst\u00e4tte betreuen l\u00e4sst, wird am Anfang nach seinem Jahreseinkommen gefragt. Danach berechnen sich die Geb\u00fchren. Diese Geb\u00fchren sind ein kleiner, aber wichtiger Teil der Gesamtfinanzierung eines Kindergartenplatzes. Und einkommensabh\u00e4ngige Geb\u00fchren sind solidarisch.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Dass die SPD auf Landesebene per Volksentscheid eine kostenlose Kita f\u00fcr alle einf\u00fchren will, ist daher der falsche Weg. Aus der Opposition heraus eine solche Forderung aufzustellen ist leicht. Zuerst aber muss es darum gehen, den Bedarf an Kitapl\u00e4tzen zu decken. Und da gibt es auch in Heidelberg, aber vor allem in l\u00e4ndlichen Gebieten, noch Nachholbedarf. Weil Kitas keine Verwahranstalten, sondern Bildungseinrichtungen sind, ist Qualit\u00e4t gefragt. Und da sind die Unterschiede teilweise enorm. Das hei\u00dft, dass jeder Euro, der momentan zus\u00e4tzlich in die Kleinkindbetreuung investiert wird, in die Schaffung zus\u00e4tzlicher Pl\u00e4tze gesteckt werden muss. Und jeder weitere Euro muss in die Qualit\u00e4tsentwicklung und Qualit\u00e4tssicherung flie\u00dfen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">\u00a0<\/span><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">All das passiert auch, aber eben nicht schnell genug. Das kostet Geld, das wir gerne investieren. Aber es hat nichts mit sozialer Gerechtigkeit zu tun, alle Familien gleich zu behandeln, unabh\u00e4ngig davon, \u00fcber wie viel Geld sie verf\u00fcgen. Zumal uns der letzte Bericht \u00fcber die soziale Lage in Heidelberg darauf aufmerksam gemacht hat, dass auch in unserer Stadt die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderklafft. Dann ist es nur gerecht daf\u00fcr zu sorgen, dass alle Kinder, egal aus welchem Elternhaus, ein wohnortnahes und qualitativ hochwertiges fr\u00fchkindliches Bildungsangebot erhalten, dass die Betreuungszeiten den Bed\u00fcrfnissen der Eltern entsprechen und dass Erzieher*innen angemessen bezahlt werden und ausreichend Gelegenheit zu Fort- und Weiterbildung bekommen und dass den Kindern gesundes Essen gereicht wird. Wenn die SPD daf\u00fcr Unterschriften sammelt, sind wir gerne dabei.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadtblatt-Beitrag von Beate Deckwart-Boller \u2013 Ausgabe vom 27.02.2019 \/\/ In Heidelberg zahlen Eltern, die ein sehr geringes Einkommen haben oder Transferleistungen erhalten, keine Geb\u00fchren f\u00fcr den Besuch der Kindertagesst\u00e4tte ihrer [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":-1,"featured_media":18470,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-26515","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26515","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=26515"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26515\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/18470"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=26515"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=26515"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=26515"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}