{"id":26518,"date":"2019-03-29T09:22:04","date_gmt":"2019-03-29T08:22:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/?p=18593"},"modified":"2019-03-29T09:22:04","modified_gmt":"2019-03-29T08:22:04","slug":"echo-aus-dem-gemeinderat-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.gruene-heidelberg.de\/index.php\/2019\/03\/29\/echo-aus-dem-gemeinderat-13\/","title":{"rendered":"Echo aus dem Gemeinderat"},"content":{"rendered":"<p>Am Donnerstag, 28. M\u00e4rz, tagte der Heidelberger Gemeinderat. Es ging ua. um den Heidelberg Innovation Park (HIP), Fassade Pfitzenmeier, Verkehrsma\u00dfnahmen INF, Kurzstreckenticket, Frauennachttaxi, Video\u00fcbertragung aus dem GR, Kinder- und Jugendbeteiligung, Airfield \/ IBA, Parken Bahnstadt, Ausfall Buslinie 32, Rheinstra\u00dfe und Laufstrecken<\/p>\n<p>Mehr zu diesen Tagesordnungspunkten, Entscheidungen und Reaktionen der gr\u00fcnen Fraktion gibt es hier in unserem Echo aus dem Gemeinderat:<\/p>\n<p><strong><em>**********<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>TOP 6 Bebauungsplan Kirchheim &#8211; Innovationspark<\/strong><\/p>\n<p><strong>GR\u00dcNE beharren auf vern\u00fcnftigem Verkehrskonzept<\/strong><\/p>\n<p>Der Gemeinderat hat am Donnerstag dem \u00fcberarbeiteten Entwurf des Bebauungsplans f\u00fcr den Heidelberger Innovationspark (HIP) auf dem Areal der ehemaligen Patton Barracks in Kirchheim zugestimmt. Die Gr\u00fcnen pochen weiterhin auf ein sinnvolles Verkehrskonzept.<\/p>\n<p>\u201eWir haben von Anfang ein vern\u00fcnftiges Verkehrskonzept f\u00fcr den Innovationspark und die Gro\u00dfsporthalle gefordert. Ein solches Konzept liegt leider bis heute nicht vor. Wenn hier keine \u00d6PNV-Anbindung geschaffen wird, dann ist ein Verkehrskollaps an dieser Stelle programmiert\u201c, kritisiert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christoph Rothfu\u00df.<\/p>\n<p>Auch sehen es die Gr\u00fcnen nach wie vor als verpasste Chance, dass auf dem Areal kein Wohnraum geschaffen wird. \u201eWir waren die einzige Fraktion, die sich f\u00fcr Wohnraum auf Patton eingesetzt hatte. Unser Antrag scheiterte damals leider am Widerstand der SPD\u201c, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzend Felix Gr\u00e4dler. Die Gr\u00fcnen hatten in einem Antrag mindestens 15 Prozent Wohnraum auf der Fl\u00e4che des geplanten Innovationsparks gefordert. Das w\u00e4ren etwa 645 Wohneinheiten und somit Wohnraum f\u00fcr rund 1.130 Personen gewesen.<\/p>\n<p><strong>**********<\/strong><br \/>\n<strong>TOP 8 Bebauungsplan Fitnesscenter <\/strong><br \/>\n<strong>\u00a0<\/strong><br \/>\n<strong>Gr\u00fcne Fraktion begr\u00fc\u00dft neugeplante Fassade am Fitnesscenter<\/strong><\/p>\n<p>Am s\u00fcdlichen Br\u00fcckenkopf der Czernybr\u00fccke, gleich neben dem Kino, wird ein neues Geb\u00e4ude f\u00fcr eine Filiale der Fitnessstudiokette Pfitzenmeier entstehen. Die Gr\u00fcne Gemeinderatsfraktion unterst\u00fctzt dieses Vorhaben ausdr\u00fccklich, sah aber hinsichtlich der Fassadenplanung Optimierungsbedarf und setzte sich mit dem Unternehmen in Verbindung. Bei einem Treffen zeigte sich, dass Pfitzenmeier in der Tat die Fassade neu planen lie\u00df und nun ein um Klassen ansprechenderes \u00c4u\u00dferes angedacht ist.<\/p>\n<p>Der stadtentwicklungspolitische Sprecher, Manuel Steinbrenner, erkl\u00e4rt: \u201eWir sind davon \u00fcberzeugt, dass es auch der Au\u00dfendarstellung eines Unternehmens gut zu Gesicht steht, wenn es auf eine hochwertige Fassadengestaltung Wert legt und einen Beitrag zur F\u00f6rderung von Baukultur leistet. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass die Firma Pfitzenmeier daf\u00fcr empf\u00e4nglich war und nun eine der Umgebung w\u00fcrdige Fassade entwerfen lieb \u00df. Wir sind gespannt auf die Umsetzung.\u201c<\/p>\n<p>Stadtr\u00e4tin Luitgard Nipp-Stolzenburg erg\u00e4nzt, dass im Gestaltungsbeirat dazu noch Anregungen kamen zur Materialit\u00e4t einiger Fassadenteile, zur Lage und Menge der Werbefl\u00e4chen und zur Gestaltung der Fitness- und Fluchttreppe: \u201eDie Entscheidung f\u00fcr einen Gestaltungsbeirat hat sich schon in der ersten Sitzung als sehr positiv herausgestellt. Die Beratungen waren sehr fundiert und konstruktiv.\u201c<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich ist die Gr\u00fcne Fraktion der Meinung, dass an prominent gelegenen Grundst\u00fccken h\u00f6chste Ma\u00dfst\u00e4be an die Architektur gestellt werden sollten. Fassaden pr\u00e4gen auf Dauer das Bild unserer Stadt. Entsprechend hoch ist die Verantwortung von Bautr\u00e4gern, Kommunen, Architekt*innen und Stadtplaner*innen hochwertige Fassaden umzusetzen.<\/p>\n<p><em>Hier weitere Infos in unserer <a href=\"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/gruene-begruessen-konstituierung-des-gestaltungsbeirats\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pressemitteilung &#8222;Gr\u00fcne begr\u00fc\u00dfen Konstituierung des Gestaltungsbeirats&#8220;!<\/a><\/em><\/p>\n<p><strong>**********<\/strong><br \/>\n<strong>TOP 11 Verbesserungen f\u00fcr Verkehrsteilnehmer im Neuenheimer Feld bis zum Abschluss des Masterplan-Verfahrens<\/strong><\/p>\n<p><strong>GR\u00dcNE f\u00fcr sinnvolle Ma\u00dfnahmen f\u00fcr Verkehrsteilnehmer*innen im Neuenheimer Feld<\/strong><\/p>\n<p>Gr\u00fcnen stimmten in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag dem Ma\u00dfnahmenpaket f\u00fcr Verbesserungen f\u00fcr Verkehrsteilnehmer*innen im Neuenheimer Feld zu.<br \/>\n&#8222;In dem 27-Punkte-Paket sind viele gute L\u00f6sungen enthalten, die eine schnelle und kosteng\u00fcnstige Reduzierung des Autoverkehrs ins und im Neuenheimer Feld versprechen. Dazu z\u00e4hlen unter anderem die Ausweitung des VRNnextbike Angebots sowie die Schaffung von 500 \u00fcberdachten Fahrradabstellpl\u00e4tzen an Haltestellen der Stra\u00dfenbahn. Der CDU-Vorschlag f\u00fcr einen Park-and-Ride-Parkplatz h\u00e4tte weniger Entlastung erzielt und das Handschuhsheimer Feld unn\u00f6tigerweise in Mitleidenschaft gezogen. Ich bin sicher, dass wir mit anderen Vorschl\u00e4gen mehr Autos aus dem Feld rausbekommen und das auch noch g\u00fcnstiger\u201c, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christoph Rothfu\u00df.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcne Fraktion hat zudem erfolgreich beantragt, dass die RNV k\u00fcnftig kontinuierlich der Stadt und dem Gemeinderat ihre Versp\u00e4tungsdaten in den Hauptverkehrszeiten im Neuenheimer Feld zur Verf\u00fcgung stellt. So kann objektiv beurteilt werden, wie stark der Verkehrsfluss beeintr\u00e4chtigt ist und wie er sich bei Umsetzung der Ma\u00dfnahmen entwickelt. Derzeit entstehen im Durchschnitt in der Hauptverkehrszeit lediglich 8min Versp\u00e4tung im gesamten Verkehr im Neuenheimer Feld.<\/p>\n<p><strong>**********<\/strong><br \/>\n<strong>TOP 14 Kurzstreckenticket<\/strong><br \/>\n<strong>\u00a0<\/strong><br \/>\n<strong>Gr\u00fcne begr\u00fc\u00dfen Einf\u00fchrung des Kurzstreckentickets<\/strong><\/p>\n<p>Die Gr\u00fcne sind zufrieden, dass ihr Antrag erfolgreich war und nun das Kurzstreckenticket eingef\u00fchrt wird. Das Ticket kostet f\u00fcr alle Nutzer*innen des \u00d6PNV 1,70 Euro und berechtigt zur Fahrt von 4 Haltestellen oder einer Strecke innerhalb eines Stadtteils.<\/p>\n<p>Stadtrat Peter Holschuh macht deutlich: \u201eAuch Menschen ohne Smartphone m\u00fcssen vom Angebot eines Kurzstreckentarifs profitieren k\u00f6nnen. Wir sind der Meinung, dass alle Bev\u00f6lkerungsgruppen, aber besonders B\u00fcrger*innen mit geringem oder sehr geringem Einkommen auf g\u00fcnstige Bef\u00f6rderungstarife angewiesen sind. Ein Kurzstreckenticket ist insbesondere f\u00fcr Bewohner*innen in den Bergstadtteilen und f\u00fcr \u00e4ltere Menschen sehr wichtig.\u201c<\/p>\n<p><strong>**********<\/strong><br \/>\n<strong>TOP 15 Frauen-Nachttaxi<\/strong><br \/>\n<strong>\u00a0<\/strong><br \/>\n<strong>Gr\u00fcne bef\u00fcrworten Preissenkung f\u00fcr Frauennachttaxi-Scheine<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend in anderen St\u00e4dten das Frauen-Nachttaxi jetzt erst eingef\u00fchrt werden, ist Heidelberg hier Vorreiterin und bietet seiner weiblichen Bev\u00f6lkerung diesen Fahrschein bereits seit 1992 an. Damit noch mehr Frauen und M\u00e4dchen dieses Angebot wahrnehmen k\u00f6nnen, hat der Gemeinderat nun beschlossen, den Preis des Fahrscheins auf 6 \u20ac (bisher 7 \u20ac) zu senken.<\/p>\n<p>Die Fraktionsvorsitzende Beate Deckwart-Boller wei\u00df: \u201eDas Frauen-Nachttaxi erh\u00f6ht die Sicherheit f\u00fcr Frauen und M\u00e4dchen im \u00f6ffentlichen Raum und liefert so einen wichtigen Anteil zu gleichberechtigter Teilhabe am \u00f6ffentlichen Leben. Wenn es nun nur noch 6 \u20ac pro Fahrt kostet, werden sicherlich noch mehr weibliche B\u00fcrger*innen das Frauen-Nachttaxi nutzen.\u201c<\/p>\n<p><strong>**********<\/strong><br \/>\n<strong>TOP 29 Video\u00fcbertragung aus dem GR<\/strong><br \/>\n<strong>\u00a0<\/strong><br \/>\n<strong>Gr\u00fcne k\u00e4mpfen weiterhin f\u00fcr transparenten Gemeinderat<\/strong><\/p>\n<p>Nach wie vor ist die Gr\u00fcne Gemeinderatsfraktion der Meinung, dass eine \u00f6ffentliche Gemeinderatssitzung unter Wahrung der bestehenden Rechtsvorschriften und Datenschutzrechte auch von au\u00dferhalb und im Nachgang \u00f6ffentlich im Internet abrufbar sein sollte. Damit w\u00fcrde der Gemeinderat dem Bed\u00fcrfnis der Bev\u00f6lkerung nach Transparenz und Nachvollziehbarkeit entgegenkommen. Dies f\u00f6rdert auch das Vertrauen der Menschen in demokratische Strukturen. Technisch ist die Ma\u00dfnahme machbar, wie der Gemeinderat in Konstanz beweist, wo Podcasts seit l\u00e4ngerem zum Tagesgesch\u00e4ft geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Stadtr\u00e4tin Kathrin Rabus sagte in der Gemeinderatssitzung: \u201eAuf der einen Seite w\u00fcnschen wir uns mehr Teilhabe und Engagement der B\u00fcrger*innen, verschlie\u00dfen uns dann aber davor, sie an der Meinungsbildung und Entscheidungsfindung im Rathaus teilhaben zu lassen. Nicht jede*r interessierte B\u00fcrger*in kann Donnerstagnachmittag ins Rathaus kommen und durch die digitalen M\u00f6glichkeiten ist k\u00f6rperliche Pr\u00e4senz in vielen Bereichen auch gar nicht mehr notwendig, warum dann nicht auch hier? F\u00fcr den neuen Gemeinderat w\u00fcnschen wir uns eine gr\u00f6\u00dfere Offenheit bez\u00fcglich dieses Themas.&#8220;<\/p>\n<p>Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Felix Gr\u00e4dler wundert sich: \u201eEs ist uns unbegreiflich, wieso sich einzelne Gemeinderatsmitglieder dagegen str\u00e4uben, dass ihre Redebeitr\u00e4ge in \u00f6ffentlichen Sitzungen des Gemeinderats publik gemacht werden. Wo ist das Problem? Stehen sie nicht zu dem, was sie sagen? Wollen sie nicht, dass die breite Bev\u00f6lkerung mitbekommt, was der Gemeinderat entscheidet? Wir k\u00f6nnen uns vorstellen, dass die Haltung der Gemeinderatskandidat*innen hierzu bei nicht wenigen B\u00fcrger*innen die Wahlentscheidung beeinflusst.\u201c<\/p>\n<p><strong>**********<\/strong><br \/>\n<strong>TOP 30 Kinder- und Jugendbeteiligung<\/strong><br \/>\n<strong>\u00a0<\/strong><br \/>\n<strong>Gr\u00fcne machen sich f\u00fcr Kinder- und Jugendbeteiligung stark<\/strong><\/p>\n<p>Die aktuelle Studie zu \u201eKinder- und Beteiligungsrechten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland\u201c des Deutschen Kinderhilfswerk unterstreicht die Wichtigkeit der konkreten Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Ma\u00dfgeblich ist hierf\u00fcr aber die Festschreibung dieser Rechte durch die Politik.<\/p>\n<p>\u201eTrotz UN-Kinderrechtskonvention, die zu einer weitreichenden Umsetzung dieser Beteiligungsrechte verpflichtet, ist dies l\u00e4ngst nicht \u00fcberall selbstverst\u00e4ndlich. Auch in Heidelberg mussten wir sehr daf\u00fcr k\u00e4mpfen, eine halbe Stelle f\u00fcr dieses Thema im Haushalt zu verankern. Wie wir an der Fridays-for-Future-Bewegung sehen, \u00fcbernehmen Kinder und Jugendliche Verantwortung und wollen sich einbringen. Ihnen die M\u00f6glichkeit dazu zu geben, ist unsere Verantwortung und es freut mich, dass Heidelberg mit der Schaffung einer halben Stelle einen ersten Schritt in diese Richtung tut&#8220;, so die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Gemeinderatsfraktion, Kathrin Rabus.<\/p>\n<p>Im Rahmen der Haushaltsverhandlungen hatte die Gr\u00fcne Fraktion f\u00fcr die Schaffung einer halben Stelle f\u00fcr die Jahre 2019 und 2020 jeweils 30.000 Euro beantragt, um die Kinder- und Jugendbeteiligung durch eine Institutionalisierung auszubauen und zu festigen. Dieser Antrag wurde im Rahmen des Haushaltspaketes vom Gemeinderat verabschiedet. Die Stadtverwaltung will diese Stelle nun bei der Koordinierungsstelle B\u00fcrgerbeteiligung im Amt f\u00fcr Stadtentwicklung und Statistik ansiedeln.<\/p>\n<p><strong>**********<\/strong><br \/>\n<strong>TOP 31 Airfield IBA<\/strong><br \/>\n<strong>\u00a0<\/strong><br \/>\n<strong>Gr\u00fcne begr\u00fc\u00dfen Einbindung der IBA in Airfield-Entwicklungsprozess<\/strong><\/p>\n<p>Das Areal des Airfields umfasst etwa 17 Hektar und kann damit mehrere Nutzungen aufnehmen. An der Auffassung der Gr\u00fcnen Gemeinderatsfraktion, dass unter anderem der Betriebshof am besten auf dem Airfield oder auch auf dem benachbarten Recyclinghof untergebracht ist, hat sich nach wie vor nichts ge\u00e4ndert. Je nachdem, wie der B\u00fcrgerentscheid zur Ochsenkopfwiese ausgehen wird, kann diese Diskussion von neuem entfachen. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnte dort auch ein Landwirtschaftspark o.\u00e4. entstehen.<\/p>\n<p>Stadtrat Manuel Steinbrenner sagt: \u201eWir begr\u00fc\u00dfen, dass sich die IBA des Themas annimmt. In der Vergangenheit hat sie bewiesen, sensible unterschiedliche Interessenlagen in die Planungen integrieren zu k\u00f6nnen. Das gilt es in besonderer Weise f\u00fcr das Airfield fortzusetzen, wo Bed\u00fcrfnisse von Landwirt*innen, Anwohner*innen und Naherholungssuchenden miteinander in Einklang zu bringen sind.\u201c<\/p>\n<p>Wichtig ist den Gr\u00fcnen auch, dass egal welche Nutzung dort umgesetzt werden wird, die Anbindung an den \u00d6PNV von Anfang an mitgeplant und umgesetzt wird.<\/p>\n<p>Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und verkehrspolitische Sprecher, Christoph Rothfu\u00df, erl\u00e4utert: \u201eDie Anbindung an den \u00d6PNV ist f\u00fcr uns entscheidend. Was auch immer am Airfield entstehen wird, es sollen Leute dorthin kommen und wir Gr\u00fcne setzen uns daf\u00fcr ein, dass sie umweltvertr\u00e4glich an- und abreisen. Au\u00dferdem ist es auch in diesem Kontext sinnvoll bereits jetzt die Stra\u00dfenbahn ins PHV mitzudenken.\u201c<\/p>\n<p><em>Hier nochmal unsere FAQ: <\/em><a href=\"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/airfield\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>Betriebshof auf das Airfield? Das sind die Vorteile!<\/em><\/a><\/p>\n<p><strong>**********<\/strong><br \/>\n<strong>TOP 32 Parkplatzkapazit\u00e4t Bahnstadt<\/strong><\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcne fordern Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung in der Bahnstadt<\/strong><\/p>\n<p>Die Parkplatzsituation in der Bahnstadt ist nach wie vor angespannt. Nicht nur f\u00fcr die Bewohner*innen, sondern auch f\u00fcr den Stadtteil als Wirtschaftsstandpunkt ist die Situation schwierig. Laut einer Umfrage der Wirtschaftsf\u00f6rderung bestehe aktuell ein Bedarf von bis zu 650 Dauer- und 200 Kurzparkpl\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Dazu erkl\u00e4rt der Gr\u00fcnen-Stadtrat Felix Gr\u00e4dler: \u201eDie Bahnstadt bietet auch heute schon Kapazit\u00e4ten, die die Parksituation entspannen k\u00f6nnten. In den Tiefgaragen stehen Stellpl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung, die jedoch nicht ausreichend genutzt werden. Ein vorschneller Ausbau der oberirdischen Parkpl\u00e4tze ginge zu Lasten der Aufenthaltsqualit\u00e4t in der Bahnstadt. Au\u00dferdem werden nach Beendigung der Bauarbeiten rund um den S\u00fcdausgang des Hauptbahnhofes auch dort weitere Parkpl\u00e4tze entstehen, genauso wie auf den Stra\u00dfenfl\u00e4chen, die derzeit noch Baustelle sind.\u201c<\/p>\n<p>Gr\u00fcnen-Stadtrat Peter Holschuh erg\u00e4nzt: \u201eEs m\u00fcssen Anreize geschaffen werden, damit bereits bestehende Parkpl\u00e4tze st\u00e4rker genutzt werden. Eine Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung w\u00fcrde das oberirdische Wildparken einschr\u00e4nken und die Nutzung der Tiefgaragen-Stellpl\u00e4tze f\u00f6rdern.\u201c<\/p>\n<p>Die deutlich zu sp\u00e4te Anbindung der Bahnstadt an den \u00d6PNV hat dazu gef\u00fchrt, dass die Bewohner*innen dieses neuen Stadtteils \u00fcber die Jahre gezwungenerma\u00dfen andere Verkehrsmittel nutzten und viele entschieden sich f\u00fcrs Auto mit den nun daraus resultierenden Problemen. Aus diesem Kardinalfehler muss die Stadtverwaltung f\u00fcr das PHV die Lehre ziehen, dass der \u00d6PNV beim Einzug der ersten Bewohner*innen dort stehen muss.<\/p>\n<p><strong>**********<\/strong><br \/>\n<strong>TOP 35 Ausfall Buslinie 32<\/strong><br \/>\n<strong>\u00a0<\/strong><br \/>\n<strong>Gr\u00fcne kritisieren RNV<\/strong><\/p>\n<p>Wegen der Bauarbeiten am Bahnhof hatte die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) vom 1. Oktober bis zum 8. Dezember 2018 die Buslinie 32 zwischen Hauptbahnhof und Altstadt von Montag bis Freitag eingestellt. Als Grund f\u00fcr die Fahrtausf\u00e4lle nennt die RNV Personalmangel.<\/p>\n<p>\u201eDass die RNV einfach eine so wichtige Linie ersatzlos ausfallen l\u00e4sst, ohne das im Vorfeld auch nur ansatzweise zu kommunizieren, ist ein Unding\u201c, \u00e4rgert sich Gr\u00fcnen Stadtrat Peter Holschuh, der auch Mitglied im Aufsichtsrat der RNV ist. \u201eDie RNV hat einen klaren Auftrag und muss liefern.\u201c<\/p>\n<p>Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Verkehrsexperte Christoph Rothfu\u00df macht deutlich: \u201eEs kann nicht angehen, dass die Fahrg\u00e4ste f\u00fcr eine verfehlte Personalpolitik und interne Planungsfehler der RNV herhalten m\u00fcssen. Die Linie 32 ist aktuell ja nicht das einzige Problem der RNV zu sein. Zuerst die Versp\u00e4tungen auf den <a href=\"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/rnv-verlaengert-fahrtzeiten-gruenen-fraktion-empoert\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Stra\u00dfenbahnlinien 22 und 26 und nun die verl\u00e4ngerte Regelfahrzeit<\/a>, so animiert man die Leute nicht, auf den \u00d6PNV umzusteigen.\u201c<\/p>\n<p><em><strong>Veranstaltungshinweis:<\/strong> Hierzu macht die Gr\u00fcne Fraktion eine<a href=\"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/termin\/verkehrsfluss-vs-kreuzungen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> Begehung am Samstag, 30. M\u00e4rz um 14 Uhr ab Haltestelle Hauptbahnhof S\u00fcd<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Hier geht&#8217;s zum <a href=\"https:\/\/www.gruene-heidelberg.de\/fahrplanwechsel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">aktuellen Stadtblatt-Artikel von Stadtrat Peter Holschuh zum Thema &#8222;Fahrplanwechsel<\/a>&#8222;.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>**********<\/strong><br \/>\n<strong>TOP 36 Rheinstra\u00dfe<\/strong><br \/>\n<strong>\u00a0<\/strong><br \/>\n<strong>Gr\u00fcne pl\u00e4dieren f\u00fcr Tempo 20 in der Rheinstra\u00dfe<\/strong><\/p>\n<p>Die Gr\u00fcne Gemeinderatsfraktion hat in einem Antrag die Verwaltung gebeten, bei den f\u00fcr die Verkehrsberuhigung in der Rheinstra\u00dfe vorgesehenen Ma\u00dfnahmen als maximale Geschwindigkeit Tempo 20 km\/h vorzusehen.<\/p>\n<p>Stadtr\u00e4tin Dr. Luitgard Nipp-Stolzenburg, f\u00fchrt aus: \u201eIn der Rheinstra\u00dfe wohnen viele Familien mit Kindern, dort muss die Verkehrssituation entsch\u00e4rfen werden. Eine Reduzierung der Geschwindigkeit ist ein hochwirksames Instrument daf\u00fcr.\u201c<\/p>\n<p><strong>**********<\/strong><br \/>\n<strong>TOP 38 Ausweisung Laufstrecken<\/strong><br \/>\n<strong>\u00a0<\/strong><br \/>\n<strong>Gr\u00fcne beantragen die Ausweisung von Laufstrecken<\/strong><\/p>\n<p>Die Gr\u00fcne Gemeinderatsfraktion hat beantragt, dass die Stadtverwaltung gerne und h\u00e4ufig genutzte Joggingstrecken in verschiedenen L\u00e4ngen und Schwierigkeitsgraden ausweist. Hierbei sollen sowohl touristische Interessen als auch Trainingsaspekte der Heidelberger B\u00fcrger*innen ber\u00fccksichtigt werden, au\u00dferdem k\u00f6nnen Lauf\u00fcbungen und Hinweise zu den \u00d6rtlichkeiten eingebunden werden. Relevante Strecken soll eine Planungsgruppe unter Federf\u00fchrung des Sportkreises ermittelt werden. Die Ausweisung soll \u00fcber Beschilderung, Flyer und auch digital geschehen. Leider hat die Mehrheit des Gemeinderats gegen den Antrag gestimmt.<\/p>\n<p>Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Felix Gr\u00e4dler meint: \u201eWir wollen die Aufenthaltsqualit\u00e4t f\u00fcr B\u00fcrger*innen erh\u00f6hen, aber auch Tourist*innen eine M\u00f6glichkeit bieten die Stadt aktiv kennenzulernen. Gerade als Austragungsort eines renommierten Halbmarathons sowie Triathlons steht Heidelberg eine solche Ausweisung gut zu Gesicht. Zudem hat die letztj\u00e4hrige AOK-Familienstudie mit dem Schwerpunkt Bewegung gezeigt, dass sich Familien zu wenig bewegen. Gleichzeitig machte die Studie deutlich, dass Familien \u00f6fter aktiv sind, wenn das Angebot in ihrem direkten Wohnumfeld stimmt.\u201c<\/p>\n<p><strong><em>**********<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Die Tagesordnung sowie die Antr\u00e4ge mit Begr\u00fcnding finden Sie auf der Webseite der Stadt Heidelberg: <a href=\"https:\/\/ww1.heidelberg.de\/buergerinfo\/to0040.asp?__ksinr=5874\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier klicken!<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Wir haben wieder wie gewohnt live aus der Sitzung unter #gr\u00fcn4hd \u00fcber die wichtigsten Entscheidungen getwittert. <a href=\"https:\/\/tinyurl.com\/gruen4hd\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Alle Tweets zum Nachlesen gibt\u2019s hier!<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Donnerstag, 28. M\u00e4rz, tagte der Heidelberger Gemeinderat. 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